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SARMs, Steroide und Ephedrin – 4 Gewichtheber bei WM positiv getestet!

Bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft im Gewichtheben, die Ende des vergangenen Jahres im amerikanischen Anaheim ausgetragen wurde, hatten Offizielle der IWF (International Weightlifting Federation) bekanntgegeben, die Anzahl und auch die Qualität der Dopingtests auf ein neues Level bringen zu wollen. Anfang der Woche wurden nun die ersten Funde der Bemühungen präsentiert. Dabei wurde ersichtlich, dass auf jeden Fall vier der Teilnehmer nicht mit ganz so sauberen Mitteln gespielt haben wie ihre Gegner!

In ihrem Bericht schreibt die IWF, dass bei 315 teilnehmenden Athleten insgesamt 212 Tests (unter anderem 141 Urin- und 43 Bluttests) durchgeführt wurden. Rund zwei Drittel der Gewichtheberinnen und Gewichtheber wurden dementsprechend auf Doping kontrolliert. Eigentlich hätten noch mehr Analysen gemacht werden sollen, doch die Zahl der letztlich startenden Sportler war deutlich geringer, als man es im Vorhinein angenommen hatte.

Im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2015 sei dies eine deutliche Verbesserung. Beim damaligen Event wurden nur 40 Prozent der Teilnehmer auf Doping getestet. In diesem Jahr wurden die Proben sowohl in Montreal als auch in Los Angeles ausgewertet. Beide dort ansässigen Labore sind von der WADA (World Anti Doping Agency) akkreditiert.


IWF plant enorme Anzahl an Dopingtests für Gewichtheber Weltmeisterschaft 2017


Die vier Athleten, die positive Dopingergebnisse produzierten, werden nachfolgend genannt. Sie wurden vorläufig und bis zu weiteren Bekanntmachungen gesperrt. Sobald eine Bestätigung des Verstoßes gegen die Anti Doping Richtlinien vorliegt, wolle die IWF eine formelle Stellungnahme veröffentlichen.

  • Dimitris MINASIDIS (Zypern): GW501516 (S4 – Hormon- und Stoffwechselmodulatoren / PPARδ-Agonisten)
  • Aurimas DIDZBALIS (Litauen): Selective Androgen Receptor Modulator S-22 (S1.2 – Andere anabole Substanzen)
  • Dumitru CAPTARI (Rumänien): Ephedrin (S5 – Diuretika und Maskierungsmittel)
  • Romela BEGAJ (Albanien): Stanozolol (S1.1 – Anabole Substanzen)

In den letzten paar Monaten hat die IWF mit Nachdruck daran gearbeitet, die Anti Doping Verfahren zu verbessern und neu zu bewerten. Zu diesem Handeln kam es mitunter deshalb, weil das IOC (International Olympic Committee) das Gewichtheben aufgrund der bisherigen Probleme mit dem verbotenen Gebrauch von leistungssteigernden Substanzen öffentlich kritisierte und androhte, die Athletenquote für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio reduzieren zu wollen!

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