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Tim Gabel über den Brustmuskel-Abriss von Kevin Wolter!

Seitdem Kevin Wolter der Hardgainer Crew den Rücken kehrte und innerhalb der Fitness Szene seinen eigenen Weg beschritt, legte der Berliner ein bislang unbekanntes Wachstum an den Tag und gilt heute als einer der reichweitenstärksten Personen in der Branche. Was die Fans besonders schätzen, ist der Fakt, dass der Bodybuilder nicht in erster Linie YouTuber, sondern selbst Athlet ist und den Kraftsport in jeder Sekunde des Tages lebt. Umso schockierender kam die Nachricht, dass sich der Berliner in der vergangenen Woche schwer verletze!

Obwohl Kevin Wolter rein optisch ohnehin schon eine imposante Erscheinung ist, war es mitunter auch dessen Leistung beim Bankdrücken, die für viel Trubel sorgte. Über 200 Kilo bewältigte der Bodybuilder scheinbar ohne größere Probleme. Ausgerechnet bei seiner Paradedisziplin zog sich der Berliner einen Brustmuskel-Abriss zu, sodass nicht nur eine sofortige Operation, sondern im Anschluss auch ein langer Regenerationsprozess von Nöten ist.

In der Vergangenheit äußerte sich Tim Gabel bereits zum Trainingskonzept des Bodybuilders und erkannte an, dass der GN Athlet zwar mit purer Leidenschaft trainiere, aber auch kleinere Fehler machte. Demnach ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich der frühere Wegbegleiter von Karl Ess nun zur aktuellen Debatte um dessen schwere Verletzung zu Wort meldete. In seinem Statement wolle er allerdings nicht mit dem Finger auf den Verletzten zeigen, sondern ganz sachlich über jenen Unfallfall sprechen und seinen Zuschauern Hinweise geben, wie man dies vermeiden kann.

Anhand eines Skelettes erklärt Tim Gabel zunächst, wo genau der Brustmuskel ansetzt und verdeutlicht mit Hilfe eines Therabands, welchen Belastungen dieser Bereich beim Training ausgesetzt ist. Obgleich derartige Unfälle allgemein betrachtet wirklich selten seien, kämen sie vor allem beim Bank- und Schrägbankdrücken immer häufiger vor. Ganze 70 Prozent der Abrisse würden diesen Übungen geschuldet sein, was aber nicht am eigentlichen Bewegungsablauf, sondern vielmehr oft an der Motivation des Sportler selbst liege.


Wettkampf geplatzt! – Schwere Verletzung bei Kevin Wolter!


Laut Tim sei an Tagen, an denen man sich besonders gut und stark fühlt, eine besonders hohe Gefahr für jene Verletzung gegeben. Oftmals steigere man in einem solchen Training nicht nur die Anzahl an Arbeitssätzen, sondern später auch das Gewicht, um sich ans persönliche Maximum heranzutasten. Folglich ist der stark vorermüdete Muskel plötzlich extremen Gewichten ausgesetzt und insbesondere am unteren Ende der Bewegung starker Dehnung ausgeliefert. Ein Abriss sei dann primär an dieser Stelle zu beobachten.

Auch fehlende Deloads, ungenügende Dehnung oder ein zu breiter Griff könnten die Risiken diesbezüglich nach oben schrauben. Zudem sei es erwiesen, dass die Leistungsfähigkeit des Muskels deutlich schneller ansteigt als die der Sehnen und Bänder. Darüber hinaus würden laut Tim Gabel unterstütze Athleten wesentlich häufiger an derartigen Verletzungen leiden als dopingfreie Sportler.

Obgleich sich die Wissenschaft hier nicht einig sei, gebe es zwei Hypothesen. Einerseits würden durch die Unterstützung die Muskeln nochmals viel leistungsfähiger als die Sehnen werden, andererseits habe man im Tierversuch nachgewiesen, dass die Zugfestigkeit der Sehnen im Falle eines Steroidkonsums sogar nachlasse. Eine Kombination aus beiden Szenarien sei somit denkbar.


Jeremy Buendia reißt sich Brustmuskel?!


Kevin Wolter habe nach seiner Verletzung nicht nur mit einem schmerzhaften und langwierigen Regenerationsprozess zu kämpfen, sondern befinde sich laut Tim  vor einer enormen psychischen Herausforderung. Wer als leidenschaftlicher Bodybuilder mehrere Monate „Zwangspause“ machen müsse und somit unweigerlich auch Gewicht abwerfe, habe kein leichtes Los gezogen. Gerade bei Influencern innerhalb der Fitness Szene steige der innere Druck aufgrund ihres Berufsbildes noch stärker an.

Auch wenn er und Kevin in der Vergangenheit eine kleine Debatte über das richtige Training führten, gesteht Tim, dass ein solcher Unfall wirklich jedem passieren könne. Der Stuttgarter wünscht seinem Kollegen aus der Hauptstadt schnellstmögliche Genesung und rechnet damit, dass der Bodybuilder in etwa acht bis zwölf Monaten wieder voll einsatzbereit sein wird. Dennoch möchte Tim mit seinen Ausführungen nochmals an eine bedachte Übungsausführung appellieren, um seine Follower von einer solchen Verletzung soweit möglich zu bewahren.

Anders als so mancher im Vorfeld vermutet hätte, handelt es sich beim Statement von Tim Gabel nicht um ein Video im „Ich hab es ja gesagt“-Stil, sondern um eine sachliche und respektvolle Erläuterung einer solchen Verletzung. Obwohl man derartige Unfälle speziell bei hohen Lasten, wie sie im Bodybuilding üblich sind, nicht komplett ausschließen kann, gibt Tim hilfreiche Anregungen, wie dies zumindest zu vermeiden sei.

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