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Detailarbeit: Die häufigsten Gründe für einen niedrigen Testosteronspiegel und wie man sie behebt!

Depressionen, Übergewicht, allgemeine psychische und physische Abgespanntheit, Schwierigkeiten beim Muskel- und Kraftaufbau und mangelnde Lust auf Sex. All dies sind Symptome für einen Testosteronspiegel unterhalb des Normalniveaus. Jeder weiß, wie grundlegend das männliche Sexualhormon für die allgemeine Gesundheit des Mannes ist. Aber nur Wenige scheinen sich darüber im Klaren zu sein, worin die Ursachen für einen Mangel liegen! Ohne eine präzise Kenntnis der Ursachen können auch keine Maßnahmen zur effektiven Ursachenbekämpfung ergriffen werden. Stattdessen wird meist zu aggressiv beworbenen Supplementen und Testosterongels geraten, die lediglich deine Geldbörse erleichtern und tatsächlich kaum Abhilfe schaffen. Im folgenden Artikel erläutern wir daher die häufigsten Ursachen für eine reduzierte Testosteronproduktion sowie effektive Maßnahmen zur Erhöhung deines körpereigenen Spiegels.

Wenn man die meisten Männer fragt, welche Rolle Testosteron im Körper spielt, werden sie wahrscheinlich sagen, dass es die Libido und den Muskelaufbau vorantreibt. Das ist natürlich richtig, aber bei weitem nicht die einzige Funktion, die das Androgen besitzt. Ein gesunder Testospiegel ist unabdingbare Voraussetzung für das mentale Wohlbefinden, einen gesunden Blutzuckerspiegel und Stoffwechsel, ein robustes Herzkreislauf- und Knochensystem sowie für die allgemeine Vitalität. Bei älteren Männern ist dementsprechend auch die allgemeine, nicht-spezifische Sterblichkeitswahrscheinlichkeit signifikant korreliert mit dem Gehalt des Steroidhormons im Blut. Mit anderen Worten: Je niedriger der Testosteronspiegel im Alter, desto höher die Wahrscheinlichkeit zu sterben.

Im Alter: Wie sich ein Testosteronmangel an der Stimme erkennen lässt!

Wir alle wissen, dass ein niedriger Testosteronspiegel allerlei Nachteile mit sich bringt und unter anderem sowohl einen Muskelabbau wie auch eine Schwächung des Immunsystems nach sich ziehen kann. Aber wusstest du, dass man ein Defizit dieses Hormons auch tatsächlich akustisch wahrnehmen kann? Dabei ist die Stimme doch das Kommunikationsinstrument schlechthin, mit dessen Hilfe wir uns […]

Die Testosteronproduktion sinkt kontinuierlich ab dem 40. Lebensjahr um durchschnittlich 1 bis 2 Prozent järhlich. Allerdings ist das Phänomen eines zu niedrigen Testosteronspiegels heutzutage ebenfalls deutlich häufiger anzutreffen, da auch die Zahl der Diabetes- und Fettleibigkeitserkrankungen aufgrund unseres modernen Lebensstils zunimmt.

Man könnte nun meinen, dass in Anbetracht all der gesundheitlichen Vorteile, die ein gesunder Testospiegel mit sich bringt, eine Supplementierung in Form von Testosterongel oder Testocreme sinnvoll wäre. Aber das ist leider nicht der Fall, denn tatsächlich haben Untersuchungen ergeben, dass nur etwa 10 Prozent aller Männer mit zu niedrigem Testospiegel von Gels und Cremes profitieren können, da sie nur geringfügig vom statistischen Normwert abweichen. Bei Männern mit größerer Abweichung wirken Cremes und Gels nachweislich nicht. Und der Grad der Abweichung steigt im Schnitt gerade einmal nur auf 20 Prozent bei Männern über 60.

Auch wenn es nur plausibel scheint, deinem Organismus extern Testosteron zuzuführen, um deinen Spiegel anzuheben, kratzt diese Maßnahme doch leider nur an der Oberfläche und ist keine therapeutische Lösung zur Behebung der Ursachen. Testosteroncremes und Gels werden heute oft verschrieben, ohne dass deren dauerhafte Verabreichung die erwünschten langfristigen Effekte erbringt. Tatsächlich machen sie vieles noch schlimmer! Oftmals fühlen sich die Männer bei Anwendung in den ersten vier bis acht Wochen super, bevor dann die altbekannten Symptome zurückkehren – und das meist in stärkerer Ausprägung als zuvor!

