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„9 von 10 sterben“: Roman Fritz bei Hüft-OP ins künstliche Koma versetzt!

Vor knapp einem Monat veröffentlichte Roman Fritz auf seinem YouTube-Channel eine Schocknachricht: Er muss sich einer erneuten Hüft-OP unterziehen! Grund dafür sei eine ausgebrochene Infektion aufgrund eines festgesetzten Keims in seiner Hüfte. Nach der Notoperation wurde es einige Zeit still um Roman, man hatte nichts mehr von ihm gehört. Nachdem er aber bereits auf Instagram ein Lebenszeichen von sich gegeben hatte, meldete sich der 32-Jährige gestern auch mit einem ausführlichen Statement auf dem YouTube-Kanal von RepOne zu Wort und berichtete detailliert von seinem aktuellen gesundheitlichen Zustand und dem Verlauf der zweiten Operation.

Nun war es so weit, die Operation, welche auf den 22. Februar angesetzt wurde, hat inzwischen stattgefunden. Glücklicherweise konnte darauf verzichtet werden, die gesamte Prothese zu entfernen und ein mit Antibiotika versetztes Ersatzgelenk für acht Wochen einzusetzen, um dies schließlich auszutauschen. Die Hautproblematik würde bei diesem Szenario darin bestehen, dass der Athlet für die komplette Zeit außer Gefecht gewesen wäre. Die Ärzte entschieden sich demnach für eine Methode, bei der schlichtweg die gesamte Prothese inklusive der enthaltenen Metallkomponenten behandelt werden würde. In diesem Fall mussten insgesamt zwei Eingriffe vollzogen werden, bei denen man die bestehende Prothese entnehmen, spülen und die neue einsetzen müsse, so Roman in seinem Video.

Zunächst sei die Operation erfolgreich und ohne Komplikationen verlaufen. Im zweiten Schritt, für den eine Verlängerung der Narkose notwendig war, trat jedoch etwas Unvorhersehbares auf: Roman Fritz habe das vom Arzt verabreichte Narkosemittel nicht vertragen und eine Maligne Hyperthermie, also einen selten auftretenden medizinischen Notfall, erlitten. In solch einem Fall reagiert der Patient unter anderem mit steigendem Fieber und Muskelstarre.

Titelbild: Roman Fritz bewältigt 190 Kilo im Kreuzheben!

7 Wochen nach Hüftersatz: Roman Fritz bewältigt 190 Kilo im Kreuzheben!

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Die Ursache für solch eine Unverträglichkeit liegt einem angeborenen Defekt in der intrazellulären Calciumregeneration zugrunde, welcher zu einer seltenen Erkrankung der Skelettmuskulatur führt. Da dies auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen ist, tritt eine solche Komplikation mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf. Allerdings ist die Tatsache, dass nur einer von zehn Patienten, die solch einen medizinischen Notfall erleiden, überlebt, sehr besorgniserregend.

Als Romans Temperatur rasant anstieg, sollen die Ärzte umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet haben, um sein Leben zu retten. Seine Überlebenschance soll zu diesem Zeitpunkt zehn Prozent betragen haben. Nachdem der Bodybuilder ein Gegenmittel verabreicht bekommen hatte, soll er in ein künstliches Koma gelegt worden sein, in dem er sich anschließend drei Tage befunden habe. Angesichts dessen erzählt der Sportler, dass es umso ironischer gewesen sei, dass er vor dem Eingriff den Spruch „Wir sehen uns auf der anderen Seite“ verlauten ließ. Zu diesem Zeitpunkt war ihm nicht bewusst, dass dieser wortwörtlich eintreten könnte. Fritz wollte hiermit eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass er sich darauf freue, wenn die OP endlich überstanden ist.

Seine Freundin Mareen, die ebenfalls in dem Video zu sehen ist, musste in dieser Zeit ebenfalls einige von Sorge geprägte, schlaflose Nächte durchstehen. Als sie ihren Partner auf der Intensivstation besuchte, wurde klar kommuniziert, dass es durchaus der Fall sein könnte, dass der Profi-Bodybuilder diese Nacht nicht überleben würde. Man kann daher von Glück reden, dass dieser schreckliche Fall nicht eingetreten ist.

Als der IFBB Pro dann drei Tage später aus dem Koma erwachte, soll ihm zunächst nicht bewusst gewesen sein, was  in der verstrichenen Zeit überhaupt passiert ist. Das Erste, was er im Anschluss wahrgenommen habe, sei die Aussage eines männlichen Arztes gewesen, welcher ihn direkt damit konfrontiert haben soll, dass er jetzt noch sterben könne.

Titelbild: Roman Fritz muss erneut operiert werden

Schocknachricht: Roman Fritz muss erneut an der Hüfte operiert werden!

