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Beitrag weiter zahlen? – So handhaben Fitness-Studios die Coronavirus-bedingten Schließungen!

Dass die für unsereins so essentiellen Gyms aufgrund der aktuellen Pandemiesituation früher oder später schließen müssen, war zwar auf den ersten Blick kein wünschenswertes Szenario, aber durchaus nachvollziehbar und zu erwarten. Die Gefahr, dass man sich selbst ansteckt und im weiteren Verlauf den Erreger an Risikogruppen weiterträgt, sollte für jeden ersichtlich sein. Momentan sind vor allem Einrichtungen in Stuttgart, Hamburg und Schleswig-Holstein betroffen. Im Zuge dessen stellt sich nun die Frage, was während der Coronavirus-Krise mit dem Monatsbeitrag passiert, den jeder Trainierende an die diversen Fitness-Studios entrichtet. Wir liefern euch einen ersten Überblick über die Lösungsansätze verschiedener Discounter-Einrichtungen!

Wie über die Homepage ersichtlich ist, hat McFit inzwischen Studios in Stuttgart, Berlin und Schleswig-Holstein schließen müssen. Weitere Standorte, wahrscheinlich in ganz Deutschland, werden wohl in den nächsten Tag folgen, wenn man sich die derzeitigen Entwicklungen ansieht. Da drängt sich natürlich der Gedanke auf, dass man ab sofort als zahlender Kunde auf seinem Geld sitzen bleibt, kann man die Sportstätten doch nicht wie vertraglich festgelegt nutzen. Diesbezüglich können wir aber zumindest teilweise Entwarnung geben.

Auf die Frage eines Kunden nach der Stilllegung seines Vertrags schreibt McFit auf Instagram nämlich Folgendes:

„[…] das kannst du. Wenn dein Studio aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen werden musste, wollen wir, dass du keinen Nachteil dadurch erlangst und werden dir am Ende deiner Mitgliedschaft die gesamte Dauer der Schließung beitragsfrei ersetzen. Wir wissen, dass es im Moment keine einfache Situation ist und bitten um Verständnis. LG“

Damit sorgt die europaweit vertretene Fitness-Studiokette, wenn auch etwas schlecht sichtbar in der Instagram-Kommentarsektion, für Aufklärung bei den eigenen Klienten.

Instagram: McFit zum Coronavirus und dem Monatsbeitrag in ihren Fitness-Studios
Bei McFit zahlt man den Monatsbeitrag weiterhin, doch die durch das Coronavirus verursachte Ausfallzeit in den zahlreichen Fitness-Studios wird ans Ende der Vertragslaufzeit angehängt.

In dieselbe Kerbe schlägt auch die Kette John Reed, die am Montagmittag über die gegenwärtigen Maßnahmen informierte. So habe man den Betrieb in den Berliner, Hamburger und Kieler Studios bis auf Weiteres einstellen müssen. Via Social Media und Newsletter wolle man die Kunden allerdings auf dem neusten Stand halten und nützliche Informationen verteilen.

Ähnlich wie bei McFit sollen die Tage oder Wochen, in denen Klienten wegen der Gym-Schließungen nicht trainieren können, nach dem Ende der Vertragslaufzeit angehängt werden. Die Verantwortlichen scheinen jedoch auch zu einer Stilllegung des Vertrags nicht nein zu sagen.

Auf dem Instagram-Profil von John Reed findet man dazu im Wortlaut:

„Selbstverständlich wollen wir, dass du keinen Nachteil dadurch erlangst und werden dir am Ende deiner Mitgliedschaft die gesamte Dauer der jetzigen Schließung beitragsfrei ersetzen.“

Solltet ihr also irgendwann kündigen, dürft ihr theoretisch über das Vertragsende hinaus in den Trainingsstätten von John Reed trainieren.

Instagram: John Reed zum Coronavirus
John Reed hängt euch die durch das Coronavirus entstandene Ausfallzeit ebenfalls ans Ende des Vertrags an, sprich ihr müsst den Monatsbeitrag für die Fitness-Studios weiter zahlen, werdet aber entschädigt.

