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Nachbetrachtung: Mr. Olympia Pressekonferenz 2016

Am gestrigen Donnerstagabend um 21:00 Uhr war es hierzulande wieder so weit: Wie auch die letzten Jahre führten die beiden Ex-IFBB Pros Bob Cicherillo und Dennis James durch die alljährlich stattfindende Pressekonferenz zum Mr. Olympia und befragten die Athleten zu diversen Themen rundum den prestigeträchtigen Wettkampf. Wie üblich kam auch in diesem Jahr jeder der Teilnehmer mindestens einmal zu Wort, wobei wir uns nachfolgend auf das Wesentliche konzentrieren möchten!

Zunächst wird Phil Heath befragt, der laut eigener Aussage sehr aufgeregt sei, sich jedoch auch darauf freue, den Titel zu verteidigen und mit seinem damit sechsten Sieg in Folge mit Dorian Yates gleichzuziehen. Positive Worte hat der fünfmalige Mr. Olympia besonders für Kevin Levrone, dem er für sein Comeback nach 13 Jahren Abstinenz Respekt zollt und ihn im Zuge dessen als Idol bezeichnet. Vor allem im Internet habe er über die Jahre aufgrund einiger Ähnlichkeiten immer wieder virtuelle Vergleiche zwischen ihm und dem 52-Jährigen gesehen, weshalb er nun einem direkten Vergleich erfreut entgegen blicke. Kevin Levrone selbst hält die erste Ansprache kurz. Er bedankt sich vor allem bei den Fans für ihren Support, richtet seine Worte aber auch an die IFBB, die ihm diesen Auftritt ermöglicht hatte.

Durch Dexter Jackson ist ein Athlet mit von der Partie, der neben Kevin Levrone als einziger bereits in den 90er Jahren beim Mr. Olympia auf der Bühne stand. Im letzten Jahr hatte „The Blade“ Phil Heath fast schlagen können oder müssen, wovon viele seiner Fans überzeugt waren. Angesprochen auf Kevin Levrone reagiert Dexter Jackson sehr emotional und auch ein paar Tränen deuteten sich an. Der Titelträger von 2008 bezeichnet die Maryland Muscle Machine ebenfalls als Idol, das fast wie eine Art Vater sei. Es entwickelt sich hierbei ein kleiner Dialog zwischen den beiden, in dem sie sich die alten Zeiten zurückwünschen, als man sich unter Athleten noch wie eine Familie verhielt. Der Vorjahreszweite gibt sich letztlich allerdings siegessicher.

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Auch Shawn Rhoden sei gemäß eigenen Ausführungen ein großer Fan von Kevin Levrone. Wie er erklärt, haben die beiden damals in Maryland nur 30 Minuten auseinander gelebt, woraus sich eine enge Freundschaft entwickelte. Der gebürtige Jamaikaner selbst ist zudem der Meinung, dass er im letzten Jahr hätte gewinnen müssen, was ihn jedoch nicht daran gehindert habe, sich weiter zu verbessern. Er habe seine Hausaufgaben gemacht und wünsche sich vor allem einen Vergleich mit Phil Heath allein. Als nächster ist Cedric McMillan an der Reihe, den eine Freundschaft zum gerade erwähnten Shawn Rhoden verbindet. Im letzten Jahr war der große Favorit von Arnold Schwarzenegger tragischerweise vor dem Wettkampf erkrankt, was seine Nicht-Teilnahme zur Folge hatte. Dass er selbst laut vieler Experten keine Rolle spiele, mache dem Scitec Athleten nichts aus, da er sich eben auch noch nicht mit den ganz großen habe messen können. Bekomme er jedoch die nötigen Vergleiche, könne er einiges an Schaden anrichten.

