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Missverstandener Unruhestifter? – Generation Iron veröffentlicht Dokumentation „Lee Priest vs. Bodybuilding“!

Lee Priest zählt nach wie vor zu den bekanntesten Bodybuildern aller Zeiten, der immer noch häufig als „der Athlet mit den beeindruckendsten Armen“ wahrgenommen wird. Obwohl der Australier der IFBB Pro League bereits vor einigen Jahren den Rücken kehrte, ist er weiterhin ein ambitionierter Sportler, der nicht nur aufgrund seiner polarisierenden Art und den damit einhergehenden stichelnden und äußerst kritischen Instagram-Kommentaren weiterhin in aller Munde ist. Aus diesem Grund hat Lee Andrew Priest McCutcheon, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, eine eigene und von Generation Iron produzierte Dokumentation erhalten, die auf den Namen „Lee Priest vs. Bodybuilding“ hört.

Der 47-Jährige ist in der Tat einer der wenigen Bodybuilder, die stolze vier Jahrzehnte lang aktiv an Wettkämpfen teilnahmen. Nicht einmal Dexter Jackson, der als „Ageless Wonder“ bezeichnet wird, kommt an die Leistung von Lee heran. Um genauer zu sein, nahm der ambitionierte Bühnenathlet seit 1986 an unzähligen Shows rund um die Welt teil, bis ihn ein Unfall im Jahr 2017 und die daraus entstandene Verletzung an der Halswirbelsäule zu seinem Rücktritt zwangen. Die größte Aufmerksamkeit erregte der einstige IFBB Pro wohl nicht damit, sich die Gesichtstattoos entfernen zu lassen, sondern aufgrund seines möglichen Comebacks, das er in einem Interview mit Dave Palumbo bei RxMuscle nicht gänzlich auszuschließen scheine.

Kommen wir nun zu dem Inhalt der Dokumentation. Wie man an einigen Trailern erkennen kann, werden sämtliche wichtige Themen in der Biographie der Bodybuilding-Ikone behandelt: das Leben als Sohn eines homosexuellen Vaters und dem damit einhergehenden Mobbing in der Schule, das Entdecken seiner Leidenschaft für den Kraftsport, der Weg zum IFBB Pro, der Konsum unterschiedlicher anaboler Steroide, das tagtägliche harte Training, die extrem strenge Ernährung und seine Funktion als Vorbild oder dem missverstandenen Unruhestifter.

Die Dokumentation „Lee Priest vs. Bodybuilding“ ist ab sofort erhältlich.

Die Eltern des damals 12-jährigen Teenagers trennten sich aufgrund der sexuellen Orientierung des Vaters, so Lynn Priest. Wie die Mutter weiters fortführt, habe sie jahrelang damit gelebt und die Homosexualität ihres Ehemanns geheim gehalten, was sie im Nachhinein als großen Fehler empfinde. Aufgrund dieser Tatsache wurde der tätowierte Athlet respektive sein Vater oft als schwul beleidigt, seine engen Freunde hätten damit jedoch kein Problem gehabt. „The Blonde Myth“, wie Lee Priests Spitzname lautet, habe das Mobbing nie richtig an sich herangelassen, was an seiner Charakterstärke liege.

Trotz alldem habe der 1,63 Meter große Australier keine gute Beziehung zu seinem Vater gepflegt, denn dieser habe ihn verstoßen, als er den Nachnamen seines Stiefvaters „Priest“ annahm. Wie Lee erklärt, heiße er eigentlich immer noch McCutcheon, da der Name nicht offiziell geändert worden sei. Nachdem der 47-Jährige eine Weile trainiert und sich genügend Wissen rund um das Training und die Muskulatur angeeignet hatte, sei der Entschluss gekommen, zu illegalen Hilfsmitteln zu greifen. Daraufhin habe er rund vier Kilogramm zugenommen, doch ohne viel Verständnis für das Thema, zumal dieser Bereich des Sports zu dieser Zeit in der Wissenschaft noch nicht sehr fortgeschritten gewesen sei.

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Der ehemalige Bühnenathlet habe sich auf hartes Training und die beste Ernährung fokussiert, bis er den Weg des Leistungssports eingeschlagen und angefangen habe, jegliche Substanzen zu konsumieren. Heute sehe das leider anders aus, wie Lee Priest enttäuscht aufzeigt:

„Now sadly it’s steroids first and then all the rest. You got kids taking steroids before they have even been to the gym, before they got a gym membership.“

Lee scheint das Thema mit den leistungsfördernden Substanzen sehr am Herzen zu liegen, denn er erläutert, dass er bereits ohne Zuhilfenahme im Bühnensport erfolgreich gewesen sei und Titel verzeichnen konnte. Bei der IFBB habe er aufgrund des starken Konkurrenzkampfes allerdings nicht darauf verzichten können, doch so sei es bei vielen Jugendlichen von heute nicht mehr. Ohne lange zu überlegen und ohne jegliche Trainingserfahrung werde zu Steroiden gegriffen, die durchaus gefährlich sein könnten. Wie man bereits an den Trailern erkennen kann, handelt die 76-minütige Dokumentation nicht nur rund um das stumpfe Pumpen, sondern um die emotionalen Erfahrungen, die Lee Priest in seinen 47 Jahren gesammelt hat. „Lee Priest vs. Bodybuilding“ ist bereits auf iTunes, Google Play und Vimeo für rund 14 Euro erhältlich.

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