„Warum wir hier unterwegs sind? Richtige Scheiß-Geschichte!“ – In einem neuen YouTube-Video meldet sich Roman Fritz mit diesem Satz aus dem Auto zu Wort und erklärt, dass seine Hüfte aufgrund einer Infektion tatsächlich nachoperiert werden müsse. Die Prothese an sich sei zwar absolut in Ordnung, doch höchstwahrscheinlich schon beim ersten Eingriff vor einigen Wochen habe […]

Seinen Gemütszustand zu diesem Zeitpunkt beschreibt der Sportler wie folgt:

„Mein ganzer Körper hat sich so angefühlt, als ob ich unter einer ganz schweren Decke liegen würde. Mein Kopf war eigentlich klar, soweit ich das beurteilen kann, aber alle Bewegungen, auch wenn ich versucht habe, mich so ganz schnell zu bewegen, waren so richtig schwer und träge. Ich konnte gar nicht so schnell reden, wie ich wollte und alles war so richtig ganz schwer. Mein Gedankengang in der Situation war dann natürlich: Sie haben gesagt, ich kann noch sterben, das heißt, ich darf nicht einschlafen! Ich hab‘ die ganze Zeit mit mir gekämpft, dass ich nicht einschlafe, weil ich Angst hatte zu sterben und ich hab‘ auf die Uhr geschaut, da wars 4 in der Früh oder sowas und die Versuchung war groß, aber ich hatte Angst einzuschlafen, damit ich nicht sterbe […].“

In den darauffolgenden Tagen soll der Athlet nicht einmal Kraft gehabt haben, um selbstständig das Besteck beim Frühstück zu halten. Grund dafür sei das Medikament gewesen, welches die Muskeln entspannt hatte, um der permanenten Kontraktion entgegenzuwirken. Er musste in allen Angelegenheiten betreut werden und wurde neben diversen Schläuchen auch mit einem Blasenkatheter ausgestattet. An seinen Unterarmen befanden sich mehrere Einstiche von den Infusionen, welche aber immer wieder geplatzt sein sollen, weil Unmengen an Flüssigkeit aufgenommen werden mussten. Auch sein linker Arm soll besonders angeschwollen gewesen sein, da die Infusion mehrfach die Venen verfehlt habe und direkt in den Arm geflossen sei.

Als Roman aus dem Krankenhaus entlassen wurde, fanden die tragischen Ereignisse dennoch kein Ende. Die nächsten zwei Wochen waren ebenfalls von fünf Infusionen mit Antibiotika geprägt, damit sich seine Hüfte nicht weiter entzünden würde und der Keim erstickt. Auch die Verheilung der Wunde verlief nicht wie gewollt. Vielmehr hatte sie sich trotz Drainage immer wieder mit Blut gefüllt, welches alle zwei bis drei Tage erneut abgepumpt werden musste. Zusätzlich habe der 32 Jahre alte Bodybuilder durch das eingesetzte Arzneimittel einen Nierenschaden erlitten. Laut eigenen Angaben soll es nur 16 Stunden gedauert haben, bis das eingesetzte Präparat seine Nieren lahmlegte. Aus diesem Grund bekam er eine Dialyse, also ein Blutreinigungsverfahren, um dem Nierenfunktionsverlust entgegenzuwirken.

Roman Fritz zwei Wochen nach seiner OP
Roman Fritz zeigt zwei Wochen nach der OP seine aktuelle Form.

Erstaunlicherweise haben sich seine Blutwerte bereits zwei Wochen post OP stabilisiert. Auch seine Nieren konnten sich mittlerweile von der Belastung erholen.

Drei Wochen nach der Operation sagt Roman:

„Mir geht’s schon wieder ziemlich gut, kann schon wieder bisschen Brust trainieren.“

Die abschließende Etappe, die der von ESN gesponserte Athlet zusätzlich erleiden musste, war eine aufgetretene Beinvenenthrombose. Seinem persönlichen Empfinden zufolge sollen es die schlimmsten Schmerzen von allen, die er bis jetzt erlitten hatte, gewesen sein.

Rekapitulierend lässt sich der gesamte Verlauf wie folgt festhalten: Der Kraft-Sportler bekam eine Hüftprothese, die sich aufgrund eines Keimes entzündete, anschließend wurde er erneut operiert und wäre dabei buchstäblich fast gestorben. Währenddessen hat Roman drei Tage im Koma verbracht und hatte danach noch eine weitere Woche mit Thrombose zu kämpfen. Zum Abschluss seines Videos zeigt sich der sonst so gefasste Mann sichtlich emotional. Er bedankt sich unter Tränen bei seiner Partnerin, seinen Freunden und Fans sowie seinem Sponsor dafür, dass sie in dieser Zeit nicht von seiner Seite gewichen sind. Ab diesem Zeitpunkt, so Fritz, kann ihn so schnell nichts mehr erschüttern. Wir an dieser Stelle möchten sagen, dass wir sehr froh darüber sind, dass der IFBB Pro während der ganzen Angelegenheit einen Schutzengel an seiner Seite hatte und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste. Wir hoffen, dass er die schlimmsten Zeiten seines Lebens nun ein für alle Mal überstanden hat.

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