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Weshalb Supplements keine Wundermittel sind!

Wir leben in einer Welt mit sofortiger Belohnung und Befriedigung. Wenn du deine Freunde treffen willst, schreibst du ihnen per WhatsApp. Wenn du die neusten Nachrichten lesen möchtest, genügt ein Mausklick. Hast du Hunger, reicht oftmals ein Anruf und kurze Zeit darauf wird das Essen vor deine Haustür geliefert. Wenn man also gesund essen möchte, sollten ein paar Supplements zusätzlich ausreichen, oder?


Bedauerlicherweise ist gute Ernährung nicht ganz so simpel. Während bestimmte Supplements zwar ihrer Berechtigung bei einem gesunden Lebensstil haben können, sind sie schlichtweg kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Das bedeutet, dass man nicht einfach am Morgen ein paar Tabletten schlucken und sich den Rest des Tages mit Junk Food vollstopfen kann, wenn das Ziel ein ansprechender Körper ist.

Warum Supplements nicht umsonst auch Nahrungsergänzungsmittel genannt werden, erfahrt ihr nachfolgend!

Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Supplements grundsätzlich nicht dafür entwickelt wurden, um Nahrung zu ersetzen, sondern um Nährstoffe zu liefern, die dem Körper fehlen könnten. Die Aufgabe eines Supplements ist, einen Mangel zu korrigieren und nicht zahlreiche Lebensmittel verzichtbar zu machen. Im Wesentlichen sind Supplements dazu da, um das zu machen, was der Name an sich bereits impliziert: Eine gute und gesunde Ernährung ergänzen und bestimmte Nährstoffe liefern, die man aus welchen Gründen auch immer in größerer Menge benötigt. Eines der entscheidenden Probleme ist, dass ein Supplement allein meist nur einen einzigen Vorteil mit sich bringt.

Nehmen wir ein Supplement mit Vitamin C als Beispiel, das nur eine Substanz liefert, nämlich Vitamin C. Nun stellt man den Vergleich mit einem Lebensmittel wie beispielsweise Brokkoli her. Durch den Verzehr von Brokkoli führt man dem Körper reichlich Vitamin C zu, profitiert allerdings auch von anderen Vitaminen und Mineralien, Phytonährstoffen, Ballaststoffen, Kalium, Protein und Flüssigkeit. Auch wenn der Körper das Vitamin C aus Nahrung genauso verwertet wie das Vitamin im Supplement, fehlt im Nahrungsergänzungsmittel eine Vielzahl anderer nützlicher Nährstoffe.

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Diese zusätzlichen Nährstoffe könnten zudem miteinander wirken, um sich gegenseitig effektiver und effizienter zu machen. Gemäß der Harvard Medical School lassen sich viele gesundheitliche Effekte von Nahrung auf ein synergistisches Zusammenspiel von Nährstoffen und anderen Verbindungen zurückführen. Das bedeutet, dass viele Nährstoffe in vollwertigen Nahrungsmitteln auf eine sinnvolle und vorteilhafte Weise interagieren, was von Supplements nicht oder in dieser Bandbreite nur sehr schwer erreicht werden kann. Zu diesem Thema wurden zahlreiche Studien durchgeführt und der Grundtenor der Ergebnisse ist, dass eine natürliche Kombination von Nährstoffen in einer vollwertigen Ernährung zu größerem Nutzen führt als der isolierte Konsum von Substanzen in Supplements.

In einer Studie konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass der Verzehr ganzer Tomaten effektiver gegen kardiovaskuläre Erkrankungen funktionierte als die Einnahme eines Lycopin Supplements. Man sollte wie folgt darüber nachdenken: Natürliche Lebensmittel gelten als gesünder als stark verarbeitete Lebensmittel, oder? Nun, was wurde mehr verarbeitet, eine Bio Orange oder ein konzentriertes Supplement, das im Labor hergestellt wurde? Der Gedanke dahinter sollte verständlich sein.

Viele werden sich nun die Frage stellen, ob Multivitamin Präparate nicht genügend Substanzen liefern, um eine Synergie der Nährstoffe zu erreichen. Die Effektivität dieser Supplements wird in der letzten Zeit heiß diskutiert und eine Studie im Archives of Internal Medicine aus dem Jahr 2008 kam zu dem Schluss, dass Multivitamin Produkte keinerlei Effekt auf zehn verschiedene Kategorien hatten, welche die Gesundheit betreffen. Hierzu gehörten unter anderem die Bereiche Herzinfarkt und Krebs.

Außerdem kann der Überkonsum gewisser Nährstoffe schädlich sein, was sehr einfach möglich ist, wenn eine einzige Tablette bereits hohe Dosierungen enthält. Zu viel Vitamin C kann beispielsweise zu Durchfall führen und ein überhöhter Konsum an Vitamin A kann in ernsthaften Gesundheitsproblemen resultieren, zu denen Blutgerinnung und eine verschlechtere Knochengesundheit gehören. Supplements werden nicht wie Nahrung oder Medikamente reglementiert. Man kann hier gut und gerne von einer Grauzone sprechen, in der Gefahren auftreten können und Behauptungen beziehungsweise Werbeversprechen nicht erfüllt werden müssen.

Die Kosten sind ein weiterer Faktor, den es zu beachten gilt, denn manche Supplements können sehr kostspielig sein. Wenn man hiervon mehr nimmt als man benötigt, wird der Körper die überschüssige Menge einfach ausscheiden. Gibt man also jede Menge Geld für ein Supplement aus, das auch noch im Überfluss konsumiert wird, bleibt einem unter dem Strich eventuell nur ein teurer Urin.

Letzten Endes sind Supplements allein keine Alternative für eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung, die aus einer Vielzahl vollwertiger Lebensmittel besteht. Man sollte Nahrungsergänzungsmittel deshalb eher als eine Art Sicherheitsvorkehrung und nicht als primäre Quelle wichtiger Vitamine und Nährstoffe sehen. Sie sollten als Absicherung dienen und nicht ersetzend, sondern ergänzend eingesetzt werden!

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Quelle: stack.com/a/supplements-vs-diet

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