Selbstverständlich gibt es noch weitere Fitness-Studioketten in Deutschland, die man in einem solchen Artikel behandeln könnte. Von FitX über Fit/ONE bis hin zu CleverFit und Konsorten. Von den besagten Einrichtungen haben wir aber Stand jetzt keine offiziellen Äußerungen zur Handhabung der monatlichen Zahlungen gefunden. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass bei den allermeisten Betrieben, unabhängig davon, ob es sich um Filialisten oder Inhaber-geführte Einzelunternehmen handelt, aus Gründen des Komforts die gleiche oder eine ähnliche Lösung angestrebt werden dürfte. Solltet ihr keine Auskunft bekommen oder auf Granit beißen, zeigt den Verantwortlichen am besten die Vorgehensweisen der Konkurrenz.

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Auch wenn wir keine Juristen sind, ist es strenggenommen so, dass während der Schließungen theoretisch kein Beitrag entrichtet werden müsste. Das Ganze folgt dem Prinzip „keine Leistung, keine Gegenleistung„. Hier muss man sich als Kunde jedoch die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, die Beitragszahlung zu verwehren, speziell bei privaten Fitness-Studios. Die Betreiber müssen für die Miete, das Personal und so weiter trotzdem aufkommen und mit Pech muss nach der Corona-Krise endgültig geschlossen werden. Davon habt ihr letztlich auch nichts.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass ein Großteil der Fitness-Studios auch in Zeiten des Coronavirus‘ weiter den Monatsbeitrag einziehen wird, sollte man sich dem nicht widersetzen. Dafür bekommt man die Ausfallzeit zum Ende des Vertrags hin angehängt, um entschädigt zu werden. So verfahren anscheinend die meisten. Da wir nicht für alle Ketten und Einrichtungen sprechen können, solltet ihr im Zweifelsfall am besten selbst beim Inhaber oder Filialleiter nachfragen, um eine passende Antwort zu erhalten. 

Solltet ihr ergänzende Angaben zu einzelnen Studios oder Ketten haben, die nicht in diesem Artikel zu finden sind oder Abweichungen enthalten, könnt ihr gerne kräftig in der Kommentarsektion aktiv werden. Alle Betroffenen freuen sich über detaillierte Informationen!

Instagram: Fit/ONE informiert über Schließungen
Fit/ONE verkündet auf den unterschiedlichen Instagram-Profilen zu den einzelnen Studios etwaige Schließungen.
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15 KOMMENTARE

  1. Tainire in einem privatem
    Studio, die von den großen
    ketten angebotene Lösung,
    Ist auch bei uns angesagt,
    zusätzlich auch nach Vertragsende eine Geld Rückzahlung, oder Gutschein für Eiweiß ect.
    Der Erhalt eines privaten
    Studios sollte jedem Mitglied eine Herzensangelegenheit sein.
    Auch unter der Berücksichtigung der zu verlierenden Arbeitsplätze. Auch auf Rü cksicht auf Zulieferer,
    Druckereien, Sportnahrungsersteller.
    usw.

  2. Egal ob es für das Studio blöd ist aber mittlerweile leidet jeder drunter und man kann nun nicht jeden für keine Leistung weiter bezahlen…
    So traurig das auch sein mag.

  3. Bei meinem Solo-Studio (Inhaber-geführt) sprach man nur von Kompensationen, ohne das bisher weiter zu erläutern.

    Mir fehlt mein Training. Zuhause macht es einfach nicht so viel Spaß, obwohl ich Slings und Gewichte habe.
    Vielleicht ziehe ich mir nach vielen Jahren mal wieder ein paar Fitness-Videos rein.

    Hoffentlich geht das alles bald vorbei.
    Danke an Gannikus für die At-Home-Betreuung. :) Bleibt gesund!

  4. Ich finde es nur schwer vermittelbar dass Fitnessketten, welche eigentlich seit Jahren ihre Studios massiv überbuchen, auf einmal Solidarität einfordern. Gerade in München hat sich der Herr Schaller mit seiner Kette besonders durch Nichtstun hervorgetan, die Konkurrenten sind zwar auch sehr oft überfüllt, eröffnen aber wenigstens noch neue Studios.
    Aber das muss am Ende jeder selbst entscheiden.

