Jetzt von Experten entwickelte Produkte sichern!
GANNIKUS Original
spot_img
spot_img

Sammeklage gegen Fitbit – Armbänder zu ungenau?

Nachdem feststand, dass die Bodymedia Armbänder bis Ende Januar 2016 quasi unbrauchbar werden, mussten sich viele Nutzer um einen geeigneten Ersatz kümmern. Die Wahl fiel bei vielen auf das Fitbit Charge HR, welches wir ebenfalls aktuell intensiv testen. Einige Kunden haben nun Klage gegen den US Konzern eingereicht, da die Armbänder nicht genau genug seien. Fitbit selbst weist die Anschuldigungen zurück.

Fitbit Charge HR
Fitbit Charge HR

In den USA sind viele Kunden unzufrieden mit der Genauigkeit der Geräte Fitbit Charge HR und Fitbit Surge. Drei Kunden sind sogar fest davon überzeugt, dass die Ungenauigkeit der Herzfrequenzmessung hochgradig gefährlich seien und leiteten deshalb eine Sammeklage aufgrund falscher Werbeversprechen gegen Fitbit ein.

Sie werfen dem Unternehmen vor, dass die Messungen mit der Pure Pulse Technologie nicht genau genug seien. Fitbit bewirbt die Produkte jedoch mit der Aussage, dass die Armbänder die Herzfrequenz während intensiver physischer Aktivitäten messen können.

Die Pure Pulse Technologie funktioniert, indem die Herfrequenz direkt am Handgelenk über zwei LEDs gemessen wird, welche die Haut und die Adern durchleuchten, um so den genauen Puls zu ermitteln. So kann letztlich auch der Kalorienverbrauch genauer bestimmt werden.

Fitbit Surge
Fitbit Surge

Hier sehen die drei Kläger das Problem, denn laut Klage ist das Gerät eben nicht so exakt wie angegeben und liegt oftmals mehrere Schläge daneben. Das würde den Sportler in Gefahr bringen, da er außerhalb seiner angegebenen Frequenz trainiere. Eine Klägerin berichtet sogar davon, dass sie während eines intensiven Trainings einen Puls von 160 hatte, während ihr Fitbit Charge HR gerade einmal etwas mehr als die Hälfte, nämlich 82 Schläge pro Minute, anzeigte.

Ein anderer der Kläger trainierte mit dem Fitbit Surge auf einen Marathon und trotz hoher Intensität zeigte das Armband nie mehr als 125 Schläge pro Minute. Da es in seiner Familie schon zuvor Herzerkrankungen gegeben habe, riet im sein Arzt von der Nutzung des Armands ab.

Fitbit weist indes alle Vorwürfe zurück und ein Sprecher erwähnte gegenüber SPIEGEL ONLINE, das Unternehmen glaube nicht, dass dieser Prozess Erfolg haben wird. Im Prozess will sich Fitbit energisch verteidigen. Fitbit sagte allerdings auch, dass die Armbänder nur für Endkunden entwickelt wurden und nicht als wissenschaftliche oder medizinische Geräte gedacht sind, wie es beim Bodymedia der Fall war.

Man darf gespannt sein, wie es in diesem Prozess weitergeht!

Weitere Top Artikel
Weitere top Artikel

Vielen Dank für Dein reges Interesse an unseren Beiträgen und Deinen Kommentar. Bevor Du jedoch in die Tasten haust, möchten wir Dich bitten, Folgendes zu beachten:

Der respektvolle Umgang miteinander liegt uns besonders am Herzen. Trotz der Anonymität in unserer Kommentarsektion, möchten wir daran erinnern, dass das Fundament unserer Community reale Personen sind. Dass hier Ansichten und Meinungen auseinander gehen, liegt in der Natur der Sache. Herabwürdigungen, unsachliche Kommentare und Beleidigungen werden jedoch nicht toleriert und entsprechend moderiert oder gelöscht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here