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Geldgierig? – Sergio Oliva Jr. fordert Kai Greene zum Handeln auf!

Ein potenzielles Comeback von Kai Greene beim Mr. Olympia ist inzwischen eine der Never Ending Stories im professionellen Bodybuilding. Erst im November vergangenen Jahres traf sich der New Yorker in seiner Heimatstadt mit Dan Solomon, einem der Veranstalter des prestigeträchtigsten Wettkampfs dieses Sports. Eventuell diskutierten die beiden Parteien die Rahmenbedingungen, unter denen der „Predator“ sich für eine weitere Teilnahme in Las Vegas begeistern könnte. Während der hinter Phil Heath mehrfach Zweitplatzierte bislang noch keine definitive Aussage über eine Bühnenrückkehr getroffen hat, ruft Sergio Oliva Jr. das brisante Thema nun mit ein paar Phrasen in Erinnerung.

Der Sohn der Bodybuilding Legende ist innerhalb der Szene durchaus als Lautsprecher bekannt, der es keineswegs scheut, die Dinge ganz deutlich beim Namen zu nennen. Nicht anders verhält es sich bezüglich des oft kolportierten Comebacks von Kai Greene. Angesprochen auf diese ausgiebig diskutierte Angelegenheit gibt Sergio Oliva Jr. in einem Interview mit Muscular Development zu verstehen, dass der mehrmalige Mr. Olympia Teilnehmer besser den Schritt zurück auf die Bühne wagen sollte, um nicht gänzlich an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Laut dem IFBB Pro mit kubanischen Wurzeln sei die Entschuldigung, wegen einem scheinbar unbesiegbaren Phil Heath keine weitere Teilnahme in Erwägung zu ziehen, mit Sicherheit legitim, denn schließlich hätten die Kampfrichter über nahezu achte Jahre in Folge keinen anderen Athleten gewinnen lassen. Da der siebenmalige Titelträger aber mittlerweile von Shawn Rhoden entthront wurde, zähle dieses Argument jetzt nicht mehr. Angenommen Kai Greene trete in Zukunft nicht mehr an, würde das bedeuten, er habe seine Fans belogen und sei lediglich auf Geld fixiert, was Sergio Oliva Jr. nicht glauben wolle.


https://www.gannikus.de/news/will-kai-greene-zum-mr-olympia-2019/


Wie Sergio Oliva Jr. unmissverständlich klar macht, sei es in keinem Fall seine Absicht, den weltweit bekannten Bodybuilder aus dem Big Apple als geldgierige Person zu sehen, selbst wenn dieser in der Zwischenzeit sogar als Schauspieler auf Netflix zu sehen sei. Seine Aufforderung, ein Comeback nicht endgültig ad acta zu legen, rühre schlichtweg daher, als Kai Greene später keine Reue zeigen zu müssen. Shawn Ray und viele andere einstige IFBB Pros könnten behaupten, was auch immer sie möchten, doch es liege auf der Hand, dass jeder von ihnen gerne eine Sandow Trophäe in der heimischen Vitrine stehen hätte. Demnach müsse Kai zurück auf die Bühne, um das mögliche Auslassen der Chancen in Zukunft nicht zu bedauern.

Giles Thomas, der als Berichterstatter für Muscular Development tätig ist und das hier angesprochene Interview mit Sergio Oliva Jr. führt, geht zudem noch einmal auf den finanziellen Aspekt ein. Der gebürtige Brite erklärt in diesem Zusammenhang, dass das Preisgeld über 400.000 US-Dollar, das man für einen Sieg beim Mr. Olympia erhält, Anreiz genug für Kai Greene sein sollte. Dass der 43-Jährige mit Schauspielerei und anderen Dingen annähernd so viel einnehme, wie man für einen Triumph in Las Vegas mit nach Hause nehme, nehme der findige Reporter nicht an. 

Ob die öffentlich angebrachte Kritik von Sergio Oliva Jr. bei Kai Greene auf offene Ohren stößt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Basierend auf den Ereignissen der Vergangenheit kocht der New Yorker IFBB Pro seit jeher sein eigenes Süppchen und lässt sich dementsprechend fast schon grundsätzlich nicht in seine Pläne hineinreden. Berücksichtigt man die jüngsten Ereignisse und Äußerungen, so dürfte zunächst noch einiges zu klären sein, bevor man den „Predator“ noch einmal auf der Mr. Olympia Bühne sieht.

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