Um es vorwegzunehmen: Statt dein Testolevel durch die Verwendung von Cremes und Gels zu versuchen zu „boosten“, solltest du dich besser darauf konzentrieren, die Ursachen für deine reduzierte Testosteronproduktion herauszufinden und Maßnahmen gegen sie zu ergreifen. Wir werden zunächst knapp und übersichtlich die physiologischen Prozesse erläutern, die bei der Testosteronproduktion eine Rolle spielen, bevor wird dann die 7 häufigsten Ursache eines zu niedrigen Testosteronspiegels in den Blick nehmen.

Aktuelle Studie: Die Wahrheit über Testosteron und Aggression

Testosteron wird bei Mensch und Tier mit Aggression in Verbindung gebracht. Allgemein kann man sagen, je höher der Testosteronspiegel eines bestimmten Menschen oder eines bestimmten Tieres, desto höher ist dessen Aggressionslevel. Das ist zumindest die Annahme oder Behauptung, die gerne aufgestellt wird! Das Säugetier mit dem höchsten Testosteronspiegel ist der Schwarzbär nach dem Winterschlaf mit […]

7 mögliche Ursachen für einen niedrigen Testosteronspiegel

In den meisten Fällen entsteht ein zu niedriger Testowert aufgrund ungünstiger Einflüsse auf die natürliche Produktion im Organismus. Die Lösung ist also nicht, mehr Testo von außen zuzuführen, sondern die bestehenden Hemmfaktoren zu beseitigen, um deinem Körper die Möglichkeit zu geben, seine endogene Produktion auf einem optimalem Niveau realisieren zu können. Die folgenden Ursachen sind die am häufigsten vorkommenden Hindernisse für eine optimale Produktion.

1. Zuviel Bauchfett

Wenn du viel Bauchfett mit dir herumschleppst, brauchst du kein Testosterongel. Du musst Fett verlieren! Bauchfett erhöht die Aktivität des Enzyms Aromatase, das für die Umwandlung von Testosteron zu Östrogen verantwortlich ist und einer der Hauptgründe für zu niedrige Werte bei vielen Männern darstellt. Unglaubliche 80 Prozent des im Blut befindlichen Östradiols entstammt beim Mann dem Prozess der Aromatisierung, der dazu führt dass dei Testosteronspiegel sinkt. Zwar hat auch das primäre webliche Geschlechtshormon in der richtigen Menge essenzielle Funktionen im männlichen Körper, doch ist das richtige Maß entscheidend. Um deine Testowerte wieder auf Vordermann zu bringen, solltest du deinen Bierbauch loswerden!

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2. Chronische Entzündungen

Ein hohes Maß an Bauchfett ist nicht nur für mehr Östrogen verantwortlich, sondern korreliert auch mit chronischen Entzündungen oder Reizungen. Abdominale Adipositas ist eine todsichere Ursache einer systemischen Entzündung, das heißt dass dein Körper von Kopf bis Fuß regelrecht in Flammen steht (daher aus dem Lateinischen entlehnte medizinische Fachterminus Inflammation).

Eine Entzündung beeinträchtigt die Funktion der Mitochondrien, die zentral für die körpereigene Testosteronproduktion ist. Indem du dein Bauchfett durch Training und angemessene Ernährung reduzierst, kannst du Entzündungen lindern und den mitochondrialen Schaden minimieren.

3. Hyperinsulinämie

Wenn du übergewichtig bist und viel Bauchfett besitzt, weist dein Körper nicht nur eine erhöhte Aromatase-Aktivität und systemische Inflammationen auf, sondern auch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel, auch bekannt als Hyperinsulinämie. In den meisten Fällen ist der Grund dafür der exzessive Konsum von industriell verarbeiteten Kohlenhydraten und Zucker sowie letztlich natürlich an einem deutlichen Kalorienüberschuss. Ein hoher Insulinspiegel verschiebt deie Testosteronproduktion in Richtung Androstendion, einer deutlich schwächeren Form des Testosteron.