  5. Ich glaube kaum, falls ich zb. in 5 oder 10 Jahren bei McFit kündigen sollte, die sich noch an dieses Gutschreiben erinnern werden oder wollen oder behaupten dann, die Ansprüche seien verjährt.
    Zudem, warum sollte ich dort weiter trainieren, wenn ich gekündigt habe? Wann kündigt man? Gesundheitliche Gründe, keine Lust mehr oder Wechsel in anderes Studio.
    Ziemlich schlechtes Angebot von Mcfit, reine Augenwischerei. Da die sowieso an allem sparen und besonders am Personal, werde ich jedenfalls meinen Beitrag zurück buchen oder fordern.

  6. Ich persönlich bin nicht dafür, monatliche Beiträge während der Schließungszeit der Studios zu zahlen, denn auch diese Unternehmen, Ketten, inhabergeführten Studios ec. können staatliche Unterstützung erhalten. Die Mitarbeiter, der bereits geschlossenen Studios, werden Kurzarbeitergeld bekommen, wie wahrscheinlich demnächst viele Mitglieder der Fitnessstudios auch.
    Das Aussetzen der Abbuchungen monatlicher Beiträge in der Zwangspause ist das einzig richtige und korrekte Verhalten der Studios.

    Ein persönlicher Nachsatz, da die Angebote einiger Ketten als Aussage vorliegen:
    Das Angebot, die jetzt eingezogenen monatlichen Beiträge nach Vertragsbeendigung als Laufzeit fortzuführen, ist kein akzeptables Angebot, denn im Insolvenzfall sind diese Beiträge realistisch betrachtet futsch. Hier hilft es tatsächlich nur schriftlich zu intervenieren und die Einzugsermächtigung während der Zwangspause auszusetzen.

    Ein gutes Studios sollte in dieser Zeit Verständnis haben und Verantwortung auch für seine Mitglieder zeigen.

  7. Ich schließe mich den Kommentaren von Mickey und Chrissi an, schlage aber vor doch einfach vom vertraglich vereinbarten Stillegungsrecht von max. neun Monaten bis auf Weiteres Gebrauch zu machen.

    Dann ist auch keine Kündigung oder ein Widerruf der Einzugsermächtigung erforderlich.

    Wenn viele Mitglieder ihren Vertrag einfach nur temporär ruhen lassen würden (Stillegung), käme von der Geschäftsleitung bestimmt auch ein faires Entschädigungsangebot z.B. in Form einer Kompensation durch über einen längeren Zeitraum entsprechend reduzierte Folgebeiträge für alle Bestandskunden nach Wiederaufnahme des Studiobetriebes.

  8. Meiner Meinung nach is das ganze wieder einmal ein Versuch sich über den Nutzer abzuputzen glaubt jemand ernsthaft das wenn einer von euch von sich aus einmal sagt ich komm ins Studio aber kann die nächsten Monate nicht zahlen das jemand der ganzen billig Ketten Toleranz zeigt und sagt geht klar ? Mit hat beispielsweise obwohl ich meinen Vertrag gekündigt habe fitone nicht einmal die Möglichkeit nach Jahren gegeben das ich mir die 3 Monatsfrist erspare obwohl klar ist das mein Vertrag mit 30.4.20 endet zahle ich ein Monat das ich nicht einmal ansatzweise nutzen kann auch anschließend nicht weil wer kein Kunde ist und nicht unter Vertrag hat ja beim verletzen keine Haftung, das heißt das Monat das sie mir anhängen ist garnicht umsetzbar außerdem für bestehende Mitglieder ob ihr die Zahlung jetz tätigt und beispielsweise in einem halben Jahr dann 3 Monate umsonst geht ändert was genau ? Dann kann ich ja gleich jetzt aussetzen alle Verträge von bestehenden Kunden gehören stillgelegt bis sie wieder nutzbar sind und ich habe auch in den Verträgen keine Corona Virus Klausel gefunden somit ist es ein Vertragsbruch und nicht rechtens klar kann man sich alles drehen wie man möchte aber es kam zb von fit one nicht einmal ein Angebot das die vip Verträge bis zur wieder Öffnung auf Basic Tarife umgestellt werden wo eh jeder weiß ein Solarium kann jetzt nicht genutzt werden oder Getränke richtig armselig und asozial ich hoffe einige von uns halten diesbezüglich zusammen in den letzten 17‘jahren hat sich Bodybuilding sehr verändert und auch das Ambiente lg aus Wien . Mischa

