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Athleten mussten schweigen: Monsterzym Pro 2020 trotz Corona in Korea veranstaltet!

Die Monsterzym Pro 2020, die ursprünglich vom 21. bis 23. August in Südkorea hätte stattfinden sollen, wurde eigentlich abgesagt. Zumindest war das die offizielle Information, die kürzlich in der Bodybuilding-Welt die Runde machte. Auch Samson Dauda, der sich unter widrigen Umständen für das besagte Event vorbereitet hatte, teilte jene Nachricht nach einer kolportierten Terminverlegung auf seinem eigenen Instagram-Profil. Was jedoch niemand wissen konnte: Der Wettkampf wurde just zu diesem Zeitpunkt still und heimlich doch veranstaltet, mit schweigenden Athleten hinter verschlossenen Türen.

Durchaus unerwartet tauchten in diesen Tagen auf der Homepage der IFBB Pro League sechs Scorecards zur Monsterzym Pro 2020 auf, die unter Fans und Experten verständlicherweise Fragen aufwarfen. Eigentlich war das Event abgesagt worden, da im Anschluss an eine politische Versammlung vor gut einem Monat wieder neue Fälle von COVID-19 gemeldet und daraufhin die Maßnahmen verschärft worden waren. Nichtsdestotrotz ging der Wettkampf zwischen dem 2. und 6. September sozusagen in „geschlossener Gesellschaft“ über die Bühne. Die Teilnehmer wurden zur Geheimhaltung verpflichtet und mussten scheinbar sogar Verträge unterschreiben, dass nichts an die Öffentlichkeit dringt, wie Evolution of Bodybuilding berichtet.

Insgesamt starteten bei der Veranstaltung in Incheon 25 Athleten in sechs verschiedenen Klassen (Men’s Open, 212, Classic Physique, Men’s Physique, Figure und Bikini), davon waren 23 aus Südkorea. Nur Samson Dauda aus Großbritannien, der Zweiter in der offenen Klasse wurde, und Theresa Dekker aus den USA, Platz fünf in der Figur-Klasse, kamen von außerhalb. Dementsprechend siegten ausschließlich südkoreanische Teilnehmer. Den Berichten von Evolution of Bodybuilding zufolge soll es zudem auch nur einheimische Kampfrichter gegeben haben, was natürlich nicht zum Eindruck fairer Bewertungen beiträgt. Der Name des Head Judges sei ebenfalls unbekannt. Unterschrieben wurden die Scorecards, die zwischenzeitlich offline waren, wohl von Promoter Steve Kim.

Bild: Lee Seung Chul gewinnt die Monsterzym Pro 2020
Lee Seung Chul gewann bei der Monsterzym Pro die offene Klasse und löste damit – wie fünf andere Südkoreaner – das Ticket zum Mr. Olympia.

Auf dem Instagram-Profil zur Monsterzym Pro findet sich ein erklärendes Statement des Veranstalters, das immerhin etwas Licht ins Dunkel bringt, obwohl die Gesamtsituation dennoch eher kurios anmutet. Demnach sei man nach zahlreichen Diskussionen mit Gesundheitsamt und Regierung in der Lage gewesen, einen Kompromiss zu finden und den Wettkampf zu veranstalten.

Allerdings nur unter folgenden Bedingungen, die von sowohl Athleten als auch Betreuern akzeptiert werden mussten:

  • keine Smartphones
  • kein Publikum
  • kein Livestream
  • absolut keine Veröffentlichung von Medieninhalten, bis die Freigabe erteilt wurde

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Selbstverständlich habe jeder, der einen Fuß in die Veranstaltungsörtlichkeiten gesetzt hat, im Voraus einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Darüber hinaus sei eine weitere negative Analyse zehn Tage nach dem Event vorzulegen gewesen, um alle Eventualitäten abzudecken. Aus diesem Grund hätten jegliche Details zur Show so lange vertraulich behandelt werden müssen, bis alle im Vorhinein getroffenen Forderungen erfüllt wurden. Fraglich jedoch, was passiert wäre, wenn im Nachgang eine Person positiv getestet worden wäre. Hätte man den Wettkampf dann komplett verschwiegen und die Mr. Olympia Qualifikation der Athleten im Verborgenen annulliert?

Unter dem Strich bleibt definitiv ein fahler Beigeschmack, wenn man sich als Außenstehender ansieht, wie bei der Monsterzym Pro 2020 verfahren wurde. Schön ist zweifelsfrei, dass Athleten für ihre harte Arbeit entlohnt werden und ihre Form auf der Bühne präsentieren können. Trotzdem entsteht kein vorteilhafter Eindruck, wenn bei einem Wettkampf in Südkorea anscheinend nur südkoreanische Judges die Teilnehmer bewerten. Ob diesbezüglich vom Verband noch nachträglich interveniert wird, ist jedenfalls unwahrscheinlich, da die Scorecards inzwischen dauerhaft online zugänglich sind. Ein gutes Beispiel für zukünftige Veranstaltungen sieht aber vermutlich anders aus.

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