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Mehr Vitamin K, mehr Testosteron?

Die Liste an Supplements, die wohl die Testosteronwerte erhöhen, ist schon relativ lang und wird nun wohl noch ein wenig länger. Ernährungswissenchaftler der Tohoku University in Japan meinen nämlich herausgefunden zu haben, dass männliche Ratten mehr Testosteron synthetisieren, wenn man ihnen Nahrung mit hohen Mengen an Vitamin K2 verabreicht!


Vitamin K

Es gibt zwei Formen von Vitamin K: Einmal das pflanzliche Vitamin K1 (Phyllochinon), welches in grünem Gemüse enthalten ist und zum zweiten das tierische Vitamin K2 (Menachinon). Der Unterschied zwischen den beiden Formen liegt im „Schwanz“ der Prenyl Einheiten. Vitamin K2 hat einen, Vitamin K1 nicht. Auch bei diesen Schwänzen gibt es jedoch Unterschiede. Vitamin K2 aus Fleisch und Eiern hat vier extra Prenyl Einheiten (MK-4), Käse und Quark enthalten verschiedene Versionen an Vitamin K2 mit sieben, acht und neun Prenyl Einheiten (MK-7, MK-7 und MK-9).

Wir benötigen Vitamin K2, um die Funktion vitaler Enzyme zu gewährleisten. Zu diesen gehören Enzyme, welche zum Beispiel Gerinnungsfaktoren synthetisieren oder Calcium im Knochen reparieren. Vitamin K hat aber wohl noch viele weitere Funktionen. Die Japaner wollten mehr über diese unbekannten Aufgaben von Vitamin K2 im Körper wissen.

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Studie

Die Forscher gaben einer Gruppe mit Labortieren Nahrung mit geringen Mengen an Vitamin MK-4 (0,75mg pro Kilo) und einer anderen Gruppe Nahrung mit hohen Mengen an Vitamin MK-4 (75mg pro Kilo). Das Experiment dauerte vier Wochen. Bei der Gruppe, die hohe Mengen an Vitamin MK-4 zu sich nahm, erhöhten sich im Laufe des Experiments die Testosteronwerte. Vitamin K2 hatte keine Auswirkungen auf die Werte des luteinisierenden Hormons (LH) oder der Hirnhangdrüse, welche die Testosteronproduktion in den Hoden stimuliert.

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Ergebnisse

Die Nahrung mit viel Vitamin K führte zu einer Erhöhung der Aktivität der Enzyme PKA und CREB in den Hoden. Das wiederum veranlasste wohl das Enzym CYP11A, welches für die Synthetiserung von Testosteron verantwortlich ist, aktiver zu werden.

Als die Forscher das Experiment mit Vitamin K1 wiederholten, konnten sie so gut wie keine Auswirkungen auf eine verbesserte Testosteronproduktion feststellen.

Schlussfolgerung

Die japanischen Wissenschaftler schlussfolgern, dass eine Ernährung mit hohen Mengen an Vitamin K2 das Risiko von altersbedingten Erkrankungen reduzieren könne, in dem die Testosteronproduktion in den Hoden erhöht werde.

Geranylgeraniol

Über dieses Thema könnte man auch in Zukunft mehr hören und lesen. Die Japaner verrieten nämlich, dass sie auch mit Geranylgeraniol Experimente durchführten, wobei es sich um eine Seitenkettenstruktur von MK-4 handelt. Diese Verbindung und ihre Analoga haben in Zellstudien testosteronsteigernde Eigenschaften zeigen können.


Quelle: ergo-log.com/vitk2testosterone.html
Referenzstudie: ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21914161

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