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Fazit zum Mr. Olympia: Deshalb reichte es bei David Hoffmann wieder nur für Platz 11?!

Der Mr. Olympia fand am vergangenen Wochenende statt und wir haben mit Brandon Curry nicht nur in der offenen Klasse einen neuen Champion und damit den insgesamt 15. Titelträger der Geschichte, sondern mit Chris Bumstead und Kamal Elgargni beispielsweise auch in der Classic Physique und in der 212 Division. Nicht zu vergessen waren die diesjährigen Hoffnungsträger des deutschen Bodybuildings Steve Benthin und David Hoffmann, die es beide allerdings nicht in die Top 10 schafften. Wie man es nach den wichtigsten Events des Jahres kennt, reflektieren sich die Athleten selbst, um an ihren Fehlern zu wachsen und ihre Schwachstellen auszumerzen. So auch „The Hoff“ in einem gemeinsamen Video mit Matthias Botthof, der am Wochenende als Berichterstatter von RepOne für den prestigeträchtigsten Wettkampf in Las Vegas agierte.

Wie man es schon von Team-Andro und nun von RepOne kennt, wird stets ein Fazit gezogen und in Form eines Videos abgedreht. Da es Markus Rühl dieses Jahr aufgrund seines Autounfalls und den davongetragenen Verletzungen am rechten Knie nicht möglich gewesen war, die Reise in die Vereinigten Statten anzutreten, übernimmt Matthias Botthof alleine die Rolle des Interviewers. Um David genügend Zeit zu geben, zur Ruhe zu kommen, seine Gedanken und Gefühle zu sammeln und die finalen Resultate der Classic Physique abzuwarten, in welcher der von ESN gesponserte Bodybuilder an den Start ging, wurde das Interview auf Sonntag gelegt.

Obwohl so hohe Ziele gesteckt wurden und ein großer Druck auf David Hoffmann gelastet habe, seien einige Fehler begangen worden, die zu einer Platzierung außerhalb der besten Zehn geführt habe. Den elften Rang habe Hoffmann zwar auch 2018 hinbekommen, doch aufgrund seiner deutlichen Verbesserung und der größeren Bemessung seiner Körpergröße, was ihm mehr Spielraum beim Körpergewicht eingebracht hat, sei es dieses Jahr laut eigener Aussage eine umso herbere Enttäuschung für den Familienvater. Dadurch, dass er im Oktober 2018 die Goldmedaille auf der Dennis James Classic mitnehmen konnte, musste sich der Mr. Olympia Teilnehmer keinem weiteren Wettkampf stellen und konnte sich im neuen Jahr auf eine einzige Veranstaltung fokussieren.

David Hoffmann analysiert seine Fehler gemeinsam mit Matthias Botthof.

„Was ist falsch gelaufen und wo sind Fehler passiert?“ ist die Frage, die Botthof dem 39-Jährigen zu seiner Performance stellt. Die Beseitigung der Schwachstellen, sprich Beinbizeps und Rücken, sei jedenfalls erfolgreich gelungen. Das Gewicht sei an Tag X ebenso auf den Punkt gebracht worden, auch die Form habe gestimmt. Geladen habe der deutsche Athlet vor dem Mr. Olympia ohne Wenn und Aber; ob ihn genau dieses Risiko einige Platzierungen gekostet habe, sei nicht eindeutig, doch man müsse zum Vorjahr eben etwas anders machen, wenn man anders aussehen wolle, stellt Hoffmann klar. Im Oberkörper sei der deutsche IFBB Pro etwas verwässert gewesen, allerdings habe man angenommen, dass sich dieses Problem beim „Aufpumpen“ schon noch legen werde.

Wie man an seiner Bühnenerscheinung erkennen konnte, ist der Plan jedoch nicht aufgegangen. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor sei der Stress gewesen, der mit so einem prestigeträchtigen Wettkampf einhergehe. Im Gegensatz zu einem entspannten Training kann es vorkommen, dass man auf der Bühne doch anders aussehe, wie es auch bei Big Ramy manchmal der Fall sei, erläutert Matthias.

Mr. Olympia 2019: Machtwechsel in der Classic Physique. Enttäuschung bei den deutschen Fans!

Erst zum vierten Mal durften sich die Athleten der 2016 eingeführten Classic Physique untereinander messen. Doch schon in diesem vergleichsweise kurzen Zeitrahmen gewann diese Kategorie stark an Popularität. Besonders in diesem Jahr, in dem in der offenen Klasse mit Shawn Rhoden, Phil Heath, Big Ramy und Kai Greene einige der absoluten Titelanwärter auf der Mr. […]

„Wenn du auf einem gewissen Leistungsniveau bist und nochmal: Du willst anders aussehen als letztes Jahr, dann musst du was anders machen. Das haben wir jetzt halt probiert und hinterher ist man schlauer. […] Das war jetzt halt so, wenn wir an der Stelle enttäuscht haben ein bisschen, dann tut’s uns leid und jetzt muss man halt gucken, dass man daraus lernt und das beim nächsten Mal besser macht“, erklärt David.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf: Mit diesem Satz informiert der IFBB Pro seine Zuschauer, dass am Sonntag, den 22. September der Yamamoto Cup in Italien stattfindet, bei dem er versuchen werde, eine Top-Form abzulegen. Die Dennis James Classic im November sei ebenfalls anvisiert, um sich direkt für den Mr. Olympia 2020 zu qualifizieren.„Ist natürlich auch eine Chance was auszubügeln vielleicht.“ Zu guter Letzt kann man sagen, dass David Hoffmann dieses sowie letztes Jahr sein erlaubtes Gewicht vollkommen ausgenutzt hat, um keine Kilos sinnlos zu verschenken, doch das Laden mit Junkfood vermutlich am Ende seine Top-Form gekostet hat – zumindest in Las Vegas.  

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