Androstendion wiederum blockiert die Rezeptoren, an die sonst Testosteron andocken könnte, wirkt jedoch nicht so stark. Auch um diesen hemmenden Faktor zu eliminieren, solltest du eine Körperfettreduktion anstreben, statt deine Gedanken, deine Zeit und dein Geld an ein Testosterongel oder -booster zu verschwenden. Versuche es mit einer kohlenhydratreduzierten Diät mit hochwertigen fetten, ausreichend Protein und einer Kombination aus moderatem Cardiotraining sowie HIIT und Widerstandstraining in einem Ganzkörperplan, der vor allem auf frei ausgeführten Grundübungen basiert. Auf diese Weise lässt sich ein Kaloriendefizit erzielen, der Blutzuckerspiegel verbessern und eine chronische Entzündung reduzieren.

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4. Schlafmangel

Bislang haben wir lediglich Ursachen einer niedrigen Testosteronproduktion aufgeführt, die mit Übergewicht oder Adipositas einhergehen. Es gibt jedoch auch noch weitere Gründe, wie zum Beispiel ein chronisches Schlafdefizit. Es ist einer der am meisten unterschätzten und bei der Diagnose am häufigsten übersehenen Ursachen für zu niedrige Testowerte. Die Hälfte der Bevölkerung bekommt gerade einmal 6,5 Stunden Schlaf pro Nacht, fast 30 Prozent sogar weniger als 6 Stunden. Ein so niedriges Schlafpensum stellt ein erhebliches Problem dar, wenn man Schwierigkeiten mit dem Muskelaufbau, dem psychischen Befinden, der Libido oder der Allgemeingesundheit hat.

Je älter man wird, desto zuverlässiger fungiert dein Schlafpensum als Indikator für deinen morgendlichen Testosteronlevel. Dieser steigt proportional mit der Anzahl deiner Schlafstunden bis zu einem Maximum von ungefähr acht Stunden. Anschließend ist der Mehrwert von noch mehr Schlaf relativ gering Es gilt jedoch generell, je mehr Schlaf, desto besser deine Testowerte.

Auch bei jungen Männern hat Schlafmangel fatale Folgen und ist ein großer Testokiller! So hat das Journal of the American Medical Association kürzlich herausgefunden, dass bei jungen Männern mit einem durchschnittlichen Alter von 24 Jahren eine Reduktion der Testosteronproduktion um zehn bis 15 Prozent stattfindet, wenn sie nur fünf Stunden pro Nacht schlafen. Wenn du also dein Testolevel boosten willst, solltest du darauf achten, wenigstens sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht zu bekommen und zudem hin und wieder ein Nickerchen von 30 Minuten zu machen, um dein Gesamtpensum zu erhöhen. Für Leistungssportler vermuten Experten sogar eine druchschnittliche Dauern von 70 Stunden Schlaf pro Woche, also insgesamt zehn Stunden pro Tag zu kommen.

5. Viel Stress

Unsere moderne Umwelt, in der wir 24 Stunden pro Tag und sieben Tage die Woche erreichbar und ständig unterwegs sind, steht im Widerspruch zu unserem natürlichen Bedürfnis nach Ruhe und Erholung. Das Stresshormon Cortisol wird aus denselben Bauelementen wie Testosteron gebildet. Wenn du also nachts lange unterwegs bist, dann höchstwahrscheinlich auf Kosten deiner Testosteronproduktion, deren Bausteine vom Körper stattdessen für die Ausschüttung von Cortisol verwendet werden.

Auch intensives Training ist ein großer Stressor. Übertraining ist bekanntermaßen eine Ursache für verminderte Testosteronproduktion, wie wissenschaftlich gut belegt ist. Ähnliche Effekte treten auf, wenn du auf der Arbeit viele Überstunden abreißt, zuviel Zeit vor dem Bildschirm verbringst oder nicht genug Schlaf bekommst. Stress verschlechtert ebenso deinen Blutzuckerspiegel und die Insulinregulierung und prädisponiert dich so zu den oben erwähnten Problemfaktoren Übergewicht, Bauchfettanhäufung, chronische Entzündungen und Hyperinsulinämie.

