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Nicht Joe Weider?! Wer Arnold Schwarzenegger wirklich entdeckt hat!

Die wohl imposanteste Gestalt in der Geschichte des Bodybuildings bis zum heutigen Tag ist und bleibt Arnold Schwarzenegger. Natürlich stehen mit Phil Heath, Kai Greene oder Big Ramy heutzutage andere Athleten auf der Bühne, die weit über dem damaligen Niveau des Österreichers liegen. Unumstritten wird aber sein, dass man nur einen einzigen Namen hören wird, wenn man sich bei unwissenden Personen erkundigt, wer diesen Sport geprägt hat: Arnie. Seine Karriere ist ein Unikat. Wie diese aber zustande kam und wer den Terminator wirklich entdeckt hat, wird oft falsch kommuniziert!

Selbst renommierte Zeitungen berichten in diversen Artikeln über den Menschen, der lange Zeit als Entdecker von Arnold Schwarzenegger gehandelt wurde. Auch nach seinem tragischen Tod im Jahr 2017 fand man Schlagzeilen, die eine eindeutige Sprache sprechen. „Mentor Joe Weider ist tot: Schwarzenegger trauert um seinen Entdecker.“, berichtet beispielsweise rp-online.

Dass aber in Wirklichkeit ein ganz Anderer dafür verantwortlich ist, dass die Karriere der österreichischen Legende Antrieb bekam, wissen nur die Wenigsten. Noch lange bevor Joe Weider mit dem Ausnahmeathleten zusammenarbeiten wollte, sah Alfred Busek bereits das Potenzial in einem bisher unbekannten Jungen.

Albert Busek und Arnold Schwarzenegger begegneten sich erstmalig im Jahr 1965 beim Wettkampf „The best build man in Europe“, in den der damalige Sportfunktionär involviert war. Zu diesem Zeitpunkt war man der festen Überzeugung, dass Franz Dischinger der wohl größte Bodybuilder Europas ist.

Schnell musste man sich eingestehen, dass dies ein großer Irrtum sein sollte. Da kam ein 18-jähriger Junge, genannt Arnold Schwarzenegger, und konnte im ersten Anlauf alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Ein Wettkampfsieg, der natürlich Interesse bei Albert Busek weckte und dem gebürtigen Österreicher zu einem anschließenden Essen mit dem Münchner verhalf.

Albert Busek, Joe Weider und Arnold Schwarzenegger.

Der Unternehmer bot ihm an, als Personal Trainer in seinem Studio zu arbeiten. Ein Jahr später, Anno 1966, erzählt Albert Busek einem Freund aus Übersee erstmalig von dem jungen Österreicher – Joe Weider.

Zu diesem Zeitpunkt hegt dieser aber noch kein großes Interesse an ihm, auch nicht nach mehreren erfolgreichen Wettkampfteilnahmen. Selbst der Sieg des Mr. Universe im Jahr 1967 bewegt Weider noch nicht dazu, dem späteren Filmstar den Weg nach Übersee zu ebnen.

Die endgültige Initialzündung ist Albert Busek selbst. Als er 1968 Joe Weider in einem Düsseldorfer Restaurant dazu bewegt, Arnold Schwarzenegger einzuladen, nach Amerika zu reisen, beginnt der steile Aufstieg des zukünftigen Mr. Olympia.

Man kann also behaupten, dass eine mehr oder weniger unbekannte Person das Potenzial des Ausnahmebodybuilders, Filmstars und Politikers erkannt hat, lange bevor der häufig genannte Entdecker Joe Weider sich dazu entschieden hat, Arnold Schwarzenegger eine Chance zu geben. Natürlich wäre eine derartige Entwicklung nicht ohne die finanziellen Mittel und die Kontakte des kanadischen Unternehmers möglich gewesen. Die ersten Seiten dieser Geschichte hat aber nicht er geschrieben, sondern Albert Busek!

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