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Natürliches Blutdoping mit Rhodiola Rosea?

EPO, was als Kurzform für Erythropoetin steht, ist ein sogenanntes Glykoprotein, das von der Niere produziert wird. Verantwortlich ist es vor allem dafür, dass rote Blutkörperchen hergestellt werden, die wiederum Sauerstoff durch den gesamten Körper transportieren. Daraus lässt sich ableiten, dass sowohl die kardiovaskuläre als auch die muskuläre Ausdauer ansteigt, je mehr rote Blutkörperchen man besitzt. Ein typisches Beispiel einer solchen Leistungssteigerung ist der Radsportler Lance Armstrong, der nachweislich mit EPO gedopt hat und deshalb mitunter alle Tour de France Titel wieder abgeben musste!

Athleten streben schon lange danach, die Anzahl an roten Blutkörperchen im Körper zu erhöhen und damit die Leistung zu steigern. Unter anderem zog man hierfür anabole Steroide heran. Auch „Blutdoping“ wurde betrieben, indem man sozusagen das eigene Blut entnahm, es im Kühlschrank hinter dem Sauerkraut lagerte und es direkt vor dem Wettkampf wieder über eine Transfusion zuführte.

Die Dinge wurden jedoch um einiges einfacher, als eine genetisch manipultierte Version von EPO (Epotein Alfa) im Jahr 1984 auf den Markt kam. Dieses Medikament und die anderen, primitiveren Methoden, die bereits weiter oben erwähnt wurden, lieferten nicht nur Radfahrern, Boxern, Läufern und Triathleten, sondern auch Rennpferden einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten.

Das Problem ist, dass Blutdoping, Steroide oder genetisch manipuliertes EPO oftmals zu viel des Guten sind. Wenn man die Anzahl an roten Blutkörperchen zu drastisch erhöht, verwandelt sich das Blut von etwas, das locker durch die Adern fließt, zu einer Masse mit der Konsistenz von Melasse an einem kalten Wintertag. Das ist nicht wirklich gut, denn der Pumpe gefällt das so gar nicht.

Chinesische Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass eine Komponente in Rhodiola Rosea ebenfalls die Produktion von EPO steigert, doch nicht zu dem Grad wie die zuvor angesprochenen Taktiken.

Rhodiola Rosea, auch Rosenwurz genannt, ist eine Pflanze, die in arktischen Gebieten und in den Gebirgsregionen von Europa, Asien und Nordamerika wächst.

Menschen in China, Korea und der früheren Sowjetunion ergreifen schon lange die Möglichkeiten diverser Pflanzen und Kräuter, um besser mit Stress und Müdigkeit umzugehen. Sie bezeichnen diese Mittel kollektiv als „Adaptogene„, weil sie den Menschen dabei helfen, sich an Stress und Müdigkeit anzupassen.

Rhodiola Rosea im Speziellen wurde und wird noch immer dafür verwendet, um die Effekte von physischer Überlastung zu reduzieren. Personen, die beispielsweise im Hochgebirge leben, benutzen die besagte Pflanze, um mit der dünnen Luft zurechtzukommen. Unter anderem hat das Dickblattgewächs diese Eigenschaften, weil es die EPO Produktion ankurbelt.

Um die Effekte von Rhodiola Rosea zu testen, platzierten Wissenschaftler unterschiedliche Konzentrationen an Salidrosid, einer der hauptsächlich aktiven Wirkstoffe in Rhodiola Rosea, in Teströhrchen und mischten menschliche Nieren- und Leberzellen hinzu.

Das Salidrosid spornte die menschlichen Zellen dazu an, mehr EPO zu produzieren. Aller Voraussicht nach regt die Substanz die Synthese eines Proteins namens HIF-1-alpha an, welches immer dann hergestellt wird, wenn Zellen zu wenig Sauerstoff bekommen. HIF-1-alpha wiederum fördert die Produktion von EPO selbst.

Um die Ausdauer vor dem Training oder vor einem Wettkampf zu steigern, kann man demnach versuchen, ein paar Hundert Milligram eines Produkts mit Rhodiola Rosea etwa eine Stunde vor der körperlichen Aktivität zu konsumieren. Unter anderem zu achten ist auf einen hohen Anteil an Salidrosid. Ähnlich verfahren könnte man zum Beispiel auch, wenn man im Hochgebirge bergsteigt!

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Quelle: t-nation.com/supplements/tip-natural-blood-doping
Referenzstudie: 
Zheng KY1, Zhang ZX, Guo AJ, Bi CW, Zhu KY, Xu SL, Zhan JY, Lau DT, Dong TT, Choi RC, Tsim KW. „Salidroside stimulates the accumulation of HIF-1α protein resulted in the induction of EPO expression: a signaling via blocking the degradation pathway in kidney and liver cells.“ Eur J Pharmacol. 2012 Mar 15;679(1-3):34-9.

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