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Reich durch YouTube-Money? – So viel Geld verdienen Fitness-YouTuber mit ihren Videos!

Geld verdienen mit YouTube – für zahlreiche Influencer ihr tägliches Brot. Viele der großen Social-Media-Persönlichkeiten üben diese Tätigkeit hauptberuflich aus, verdienen damit gutes Geld und haben in den Augen ihrer Fans ein nahezu perfektes Leben. Dabei ist es gar nicht so einfach, über den eigenen YouTube-Kanal Einnahmen zu generieren. Viele lassen außer Acht, dass zuallererst harte Arbeit in den Kanal gesteckt werden muss, um sich eine große und treue Zuschauerschaft aufzubauen. Mit viel Disziplin fließen dann auch die ersten Euros. Da es für Fans der Fitness-Szene interessanter ist zu erfahren, wie viel man mit solchem Content verdienen kann, hat das Online-Magazin „klick.news“ zwei Fitness-YouTuber genauer unter die Lupe genommen und so herausgefunden, wie hoch ihre durchschnittlichen Einnahmen sind.

Bevor die Beispiele vorgestellt werden, müssen einige Faktoren erläutert werden, die einen signifikanten Einfluss auf die Videoeinnahmen haben. Beträgt die Länge des Clips mehr als zehn Minuten, kann man nicht nur eine Anzeige vor dem Video, sondern auch mittendrin platzieren. Je mehr Anzeigenplatzierungen vorhanden sind, desto höher sind theoretisch die Einnahmen daraus. Gibt es in einer Branche viele Werbetreibende und daher viel Marketingbudget, können YouTuber auch mehr Geld verdienen. An den folgenden Beispielen der Fitnessbranche kann man erkennen, dass die Monetarisierung im Vergleich zu anderen Bereichen, wie beispielsweise der Modebranche, deutlich geringer ist.

Zeit und Jahreszeit sind ebenfalls entscheidend. Kurz vor Weihnachten geben Werbetreibende deutlich mehr Geld für Marketing aus, daher ist auch der Umsatz pro Video deutlich höher als im Januar oder Februar. Ebenfalls kann man gut erkennen, dass beispielsweise im Dezember zahlreiche YouTuber täglich Videos hochladen – und das nicht nur, damit sie den Fans helfen, durch die „harte freie Zeit“ zu kommen. Des Weiteren können Influencer zwischen „überspringbaren Videoanzeigen (Skippable Video Ads)“ und „nicht überspringbaren Videoanzeigen (Non-skippable Video Ads)“ wählen. Überspringbare Videoanzeigen können nach 5 Sekunden weggeklickt werden. Nicht überspringbare Videoanzeigen nicht, wie der Name schon impliziert. Der User muss sich dann die gesamte Werbung anzeigen lassen. Da Werbetreibende dafür mehr Geld zahlen, bekommen auch die YouTuber mehr ab.

Ein Fitness-YouTuber, der seine Einnahmen auf seinem Kanal preisgegeben hat, heißt Joe Fazer. Ein Beispiel, das klick.news angezeigt und ausgerechnet hat, ist ein Video, das den Titel „1 Year Body Transformation From Skinny To Muscular (15 Years)“ trägt. Herausgekommen ist, dass der YouTuber seit dem Hochladen am 8. Januar 2018 mit 26 Millionen Klicks genau 8.208 Tausend US-Dollar generieren konnte (Stand Mai 2020). Auf den ersten Blick wirken 8.208 US-Dollar nicht schlecht. Da dies jedoch sein erstes Video war, konnte er nicht von Anfang an Anzeigen schalten (erst ab 1.000 Abonnenten und 10.000 Lifetime Views ist das möglich). Nach eigenen Angaben konnte er daher sechs Millionen Views nicht monetarisieren. Außerdem dauert das Video nur 4:29 Minuten. Infolgedessen konnte er keine Mid-Roll-Ads schalten.

