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Dennis James spricht Klartext in großem Seminar!

Für gewöhnlich gelten Rich Piana und Bostin Loyd als sogenannte Lautsprecher der Bodybuilding Szene, während sich die zahlreichen IFBB Pros mit brisanten Aussagen noch immer weitestgehend zurückhalten. In einem aktuellen Seminar, dessen erster Teil gestern auf dem YouTube Kanal von Team Andro erschien, beantwortet Dennis James nun allerdings offen und unverblümt alle Fragen der anwesenden Teilnehmer!

Dabei geht der gebürtige Deutsche auf allgemeine Trainings- und Ernährungsthemen ein und lässt unter anderem verlauten, dass Kohlenhydrate in einer Muskelaufbau Phase für ihn unerlässlich seien und er ketogene Diätformen nur für einen rapiden Gewichtsverlust empfehlen würde. Auch vor der Beantwortung allerlei spezieller Fragen schreckt der ehemalige Profi Bodybuilder nicht zurück.

Angesprochen darauf, was sich im Vergleich zu früher verändert habe, entgegnet Dennis James, dass er anfangs ebenfalls schwer trainiert und dabei sogar 220kg für Wiederholungen auf der Schrägbank gedrückt habe. Aufgrund der Angst vor Verletzungen entschied er sich jedoch dazu, nach einer Alternative zu suchen, mit der sich weniger Gewicht auf langsamere Weise bewegen lässt. Dies habe letztlich zur Entwicklung seines MTUT Systems geführt, worauf er noch heute setze. Mit seinem heutigen Wissen wäre er laut eigener Aussage mindestens ein Mal Mr. Olympia geworden.

Auf die Frage nach einer Lösung für Probleme beim Verzehr massiver Nahrungsmengen im Masseaufbau erwidert der Deutsche, dass man hier eben durch müsse und Bodybuilding nichts für jedermann sei. Zu Beginn seiner Karriere habe er selbst keinerlei Supplements genutzt und nur auf feste Nahrung gesetzt, wobei tägliche sieben bis acht Mahlzeiten nicht unüblich gewesen seien. Man könne zwar während der Arbeit und bei Zeitmangel auf die Vorteile von Supplements setzen, doch unter dem Strich empfehle er immer etwas Festes zu essen. Am besten alle drei Stunden und mindestens 30g Protein pro Mahlzeit, da der Körper sonst in einen katabolen Zustand komme.


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Natürlich sind auch Steroide Teil des Seminars und diesbezüglich stellt ein interessierter junger Mann die Frage, ob es für den Konsum leistungssteigernder Substanzen eine Faustregel gebe, was Dennis James allerdings verneint. Er betont, dass diese Medikamente keine Garantie für Muskelaufbau seien und ebenso alle anderen Parameter stimmen müssten. Ein Großteil der Studiogänger, die nicht einmal aktiv Bodybuilding betreiben, würden demnach deutlich höhere Dosierungen konsumieren als er es jemals getan habe. Es sei nunmal so, dass die Genetik eine große Rolle spiele und man die DNA auch mit Steroiden nicht verändern könne. Es gebe allgemein betrachtet keine Wundermittel, denn ohne die genetischen Voraussetzungen schade man sich durch die Verwendung der besagten Substanzen nur selbst.

An die Hand genommen hat ihn in puncto Medikation niemand, doch selbstverständlich habe auch er sich um Informationen bemüht, wobei er die Empfehlung bekommen haben soll, pro Woche eine Ampulle Sustanon (250mg) und eine Ampulle Deca-Durabolin (für gewöhnlich 100mg) zu verwenden. Er selbst habe diese Mengen für enorm gehalten, was sich aber als falsch herausstellte, nachdem er sich im Rahmen seines ersten Auftritts als IFBB Pro im Rahmen der Night of Champions 1999 mit Milos Sarcev unterhielt und dieser ihm zwar Talent, aber hinsichtlich der Steroide auch „Frauendosierungen“ bestätigte. Im Zusammenhang mit leistungssteigernden Mitteln spricht der gebürtige Heidelberger auch Wachstumshormone an, für die viele Athleten aufgrund der zu großen Mengen ihr Geld zum Fenster hinauswerfen würden.

Ebenfalls interessant: Im Duell zwischen Kai Greene und Phil Heath sieht Dennis James den sechsmaligen Mr. Olympia vorn, was vor allem daran liege, dass dieser schlichtweg besser sei. Würde Kai Greene einige Pfunde verlieren und in einer Form wie bei der Arnold Classic 2009 erscheinen, hätte Phil Heath definitiv Probleme, andernfalls sehe er allerdings keine allzugroßen Chancen für „The Predator“.

Ingesamt ein durchaus interessantes Seminar, bei dem Dennis James nebenbei Roman Fritz größere Chancen im Profi Bodybuilding einräumt, sofern zur immer sehr guten Form noch einiges an Masse dazukäme. Außerdem benennt der Profi Bodybuilder a.D. mit einem guten Proteinpulver (Whey Isolat), Glutamin, BCAAs und Vitargo seine favorisierten Supplements. Man darf definitiv gespannt sein, ob beim zweiten Teil noch etwas mehr Real Talk folgen wird!

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