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Paul Unterleitner & Daniel Gildner transformieren VOX-Reporter?!

Für Außenstehende kann das Leben eines Bodybuilders wie eine andere Welt wirken. Regelmäßiges, hartes Training, stets genau abgewogenes Essen und jede Menge Disziplin.

Für den einen Alltag, für andere wiederum unvorstellbar. Deshalb gibt es sowohl bei den öffentlich-rechtlichen, als auch bei den Privatsendern hin und wieder Reportagen über den klischeebehafteten Bühnensport zu sehen. So war es auch an diesem Mittwoch bei VOX Inside der Fall. Reporter Mario Apfelbaum stellte sich einem dreimonatigen Experiment, für das er sich ein hohes Ziel setzte.

Daniel Gildner stellt den Plan auf

Er wolle seinen „Lauchkörper“ hinter sich lassen, was bedeute, sechs Mal die Woche zu trainieren und einen speziellen Ernährungsplan einzuhalten.

Das konkrete Ziel lautete: „durchtrainierte, muskulöse 90 Kilo“ auf die Waage zu bringen. Apfelbaums Körpergewicht lag vor dem Experiment zwischen 82-83 Kilogramm.

Dafür holte er sich Daniel Gildner an seine Seite. Im mittlerweile berühmten „Bunker“ in Berlin wurde der Moderator von Gildner durch sein erstes Beintraining gepeitscht.

Zur genauen Protokollierung wurden die Muskelumfänge vor und nach den drei Monaten gemessen. Zu Beginn des Selbstversuchs sah es wie folgt aus: Oberarme 33 cm, Brust 95 cm, Oberschenkel 50 cm.

Besuch in einer Bodybuilding-WG

Nach dem Trainingsstart im Bunker sei ihm klar geworden, dass er dieses Experiment ganzheitlich angehen und sein ganzes Leben auf den „Muskel-Traum“ ausrichten müsse.

Dafür setzte er sich mit den Rocka-Athleten Paul Unterleitner, Kay Gedan & Leonie Kommoss in Verbindung. Die Natural-Sportler wohnen in einer Bodybuilding-WG und leben den Lifestyle so, wie es wohl nötig wäre, um die anvisierten 90 Kilogramm zu erreichen.

Instagram: Viele prominente Namen der deutschen Fitnessszene nahmen an der Reportage teil
In der Reportage waren zahlreiche bekannte Gesichter der deutschen Bodybuildingszene zu sehen

Mit den beiden Jungs ging es dann auch direkt ins Berliner Gold’s Gym für eine knackige Pull-Einheit. Paul bereitete dem Trainingsanfänger extra ein Post-Workout Porridge vor, damit dieser sich schon mal an die großen Mengen gewöhnen kann, die er für sein Ziel vertilgen muss.

Erschreckende Begegnung mit einer Ärztin

Die Dokumentation widmete sich aber nicht ausschließlich dem Training und der Ernährung, sondern warf auch einen Blick auf die illegalen Bereiche der Bodybuildingsszene.

Parallel zu dem Experiment traf sich eine Reporterin mit einem ehemaligen Anabolika-Händler und besuchte mit ihm die NRW-Meisterschaft.

Um zu testen, wie schnell ein Trainingsanfänger mit Steroiden in Berührung kommen könnte, wurden „Dealer“ über Telegram kontaktiert. Apfelbaum setzte sich mit der Person in Verbindung und stand plötzlich sichtlich überrascht in einer Arztpraxis. Mit versteckter Kamera und Mikrofon nahm der angehende Kraftsportler das Gespräch auf und zeigte, wie eine Ärztin offenbar ohne jegliche Untersuchung bereit gewesen wäre, ihm Testosteron zu verschreiben.

Fazit des Experiments

Nach drei Monaten wurden die Daten erneut erhoben. Zehn Kilogramm sind während der Zeit – nicht nur in Form reiner Muskelmasse – draufgekommen. Mit 93 Kilogramm brachte Apfelbaum schlussendlich sogar drei Kilogramm mehr als geplant auf die Waage.

Die Umfänge haben sich logischerweise auch deutlich gesteigert. Der Oberarmumfang wuchs um 5 Zentimeter, Brust – und Oberschenkelumfang stiegen um jeweils 10 Zentimeter.

Der Reporter wurde von der Faszination für den Kraftsport voll gepackt und äußerte im Anschluss an den Selbstversuch:

„Zehn Kilo sind dazugekommen, aber man selber ist nicht zufrieden. Ich denke mir so, meine Arme hätten noch deutlich aufgepumpter sein können oder meine Brust, die hätte noch bisschen stärker sein können. Und da bin ich einfach ein bisschen enttäuscht. Deswegen kann ich verstehen, dass Leute dann immer mehr wollen. Dieses Gefühl ist wie so ein Suchtgefühl.“

Dennoch konnte er offenbar die nötige Distanz zu seinem Hobby bewahren, ohne sich darin zu verlieren. Im Schlusswort wurde verlautet, er habe definitiv vor, weiterhin zu trainieren, aber nur noch drei statt sechs Mal in der Woche.

Wir haben auch die Reportage verlinkt!

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3 KOMMENTARE

  1. Die Doku war okay. Es zeigte wirklich, wie leicht es ist an Stoff zu kommen. Da wird in einer Stelle was von mehreren tausend Telegram-Gruppe genannt, die sich damit beschäftigen. Und da wird dann entsprechend auch testweise bestellt, wie die Stelle mit der Ärztin oder später bei nem Typen aus dem Studio.

    Wie auch immer. Die gesundheitliche VORTEILE wurden völlig außer Acht gelassen. Das Kraftsport – natural – zum Beispiel das Diabetes-Risiko senkt, Muskelverlust im Alter verhindert und damit Mobilität erhält oder ähnliche positive Effekte, wurden wenn ich mich recht erinnere garnicht oder höchstens kurz genannt.

    Am besten gefiel mir die Szene mit Heiko Kallbach und natürlich, wo sich gefragt wurde, ob Supplements wie Eiweißpulver „Einstiegsdroge“ für Anabolika sein… naja. Auch am Ende des Experiments hatte der Reporter mehrere leichte Entzündung in den Gelenken.

    Vermutlich hat er aber auch 3 Monate 6 Tage durchtrainiert, ohne Deload, ohne auf den Körper zu hören usw. Als Anfänger würde das jeden platt machen.

    Wurde hier auch nirgends erwähnt, dass der eigentlich die ersten 3 Monate erstmal Ganzkörper-Training hätte machen sollen. So denkt man jetzt, dass Pumpen in jedem Fall zu Krankheit führt.

    Alles in allem sehr interessant was die Einfachheit mit Steroiden beschaffen angeht, aber der Rest hat den Bodybuilding-Lifestyle und dessen Vorteile eher negativ dargestellt. Dauert vielleicht 3 Tage dann sieht man auf YouTube bestimmt die ein oder andere Reaction dazu.

    Bewertung: 2 von 5 Testo-Spritzen; klassische Fernseh-Doku über Bodybuilding.

  2. Die „etablierten“ Medien sollten sich mal lieber verstärkt mit den Zuständen am Frankfurter Bahnhof oder mit denen im Görlitzer Park in der sogenannten Bundeshauptstadt beschäftigen, als ihre Ressourcen aus Steuergeldern für amateurhaft und mit schlechten Hintergedanken gemachte „Dokumentationen“ über Bodybuilding .Dort, an diesen Orten sind die Brennpunkte unserer Gesellschaft. Hier braucht es kein telegram um an Drogen zu kommen – die gibt es unter den Augen der „Staatsmacht“ – frei verkäuflich. Ein Hohn!

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