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Hosen runter: So viel verdienen die Pürzels mit ihrem Gym!

Laut einer Umfrage der Postbank in Deutschland sind Geldangelegenheiten ein absolutes Tabuthema. Umso spannender ist es, wenn darüber offen und ehrlich gesprochen wird, was allerdings selten der Fall ist. Besonders interessant ist das Geld, respektive das Einkommen, oder die Ausgaben der Menschen zu denen wir aufschauen, beziehungsweise Personen des öffentlichen Lebens, die ohnehin eine Menge ihres Alltags im Internet von sich preisgeben. Genau das hat Andreas Pürzel, Besitzer des Fitnessstudios „Das Gym“ in Wien, gemacht und in einem YouTube Video unter anderem die Karten über die Finanzierungen, die Ausgaben und die Einnahmen seines Gyms auf den Tisch gelegt und dabei konkrete Zahlen genannt!

Vor sieben Jahren, so Andi, habe er seine erste Firma für Bildung gegründet, wobei er gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Bücher geschrieben, Vorträge gehalten und Fitnesstrainer-Ausbildungen für 1.950 Euro angeboten habe. Seit der ersten Trainerausbildung seien die Plätze bis heute stets vollständig besetzt, wobei die Preise auf 4.500 Euro gestiegen sind. Der einfache Grund dafür sei, dass sich innerhalb der letzten Jahre das Wissen vervielfacht hat, dadurch die Ausbildungen auf höherem Niveau unterrichtet werden können und letztlich die Absolventen so mehr Erfolg haben.

In Summe bedeutet das: Sechs Jahre lang durchschnittlich 3.000 Euro mal 20 Personen, ergeben insgesamt 60.000 Euro für einen Kurs – mal zwei, da jährlich zwei Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden. Die Summe beläuft sich hierbei also auf 120.000 pro Jahr. Ohne Steuern und Ausgaben sowie durch den zusätzlichen Verkauf von Büchern, Outdoortrainings und so weiter habe er durch seine erste eigene Firma ein Eigenkapital zwischen 300.000 bis 400.000 Euro angespart. 

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„Geld ist einen Scheißdreck wert, wenn’s nicht irgendwas macht. Ist nur eine Zahl und bringt dir null, bringt dir nichts.“ Mit diesem Gedanken machte es sich der Wiener zur Aufgabe, seine eigene Welt mit eigenen Rahmenbedingungen zu erschaffen und nie wieder von jemanden abhängig zu sein, was durch das Gym und seine Selbstständigkeit verwirklicht wurde. Nach drei Jahren aktiver Suche nach der perfekten Immobilie für das Fitnesscenter in Wien und dem harten Aufbau des Gyms, wurde Andreas ein Leasing für die Geräte und Maschinen bei der Bank gewährt. Die Miete der Halle betrage monatlich 15.000 Euro, die Personalkosten belaufen sich auf einen Betrag von 30.000 Euro im Monat, zusätzlich werden Ausgaben für Reparaturen oder Einkäufe getätigt. Das heißt, die Fixkosten belaufen sich monatlich mittlerweile auf 55.000 bis 60.000 Euro. 

Der Bar-Umsatz (Tageskarten, Bücher, Bekleidung, Speisen, Getränke usw.) der zweiten Firma, also dem Gym, beträgt monatlich 30.000 Euro. Durch die Mitgliedschaften, seien es Full-Time oder Off-Peak, kommt ein Betrag von 70.000 Euro im Monat zusammen. Gemeinsam mit der Firma für Ausbildung, Intelligent Strength, erwirtschafte der neue Besitzer der Temple Gym Geräte von Dorian Yates einen Jahresumsatz von 1,5 bis 2 Millionen Euro. Davon zahle er sich selbst lediglich 25.000 Euro jährlich aus, um sich eine Wohnung, ein Auto und Lebensmittel leisten zu können.

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Mit 120 Geräten und Maschinen, die aus unterschiedlichen Jahrzehnten und von verschiedenen Firmen stammen, hat „Das Gym“ Andis Meinung nach, das weltweit beste Equipment. Das wichtigste sei den beiden Brüdern ihre Authentizität. Selbst wenn der Geschäftsführer von Gym80 eine noch so starke Persönlichkeit hat und er „ein sehr sehr geiler Typ“ ist, würden sie stets das Gerät bevorzugen, das mehr Flair hat.

„Sie wissen auch, dass wir sonst auch niemals authentisch sein könnten. Also keiner von uns könnte jemals sagen zu einem Equipment, nur weil’s von Gym80 ist und es ein besseres gäbe, dass Gym80 das Beste ist. Das könnten wir nicht sagen und das würden wir auch nicht. […] Aber wir könnten nicht authentisch sein und wenn wir nicht authentisch sind, haben wir die Firma verloren.“, so Alexander Pürzel.

Die Leasingrate, die für die Geräte aufgenommen wurde, würde laut Andi bald abbezahlt werden. Bereits zu Beginn hätten die beiden Brüder keine Zweifel gehabt aus ihrem größten Projekt das beste Gym der Welt zu erschaffen. Wie man durch die Mitglieder und die wöchentlichen Besuche von Sportlern aus der ganzen Welt erkennen könne, habe das Gym bereits nach nur drei Jahren absoluten Kultfaktor erreicht. Für Kult muss man unglaublich viel investieren, weshalb Andreas Pürzel in den ersten zwei Jahren der Eröffnung des Studios jeden Cent, der sich auf seinem Konto befand, für die Verwirklichung seiner Ideen ausgegeben habe. 

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