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In einem anderen Video über sein Einkommen zeigte Joe Fazer auch die Einnahmen anderer Videos. Dies dauerte mehr als zehn Minuten und die Anzahl der Aufrufe liegt bei 416.000, was knapp 749 US-Dollar ergibt. Rechnet man die Performance dieses Videos auf seine 26 Millionen Views um, wären es ganze 46.846,88 US-Dollar gewesen, die er mit seinem ersten Video verdient hätte. Als zweites Beispiel wird das Video „Bodybuilder try US Navy Seal Test“ von „MattDoesFitness“ mit 16 Millionen Aufrufen herangezogen. Damit war es ihm möglich,  knapp 33.668 US-Dollar innerhalb von sieben Monaten einzunehmen. Somit hat der Fitness-YouTuber 0,002 US-Dollar pro Klick erhalten.

Im unten beigefügten Video hat der besagte Fitness-YouTuber auch seine täglichen Einnahmen mit den Schätzungen auf Socialblade verglichen. Laut dieser Plattform liegen seine täglichen Einnahmen bei circa 134 bis 2.100 US-Dollar. Eine sehr grobe Angabe, doch betrachtet man den Mittelwert, kommt man auf 983 US-Dollar pro Tag, was ziemlich genau den tatsächlichen Einnahmen entspricht. Das macht um die 30.000 US-Dollar im Monat! Diese Summe ist für die Durchschnittsverdiener unter uns sicherlich nicht einfach zu glauben. Ganz zu schweigen von den Einnahmen über Affiliate-Links in der Videobeschreibung oder vom Verkauf eigener digitaler Produkte. Zur schnellen Einschätzung könne man daher laut klick.news bei so großen YouTubern mit ungefähr zwei Euro pro 1.000 Views rechnen.

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1 Kommentar

  1. „Viele lassen außer Acht, dass zuallererst harte Arbeit in den Kanal gesteckt werden muss… mit viel Disziplin fließen dann auch die ersten Euros….“
    Darf ich mal lachen ? Ich habe 20 Jahre lang hart gearbeitet und auf alles verzichtet im Leben damit ich irgendwann mal 1000,- € extra im Monat durch vermieten habe im Alter. Dafür hatte ich 20 Jahre lang fast gar keine Einnahmen (die nicht in die Finanzierung geflossen währen) Ich hatte also 20 Jahre lang erst mal GAR NICHTS FÜR MEINE MÜHEN ! Ausser Stress und Verantwortung. Aber diese armen youtuber, die verdienen ja erst nach ein paar 5 Minuten Videos über 10.000 € im Monat, diese armen, ich bin voller Mitleid und Anerkennung. Aber nicht für youtuber sondern für die die in unserer Gesellschaft mal so gar nicht mehr wertgeschätzt werden, diejenigen die hart Arbeiten und die Leistungsträger. Alle die die täglich dafür sorgen das auch morgen wieder was zu Essen auf dem Tisch steht, der Müll abgeholt wird und man ein Dach über dem Kopf hat (und eine funktionierende Heizung). Aber heute scheint den Leuten Unterhaltung wichtiger zu sein als Versorgung, zumindest wenn man betrachtet was ein youtuber (oder Journalist) „verdient“ und was ein hart arbeitender Mensch bekommt (in €). Von Wertschätzung in der Gesellschaft will ich hier mal gar nicht anfangen, die kann man als hart arbeitender sowieso vergessen.
    Und wenn ich dann noch sehe wie viel Geld diese youtuber auch noch regelmäßig für ihr elektronisches Betteln (e-bagging) von Leuten als „Spende“ überwiesen bekommen, da wird mir geradezu schlecht. Und auf jeden Fall werde ich meinen Kindern lieber beibringen sie sollen sich Markenklamotten anziehen, sich sympatisch geben und mit youtube Filmchen viel Geld machen anstatt ohne Anerkennung zu erfahren sich täglich in einem harten Job den Rücken krumm zu buckeln.
    Und wer dann morgen den Müll abholt… ? Pfft, das juckt doch hier anscheinend sowieso keinen! Hauptsache schminktipps.
    Die Gesellschaft ist am A. weil die Prioritäten hier völlig vertauscht worden sind.
    Gruß
    Ein arbeitender Depp

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