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„Blutiger Witz“: Transgender-Frau im Powerlifting unerwünscht?!

Wir berichteten bereits des Öfteren über Transgender im Bodybuilding, aber auch im Powerlifting-Bereich. Vom eher harmlosen Fall des Matt „Kroc“ Krozaleski, der sich als „transgender/ gender fluid alpha male/girly girl lesbian in a male body“ bezeichnet, oder von der transsexuellen Powerlifterin Jaycee Cooper, die zwar als Mann geboren wurde, sich jedoch als Frau identifiziert und deshalb vom USAPL ausgeschlossen wurde. Da diese Thematiken unter Kraftsportlern noch eher neu sind, wissen viele Verbände damit nicht umzugehen und beschließen daher stetig neue Regeln, was insgesamt vorteilhaft für die Sportler ist. Ernster und unerfreulicher wird es aber, wenn gleichgesinnte Athleten desselben Sports ihre Kollegen ausgrenzen und sie sogar auf Social Media zutiefst beleidigen.

Genauso ist es der Transgender-Gewichtheberin Mary Gregori ergangen, die auf ihrem Instagram Profil bekannt gab, dass sie alle drei Disziplinen beim Wettkampf unter dem Vorsitz der „Raw Powerlifting Organisation“ mit insgesamt neun gültigen Versuchen gewonnen und als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zusätzlich vier Weltrekorde aufgestellt hat. Sie schreibt weiters, dass sie zuvor sehr unsicher gewesen sei, was sie als Transgender-Frau erwarten würde, allerdings haben sich diese Befürchtungen in Luft aufgelöst, nachdem die Spotter, die Judges, die Fans auf der Tribüne und das ganze Personal sie als „normale“ Powerlifterin respektiert hätten.

Das, was auf den ersten Blick zu perfekt erscheint, stellt sich in diesem Fall aber auch als falsch heraus. Eine ehemalige britische Olympionikin im Schwimmen namens Sharron Davies schrieb in einem Twitter-Beitrag:

„Dies ist eine Transgender-Frau, ein männlicher Körper mit einer männlichen Physiologie, die einen Weltrekord aufstellt und einen Frauen-Wettkampf in Amerika beim Powerlifting gewinnt. Eine Frau mit weiblicher Biologie kann da nicht mithalten. Es ist ein sinnloses, unfaires Spielfeld.“
So erschütternd dieser Post auch klingen mag, es ist bei weitem nicht der einzige. Die ehemalige britische Mittelstreckenläuferin betitelte Mary Gregoris Sieg als „blutiger Witz“ und riet biologischen Frauen Transgender aus Wettkämpfen auszuschließen und sie an diesen nicht teilnehmen zu lassen.
Dieses Verhalten zeigt auf, dass Menschen, die so etwas denken und diese Meinung öffentlich preisgeben, Transgender wegen ihrer „Vorteile“ im Sport nicht dulden. Ob das im restlichen Leben auch gilt, ist natürlich ungewiss. Andererseits gäbe es noch die Argumentation, dass sich erfahrene Wettkampfsportler über ihre Kollegen freuen sollten, da diese am besten wissen, welcher Druck stetig auf einem lastet.

Quelle:
de.sputniknews.com/panorama/20190501324846254-blutiger-witz-olympioniken-zornig-weltrekord-transgender-gewichtheberin/

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3 KOMMENTARE

  1. Bei aller Unterstützung für Gleichberechtigung aller Sportler frage ich mich bei diesen Geschichten allerdings, was in die Verantwortlichen gefahren ist. Natürlich hat Sharron Davies recht. Die Integration transgender Sportler bedeutet doch nicht, dass man sie weiterhin in das ALTE Mann-Frau-Raster reinzwängen kann. Es müssen NEUE Ansätze her. Vielleicht sollte man besser den Testesteronspiegel als Maßstab sehen und daraus Klassen formen.

  2. getrennte Wettkämpfe für Frauen, Männer, Trans-Frauen und Trans-Männer. Alles andere ist und wird auch vom Großteil der Bevölkerung als irrsinning empfunden

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