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Ernährung, Training und ihr Einfluss auf die mentale Performance

Studenten zählen für gewöhnlich zu den am schlechtest ernährten Personen. Zahlreiche Untersuchung haben gezeigt, dass beispielsweise der durchschnittliche College Student in den USA im direkten Vergleich mit einem Otto Normal Menschen zu wenig Obst und Gemüse isst, im direkten Vergleich mehr verarbeitete und künstliche Lebensmittel zuführt und zudem anfälliger für Essstörungen zu sein scheint. Insgesamt ist die Ernährung von Studenten wohl auch hierzulande verbesserungswürdig, wenn man es denn pauschalisieren möchte. Zurückzuführen könnte man diesen Missstand unter anderem auf Geldmangel, zu viel Stress und sozialen Druck!

Unter der schlechten Ernährung kann jedoch nicht nur die Gesundheit, sondern auch die akademische Leistung leiden, wie eine aktuell Studie herausgefunden haben will. Bereits eine kleine Erhöhung der täglichen Eisenaufnahme kann demnach zu einem merklichen Anstieg des Notendurchschnitts führen. Fügt man zusätzlich dazu etwas Training zur Rechnung hinzu, sollen die Verbesserungen noch deutlicher werden.

Ein Forschungsteam der University of Nebraska untersuchte insgesamt 105 weibliche College Studentinnen, welche einen Notendurchschnitt von 3,68 hatten. Nach der Durchführung einer Vielzahl von Tests wurde dabei ersichtlich, dass die Probandinnen mit dem höchsten Eisenwert im Blut auch die besten Noten vorweisen konnten. Die Fitness spielte ebenfalls eine Rolle bei der akademischen Leistung: Unabhängig von den Eisenkonzentrationen zeigten körperlich fitte Studentinnen im Bezug auf die Noten vergleichsweise bessere Leistungen.

Training kann sich in Kombination mit einer gesunden Ernährung positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken.

Eisen ist eines der wichtigsten Minerale im menschlichen Körper und spielt bei vielen Prozessen eine tragende Rolle. Unter anderem wird es dafür benötigt, um rote Blutkörperchen zu produzieren, die wiederum Sauerstoff und Nährstoffe in Muskulatur, Knochen, Organe und andere Gewebe transportieren. Ohne die ausreichende Aufnahme von Eisen ist beispielsweise das Risiko für Ermüdungserscheinungen, verringerte Arbeitskapazität und Aufmerksamkeitsdefizite deutlich höher. All das kann sich natürlich auch negativ auf die akademischen Leistungen auswirken.

In der besagten Studie der amerikanischen Forscher konnte beobachtet werden, dass Fitness (körperliche Aktivität) der signifikanteste Faktor im Hinblick auf die akademischen Leistungen war. Die fitteren und gesünderen Studentinnen tendierten demnach dazu, besser zu sein als die Probandinnen, die „nur“ einen höheren Eisenwert im Blut hatten. Die Teilnehmerinnen des Experiments, die sowohl fit waren als auch einen guten Eisenwert vorweisen konnten, hatten allerdings insgesamt den besten Notendurchschnitt.

Die Differenzen lagen in einem Bereich von bis zu 0,34, was sich im ersten Moment nicht viel anhören mag, doch letztlich den Unterschied zwischen einer 1 und einer 2 ausmachen könnte. Wer also etwas auf seinen Notendurchschnitt hält, sollte weder sportliche Aktivität noch eisenhaltige Lebensmittel vernachlässigen. Besonders viel Eisen enthalten zum Beispiel Nüsse, Kerne, Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und diverse Getreidesorten!

Wie Karsten Koehler, einer der Professoren des Forschungsteams an der University of Nebraska sagte, könne die Verbesserung oder allein die Aufrechterhaltung einer hohen körperlichen Fitness äußerst wichtig sein, vor allem für Studenten. Zudem müsse man die Ernährung angemessen gestalten, um Mangelerscheinungen zu verhindern. Mit einem guten Vorsatz zum neuen Jahr ließe sich zwar nicht plötzlich und wie aus dem Nichts der Notendurchschnitt verbessern, doch sowohl Training als auch Ernährung sollen demnach mittelfristig signifikante Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben!


Quelle: http://breakingmuscle.com/fitness/the-impact-of-training-and-diet-on-cognitive-performance
Referenzstudie: jn.nutrition.org/content/147/1/104

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