Natürlich befragt Dennis James auch seinen Ex-Schützling Big Ramy, der jedoch wohl gerade beim Essen gestört wird. Zumindest sein Englisch scheint sich zum Vorjahr deutlich verbessert zu haben. Für den Ägypter sei es ebenfalls eine Ehre, neben Kevin Levrone auf der Bühne stehen zu können. Er richtet seine Worte jedoch auch an Dennis Wolf im Publikum, dem er eine baldige Genesung wünscht. Der für Kuwait startende Bodybuilder möchte keine großen Reden schwingen, doch er habe einiges geändert und wolle in diesem Jahr etwas nie Dagewesenes präsentieren. Roelly Winklaar fasst sich sehr kurz: Seiner Ansicht nach ginge es nicht um mehr Masse, sondern darum, sich Jahr für Jahr zu verbessern und seine Fehler auszumerzen. Natürlich sei auch sein Ziel der erste Callout, denn schließlich habe er nicht umsonst seine Familie während der Vorbereitung in Kuwait alleine gelassen.

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Victor Martinez, den so wirklich niemand auf der Rechnung zu haben scheint, sieht das Ganze gelassen. Dass ihn niemand in den Top 6 sehe, nehme unter dem Strich den Druck heraus, was ihm sehr zusage. Der Gewinner der diesjährigen Baltimore Pro bedankt sich vor allem beim Team Oxygen, ohne das er wohl den Weg zurück zur alten Stärke nicht geschafft hätte. Ein großes Lob spricht er auch für seine Fans aus, die ihn immer wieder aufs Neue motivieren. Interessant ist auch Justin Compton, der die letzten beiden Mr. Olympia Events trotz Qualifikation hatte ausfallen lassen. Er selbst sagt hierzu, dass sich zuerst noch habe verbessern müssen und erst dann beim größten Bodybuilding Wettkampf der Welt starten wollte, wenn er mit seiner Vorstellung auch ein Ausrufezeichen setzen könne. Das scheint wohl nun seiner Einschätzung nach der Fall zu sein.

Nachdem Dallas McCarver mit einem Lächeln, aber durchaus ernstgemeint noch einmal das Alter der beiden Veterane Dexter Jackson und Kevin Levrone anspricht und sie mit seinem Vater vergleicht, wird es an anderer Stelle zum ersten und einzigen Mal wirklich hitzig. Bob Cicherillo bringt die Rastalocken von William Bonac ins Spiel, mit denen dieser Phil Heath gefährlich werden könne. Die Anspielung auf Kai Greene ist hier nicht misszuverstehen und der amtierende Mr. Olympia entgegnet prompt, dass die Haare des Holländers immerhin echt seien. Diese Aussage sorgte jedoch nicht für wirkliche Aufregung, richtig zur Sache ging es erst, als William Bonac sich live über die Kameras bei seiner Ex-Partnerin und Mutter seines Kindes entschuldigte. Als das Publikum nämlich teilweise anfing zu lachen, fuhr „The Conqueror“ spürbar aus der Haut, beruhigte sich aber auch genauso schnell wieder.

Alles in allem kann man von einer fast schon freundschaftlichen Pressekonferenz sprechen, bei der nur selten die Stimmung auch nur ein wenig hochkochte und nichts an die Wortgefechte zwischen Kai Greene und Phil Heath erinnerte. Seinen Höhepunkt fand das Event am Ende aber doch noch, als kein Geringerer als Kevin Levrone, provoziert nach einem Kommentar von Dexter Jackson, seine Jacke auszog und oberkörperfrei mit Cedric McMillan eine kleine Posingrunde einläutete, die einige Momente später von Josh Lenartowicz ergänzt wurde. Wie bereits erwähnt kamen natürlich auch die anderen Athleten zu Wort, hatten jedoch nichts sonderlich Interessantes zu berichten, weshalb wir euch bei Bedarf empfehlen, die Wiederholung der Mr. Olympia Pressekonferenz 2016 selbst anzusehen!

Die komplette Pressekonferenz könnt ihr hier in HD ansehen!

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