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WADA: 2016 gab es deutlich mehr Dopingfälle

Praktisch jede Woche wird in Zeitungen und online über einen neuen Dopingskandal berichtet. Während die Anti Doping Behörden ihre Testmethoden zwar in Richtung größerer Effektivität weiterentwickeln, werden allerdings die eingesetzten Substanzen ebenfalls immer vielfältiger und demnach zum Teil auch schwerer zu entdecken. Doping im Profisport steht also noch lange nicht vor dem Ende – im Gegenteil: Es ist angesagter denn je, was auch ein neuer Bericht der World Anti Doping Agency (WADA) zeigt!

Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte die WADA ihren jährlichen Anti Doping Bericht und dieser zeigt alarmierende Zahlen. 2016 gab es diesem Dokument zufolge nämlich über 26 Prozent mehr Dopingfälle als noch im Jahr davor. Während es 2015 an der Zahl 3809 Sportler waren, die wegen dem Missbrauch von verbotenen Substanzen überführt wurden, waren es im Folgejahr 4814 und somit 1005 mehr aufgedeckte Fälle.

Anscheinend hauptverantwortlich für die drastische Erhöhung ist, dass die WADA im September 2015 ein Medikament namens Meldonium für verboten erklärte und enorm viele Sportler diese Substanz einnehmen. Meldonium ist eigentlich ein Stoff, der zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt wird, durch seine positive Wirkung auf die Ausdauer und der Bewerkstelligung einer verbesserten Blutversorgung jedoch weltweit als Dopingmittel verwendet wurde.

Im besagten Dokument beschreibt die WADA auch, welche weiteren Schritte notwendig sind, um den massiven Einsatz von leistungssteigernden Substanzen zu unterbinden. Laut ihren Angaben glaubt die Agentur, dass das Jahr 2016 ein Wendepunkt im Kampf gegen Doping sein wird. Ob sich das allerdings in den nächsten Jahren bestätigen wird, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen!

WADA Doping


Quelle: playthegame.org

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