Um Stress zu vermeiden, verzichte auf exzessiven Koffeinkonsum (besonders vor der Mittagszeit), reduziere oder eliminiere den Alkoholgenuss am Abend und finde zwischen fünf und 15 Minuten Zeit am Tag, um Atemübungen durchzuführen oder dich mit anderen Methoden vom Stress deines Alltags zu entlasten.

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6. Nährstoffdefizite

Mikronährstoffe wie Zink und Vitamin D sind essenziell für die Testosteronproduktion. Ein Mangel dieser Nährstoffe ist meist auf eine Ernährung mit hohem Anteil an Getreideprodukten, Zu viel Zucker, exzessiven Alkoholkonsum und einen Mangel an Sonnenlicht zurückzuführen.

Einfach ein Vitamin D- oder Zink-Supplement einzunehmen, heißt aber nicht, dass du damit deinen Testosteronlevel wieder erhöhen kannst. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Supplementierung von Zink nur die Testosteronlevel im Blutserum erhöht, wenn auch ein signifikantes Testosterondefizit vorliegt.

Zinkmangel Testosteron

Ähnlich verhält es sich mit Vitamin D, das ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Testosteronproduktion spielt. Wenn der Testosteronspiegel bei über 40 Nanogramm je Deziliter Blut (das sind 150 nmol/L) liegt, bringt eine Vitamin D-Supplementierung kaum Vorteile. Um das Ganze einmal zusammenzufassen, kann man sagen, dass eine adäquate Mikronährstoffversorgung dabei hilft, deine endogene Testosteronproduktion in die richtige Richtung zu steuern, aber sie stellt längst nicht einen so fundamentalen Aspekt dar wie ein angemessenes Schlafpensum, die Einhaltung eines moderaten bis niedrigen Körperfettanteils und Stresslevels.

7. der Gebrauch von Testosteronmedikamenten

Wenn du denkst, dass du deine niedrigen Testowerte einfach durch Anwendung eines Gels oder einer Creme kurieren kannst, solltest du gewarnt sein, denn du wirst das Problem dadurch höchstwahrscheinlich nur verschlimmern! Eine topische Anwendung auf adipösem Gewebe, das bedeutet das oberflächliche Auftragen des Medikaments auf der Haut worunter viel Fettgewebe liegt, beispielsweise im Bauchbereich, ist eine sehr schlechte Methode zur Erhöhung der Testosteronwerte. Denn sie kann den Aromatisierungsprozess beschleunigen und die Aktivität der Testosteronrezeptoren herunter regulieren. Vergiss die Pillen und Cremes und ziele mit deinen Abhilfemaßnahmen stattdessen auf die oben angeführten sechs Hauptursachen. Deine Libido und dein Muskelmasseaufbau werden bald darauf an Fahrt gewinnen!

Es mag vielleicht weniger sexy sein, diese grundlegenden Ursachen zu bekämpfen, statt ein exotisch klingendes Supplement einzunehmen, das irgendwelchen Blutegeln aus fernen Urwäldern entstammt oder ein Gel aufzutragen, das einen in kurzer Zeit in Superman zu transformieren verspricht. Aber die Wahrheit ist, dass nur Ersteres wirklich signifikante Verbesserungen hinsichtlich deiner körpereigenen Testosteronproduktion bringt, während Letzteres kaum oder gar die gegenteilige Wirkung zeigen dürfte. Erforsche und bekämpfe die Ursachen deines Testosteronmangels, statt nur dessen Symptome zu therapieren!


Primärquelle: breakingmuscle.com/fitness/7-reasons-why-your-testosterone-is-low

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1 KOMMENTAR

  1. https://www.gannikus.de/medizin/aromatasehemmer-und-ihre-nebenwirkungen/

    Danke für den tollen Artikel.
    Wenn Bauchfett aber die Aktiviät des Enzyms Aromatase erhöht und dadurch der Testosteronspiegel singt, warum führ dann eine zusätzliche Zufuhr eines Aromatasehemmers zu einer Erhöhung des Viszeralfettes, wie im oben verlinken Artikel?
    Ich hätte jetzt erwartet das die Einnahme einen positiven Effekt auf den Testosteronspiegel hat und sich somit positiv auf das Viszeralfett auswirkt, bei gleichzeitiger Diät.

    Gruß. Jörn

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