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Absolutes Minusgeschäft: So viel Verlust hat AMI mit dem Olympia-Verkauf gemacht?!

Der Mr. Olympia wurde verkauft! Eine Nachricht, die nicht gerade uninteressant ist, zumal es sich hierbei nicht um eine einzelne Person handelt, sondern um das wichtigste Bodybuilding-Event des Jahres. Seit 2003 stand American Media, Inc. als Unternehmen hinter der Veranstaltung in Las Vegas. Eine lange Zeit, doch trotzdem wurden die Marke und das dazugehörige Magazin Muscle & Fitness an Jake Wood verkauft. Einige werden sich vermutlich fragen, ob es zu dieser Entscheidung kam, weil sich das prestigeträchtige Event in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt hat. Die Antwort darauf ist jedoch, dass AMI scheinbar verschuldet ist und es sozusagen aus der Not heraus gemacht hat, wie man auch am massiven Verlustgeschäft erkennen kann.

Trotz der Tatsache, dass nicht nur Jake Wood, sondern auch Jim Manion, Präsident der IFBB Pro League, und David J. Pecker, Vorsitzender und Geschäftsführer von AMI, zuversichtlich in die Zukunft blicken, was die Entwicklung des Mr. Olympia angeht, war das wohl nicht das Hauptziel des Verkaufs. Vielmehr wurde bereits zu Beginn deutlich, dass American Media, Inc. auf hohen Schulden sitzen und sogar den Plan verfolgt haben soll, den National Equirer, eine US-amerikanische Illustrierte, schnellstmöglich an den Mann zu bringen, um aus dem Minus herauszukommen.

Da der 100-Millionen-Deal nicht ablief wie gewünscht und sich bereits über zehn Monate zieht, musste eine andere schnelle und einfache Lösung gefunden werden: der Verkauf des Mr. Olympia für 70 Millionen US-Dollar. Eine ziemlich hohe Summe, doch weiß man, für wie viel Geld AMI die Marke im Jahr 2003 erworben hat, macht die aktuell kolportierte Summe dagegen einen beinahe lächerlichen Bruchteil aus, was Jake Wood natürlich glücklicherweise zu seinem Vorteil nutzen konnte.

Titelbild: Um diese Summe wurde der Mr. Olympia verkauft

Millionenbetrag: Für diese Summe wurde der Mr. Olympia verkauft!

Erst letzte Woche wurde die Information publik, dass American Media Inc., das Unternehmen, das seit dem Jahr 2003 hinter dem wichtigsten und ereignisreichsten Event des Bodybuildings stand, die Marke Mr. Olympia verkauft hat. Eine schockierende Nachricht, wäre es nicht Jake Wood, der als dritter Besitzer der Geschichte das von Joe Weider gegründete Reich ab sofort […]

In einem Artikel der New York Times aus dem Jahr 2002 wird beschrieben, dass American Media, Inc. den Mr. Olympia dem Gründer Joe Weider für sage und schreibe 350 Millionen US-Dollar abgekauft hat, das heißt für das Fünffache der Summe, die Jake Wood gezahlt hat. Das Ziel von David J. Pecker lautete im Jahr 2002 noch, den Umsatz mit dem prestigeträchtigen Wettkampf zuerst auf 375 Millionen, danach auf 550 Millionen und in den darauffolgenden fünf Jahren auf einen Wert von über eine Milliarde US-Dollar anzuheben.

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Der Verkauf des Unternehmens mit über 400 Mitarbeitern und sieben Magazinen, darunter Muscle & Fitness, Shape und Men’s Fitness, sei nicht nur wegen der hohen Summe, sondern aufgrund der vielen Fusionen das zweitgrößte Geschäft im Jahr 2002 gewesen, wie die New York Times am 27. November 2002 berichtete. Reiman Publications, heute Trusted Media Brands, Inc., ein Multi-Plattform-Medien-Verlag, wurde im März von der Reader’s Digest Association für 760 Millionen US-Dollar gekauft und stellte daher das größte Übereinkommen dar.

Im Jahr 2020 wurde der Mr. Olympia also an Jake Wood verkauft. Allerdings nicht für 350 Millionen US-Dollar wie im Jahr 2002, sondern für einen vergleichsweise fast schon spöttischen Preis von 70 Millionen US-Dollar, was einem Fünftel der damaligen Summe entspricht. Ob AMI den anvisierten Umsatz von einer Milliarde US-Dollar nach der Übernahme erzielen konnte, ist unklar, doch sieht es mit den vergangenen Jahren, die als Außenstehender betrachtet weniger erfolgreich schienen, im Hinterkopf nicht danach aus.

Screenshot: The New York Times berichtet über American Media Inc. und den Mr. Olympia
Laut der New York Times wurde der Mr. Olympia von American Media Inc. im Jahr 2003 für 350 Millionen US-Dollar gekauft.

Quelle:
https://www.nytimes.com/2002/11/27/business/the-media-business-american-media-to-buy-weider-for-350-million.html

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