  9. Bereits der Versuch, sich am Mitglied schadlos zu halten, ist verwerflich. Wer seinen Vertrag irgendwann kündigt, will nicht mehr dort trainieren, was der Sinn einer Kündigung ist. Mit dem Angebot, über den Zeitpunkt seiner gewünschten Beendigung weiter trainieren zu können, soll gezielt ausgenutzt werden, dass das dann ehemalige Mitglied auf diese Möglichkeit später sehr wahrscheinlich ohnehin verzichten wird oder muss. Mit dieser Aktion verschiebt das Studio das Ausfallrisiko zum Mitglied, denn wenn das Studio seinen Geschäftsbetrieb aus welchen Gründen auch immer (muss nicht einmal an Covid19 gelegen haben) einstellen muss, sind die zuviel gezahlen Beiträge weg. Zum Schluss darf nicht vergessen werden, dass der Anspruch natürlich der gesetzlichen Verjährungsfrist unterliegt und nach 3 Jahren ohnehin verjährt. Ob der Betreiber eines Studios sich dann aus Kulanz an sein Versprechen hällt, sei dahingestellt. Kulanz ist bei den großen Ketten ohnehin oft ein Fremdwort.

    Unternehmen sind prinzipiell daran gehalten, Rücklagen zu bilden, um derartige Situationen, auch wenn diese nur sehr selten eintreten, durchstehen zu können. Personal kann auf Kurzarbeit gesetzt werden, Mieten können reduziert oder gestundet werden. Ich sehe darum keinen Grund, warum ein Studiobetreiber aktuell den vollen Mitgliedsbeitrag weiter einziehen soll, wenn er zumindest durch die Kurzarbeit seines Personals einen Teil seiner Kosten reduzieren kann.

    Wer aus freundschaftlichen Gründen den Betreiber seines Studions unterstützen will, soll sich davon nicht abhalten lassen. Man sollte sich nur eben darüber bewusst sein, dass ein vermeintlicher Freund keiner ist, wenn er seine Mitglieder dazu drängt, für sein Geschäft zu bezahlen, während er keine Leistung erbringt, weniger Kosten hat und dann auch noch mit einer nutzlosen Ersatzleistung abzuspeisen versucht.

  10. Mein Vertrag wurde schon vor Corona gekündigt. Wenn die vertragliche Leistung für die Restlaufzeit nicht erfüllt werden kann, soll der Vertrag stillgelegt und dadurch verlängert werden. Wieso ist das mein Problem?

  11. Die sollen bei MC Fit die faulen Trainer einsparen, und nicht die Mitglieder linken. Ohne Leistung keine Kohle so einfach ist das. Wenn ich meinen Job verliere interessiert das bei McFit auch kein Schwein.

  12. Fit One scheint sich durch besondere Kundenunfreundlichkeit hervorzutun (vgl. Bewertungen auf trustpilot).
    Mir haben sie trotz bestätigter Kündigung zum 30.4. Beiträge für ein geschlossenes Studio eingezogen, die sie natürlich nicht zurückzahlen wollen, und auch noch meinen Vertrag „verlängert“ und nerven jetzt mit Mahnungen. Unfassbar!

  13. Habe FitOne nun eine fristlose Kündigung zusenden müssen.
    Außer maschinell erzeugten Schreiben erhält man hier keinen Kontakt mehr.

    Auf Anfragen reagieren sie nicht.

    Sehr schlecht…bloß Finger weg…

  14. Fit/One reagiert nicht auf meine Mails und schickt mir munter weiter Briefe, obwohl auch ich den Vertrag fristgerecht gekündigt habe. Bis zum 30.04. habe ich sogar diesen einen Monat den Betrag noch abbuchen lassen und jetzt wollten sie den Vertrag verlängern, da es „interessengerecht“ sei.

    Ich hab da gekündigt, weil das Studio einfach nur schlecht ist und ich da nimmer trainieren wollte. Unfassbar, wie die jetzt Corona ausnutzen.

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