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RTG feat. Phil Bane: Top-5 Steroidmythen

Jil von Road to Glory und Phil Bane sind zwei der wenigen deutschsprachigen YouTuber, die zugeben, anabole Steroide zu verwenden oder verwendet zu haben. Damit polarisieren die beiden nicht nur stark, sondern können ihre meist sehr jungen Zuschauer auch aus erster Hand über Nutzen und Risiken der verschreibungspflichtigen Medikamente aufklären. Nun haben sich die zwei getroffen und gemeinsam mit UncleBob als Kameramann ein Video abgedreht, indem sie über die ihrer Meinung nach häufigsten 5 Steroidmythen sprechen.


Mythos #1: „Wer stofft sieht automatisch aus aus wie Ronnie Coleman“

Im ersten Mythos gehen Jil und Phil der Frage nach, warum nicht jeder, der Steroide verwendet, aussieht wie Ronnie Coleman. Coleman war nach Ansicht vieler der bisher wohl beste Bodybuilder aller Zeiten. Der achtmalige Mr. Olympia war sowohl massiv und hart, als auch symmetrisch, zumindest zu Beginn seiner Karriere. Zweifelsfrei war er aber eine unfassbar beeindruckende Erscheinung.

Um den Mythos, oder vielmehr die Frage, warum nicht jeder Steroidkonsument so aussieht, zu beantworten, kommen die beiden schnell auf den Punkt. Die Antwort: Genetik und finanzielle Mittel. Zwar steht außer Frage, dass man ohne die richtigen Veranlagungen niemals solch einen Körper aufbauen wird, doch die Mittelchen die dafür neben Training und Ernährung nötig sind, sollen monatlich so viel kosten wie ein Kleinwaagen. Leider gehen Jil und Phil hier nicht näher ins Detail, was die Genetik anbelangt.

https://www.gannikus.de/medizin/die-top-3-mythen-ueber-testosteron/


Mythos #2: „Orale Steroide sind harmloser als Injektionen“

Sicherlich kostet es einige Überwindung sich regelmäßig eine Spritze in den Hintern zu jagen, um sich Steroide zu injizieren. Auch kann es dazu führen, dass man an der betroffenen Stelle einen Schmerz, ähnlich eines starken Muskelkaters, verspürt. Als Alternative würden sich daher orale Steroide in Tablettenform anbieten. Heutzutage gibt es jedoch viele Portale wie uns, die solche Themen behandeln. Daher wissen selbst die meisten Nicht-Konsumenten, dass orale Steroide aufgrund der Lebertoxizität langfristig sehr gefährlich sein können. Da erzählen uns die beiden erfahrenen Verwender von Dopingsubstanzen nichts neues.


Mythos #3: „Stoff kompensiert schlechte Ernährung und Training“

Viele Außenstehende oder auch naturale Sportler ohne viel Erfahrung denken, dass man vom  Gebrauch von anabolen Steroiden ganz von alleine Muskeln aufbaut. Phil Bane wirft jedoch ein, dass man noch so viele Steroide nehmen kann, aber nicht wachsen wird, solange man zu Hause rumsitzt und Chips isst. Die Message dahinter ist absolut richtig, jedoch wissenschaftlich nicht ganz korrekt.

Studien haben gezeigt, dass man auch ohne Training und angepasste Ernährung ein wenig Muskulatur aufbaut. Wer jedoch zusätzlich dazu im Training Gas gibt und zusieht, dass er die richtigen Nährstoffe zuführt, wird natürlich sehr viel mehr rausholen können. Ein naturaler Athlet, der Training und Ernährung optimiert, wird immer besser aussehen als ein Steroidkonsument, der beides nicht im Griff hat. Vorausgesetzt die Genetik ist identisch und beide achten gleichermaßen auf hartes Training und gute Ernährung, wird der „Stoffer“ aber  immer die Nase vorn haben.


Mythos #4: „Viel hilft viel“

Die Antwort von Phil Bane: „Wenn du aussehen möchtest wie ein Wasserballon, dann kannst du das gerne machen.“ Er spricht damit an, dass ein Überschuss an Testosteron und anderen Steroiden zu Nebenwirkungen, wie Wassereinlagerungen unter der Haut und Bluthochdruck führen können. Diese Nebenwirkungen sind zwar mit anderen Medikamenten teils kontrollierbar, aber die Message ist klar. So viel wie nötig, so wenig wie möglich lautet die Devise. Nicht nur im Hinblick auf akute Nebenwirkungen mache das Sinn, sondern auch im Hinblick auf die generelle Gesundheit. Wer die Dosis außerdem nur dann steigere, wenn es „nötig“ sei, um neue Erfolge zu sehen, der hätte langfristig mehr Spielraum um Anpassungen vorzunehmen. Billiger sei es zudem auch.


Mythos #5: „Durch Steroide schrumpft der Penis“

Zum Abschluss noch ein etwas lustiger Mythos, der zwar sicherlich nicht ganz erst gemeint ist, unter Nicht-Sportlern aber durchaus verbreitet ist. Die Antwort von Phil: „Durch die dicken Oberschenkel kann es so wirken, dass der Penis kleiner ist“. Das könne jedoch auch nur der Fall sein, wenn man auch Beine trainiere und kein Diskopumper sei. Der Mythos stammt jedoch wahrscheinlich eher daher, dass von anabolen Steroiden tatsächlich die Hoden schrumpfen, wie Jil einwirft. Die Größe des Penis bleibt jedoch unverändert.

Ort der Testosteronproduktion sind beim Mann die Hoden. Führt man von außen Testosteron zu, muss der Körper nicht mehr selbst welches produzieren. Die zuständigen Leydigzellen verkleinern sich und somit nimmt auch das Gesamtvolumen der Hoden ab.


Am Ende ist das Video zwar durchaus unterhaltsam, vom Inhalt jedoch nicht so tiefgründig, wie es sich manch einer vielleicht gewünscht hätte. Die 5 oben genannten Mythen werden in knapp 3:30 Minuten abgehandelt, wovon sehr viel Zeit allein für lustige Bilder draufgehen, die der Kameramann und Filmemacher Uncle BOB hineingeschnitten hat. Idee und Intention waren durchaus löblich, doch wenn sich zwei Experten auf diesem Gebiet treffen, hätte man ein wenig mehr ins Detail gehen können, um den Nutzen für den Zuschauer zu erhöhen.

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