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WDR360 – „Fitnesswahn im Netz – Brauchen wir eine Gegenbewegung?“

Fitness und Bodybuilding ist bei weitem nicht mehr das, was es früher einmal war. Denn vor allem durch die sozialen Netzwerke kam es dazu, dass eine ursprüngliche Nischensportart zum Massentrend wurde und mittlerweile zahlreiche Menschen den Weg ins Fitness Studio gefunden haben. Das ist eigentlich eine durchwegs positive Entwicklung, doch auf Social Media gleichen manche Accounts oftmals schon fast einer Scheinwelt. In einer neuen, kurzen Reportage widmete sich WDR360 jetzt genau diesem Thema!

Zu Beginn der neuen Kurzreportage sind am Bildschirm der jungen WDR Reporterin einige bekannte Instagram Accounts zu sehen. Dazu zählen unter anderem der des Berliners „Goeerki“ und jener von Sophia Thiel. Kurz darauf trifft sich die Mitarbeiterin des Fernsehsenders mit Carolin Krämer, die laut dem Video als erste Person in Deutschland dazu geforscht hat, was mit uns passiert, wenn wir Fitness Bilder auf Instagram sehen. Gemäß den Angaben der Forscherin kam bei den von ihr angestellten Untersuchungen heraus, dass es umso negativere Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung hätte, je mehr Zeit man auf Instagram verbringen würde. Insbesondere der Vergleich mit anderen Menschen würde laut ihr zu einer negativen Körperwahrnehmung führen.

Etwas später folgt dann ein Interview mit einer Influencerin, die auf Instagram unter dem Namen „mirjamcheriefitness“ unterwegs ist. Den Angaben der Fitness Athletin zufolge wäre der Trend in der letzten Zeit immer extremer geworden und somit würden viele Leute auf der beliebten Foto Plattform immer definierter werden beziehungsweise so aussehen. Ein befragter Sportmediziner gibt außerdem an, dass viele bekannte Fitness Blogger sich selbst für Experten halten würden, obwohl ihnen eigentlich sogar das Grundwissen fehle. Auch zu Trends wie dem sogenannten „Thigh Gap“, bei dem zwischen den Beinen von Frauen eine deutliche Lücke sichtbar ist, äußert sich der Mediziner kritisch.


Carolin Krämer WDR
Die Forscherin Carolin Krämer im Interview.

Wie bei jedem Trend, scheint es auch beim Thema Fitness mittlerweile eine regelrechte Gegenbewegung zu geben, die sich ganz klar vom Körperkult abgrenzt. Eine weitere Influencerin, die eher dieser besagten Kategorie zuzuordnen ist, betont allerdings, dass es auch Menschen gebe, die durch Fitness Content nicht negativ beeinflusst werden würden. Für jene Personen, deren Selbstwertgefühl durch Instagram und Co. in Mitleidenschaft gezogen wird, sollte es laut ihren Angaben aber „mehr Bandbreite geben“.

Alles in allem eine Reportage, die man sich durchaus ansehen kann. Nachdem die Anzahl an Adipösen und Übergewichtigen aber immer noch drastisch ansteigt, werden in der Verfilmung die positiven Seiten der Fitness Szene aber wohl etwas zu wenig gezeigt!


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2 KOMMENTARE

    • Anfang des Jahres gab es noch Meldungen von der DGE, dass die Deutschen noch nie so dick waren wie jetzt.

      Google mal „DGE-Ernährungsberichts zur Übergewichtsentwicklung“

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