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Mit blutigem Ende: Max Madsen startet „Synthol“-Experiment!

Der Begriff „Synthol“ wird in der heutigen Zeit meist mit dicken, aber unförmigen Armen in Verbindung gebracht. Bevor diese Art der Volumenvergrößerung von Muskeln vor allem in Südamerika und Russland zum Trend wurde, sollen allerdings auch erfolgreiche Bühnenathleten das Site-Enhancement für dich entdeckt haben. Schon in den 90er Jahren waren derartige Substanzen beliebt. In einem neuen Video zeigt der offenherzige Max Madsen sein Experiment mit Synthol, zumindest wenn man dem Titel zunächst Glauben schenken mag. 

Wie immer beginnt der 25-Jährige sein Video mit einem Disclaimer, der besagt, dass der Beitrag keine medizinische Beratung darstelle und lediglich dem Zwecke der Unterhaltung diene. Man solle auf Grundlage der gezeigten Szenen nie eine professionelle, medizinische Beratung ignorieren und „die Scheiße“ nicht nachmachen! Dem können wir uns nur anschließen.

Madsen begrüßt seine Zuschauer nach einem Armtraining mit zwei seiner Athleten. Er berichtet davon, dass ein letztes Blutbild einen erhöhten Hämatokritwert gezeigt habe. Deshalb müsse er wieder ein wenig Blut ablassen. Der Hämatokritwert, der über den Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes, insbesondere der Erythrozyten, die Zähflüssigkeit des Blutes angibt, ist ein Parameter, der bei Konsumenten anaboler Steroide wie Boldenon oft erhöht sein kann. Aber dazu später mehr!

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Hämatokrit und ein Aderlass stehen allerdings nicht im direkten Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema dieses Videos. Der wohl interessantere Part dreht sich um das Selbstexperiment von Max Madsen mit „Synthol“. Dabei handelt es sich genau genommen um ein Site-Enhancement-Öl, über das bereits Seth Feroce in einem ausführlichen Video über verschiedene derartige Mittel berichtet hat. Genau genommen verwendet Max Madsen kein Synthol, sondern ein Produkt namens „Formafill“, wie er sagt. Dabei handelt es sich nicht um ein Öl, sondern um eine hoch konzentrierte Hyaluronsäure-Lösung, einem Stoff, der natürlicherweise in unserer Haut vorkommt und in Kosmetikprodukten aufgrund seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften vermarktet wird. Manche Damen lasen es sich ebenfalls zum Auffüllen von Falten injizieren.

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Laut eigener Aussage habe Max Madsen mit Synthol noch keine Erfahrungen gemacht, da es im Muskel als Fremdkörper wahrgenommen und im Rahmen einer physiologischen Funktion verkapselt werde. Diese Reaktion des Körpers ist relativ normal, wobei ein Narbengewebe um den Fremdkörper gebildet wird, um ihn abzugrenzen. Wie der Big Zone-Athlet richtig anmerkt, hemme dieses Narbengewebe dann die Durchblutung und ergebe mit der Zeit somit ein unästhetisches Erscheinungsbild. Hyaluronsäure dagegen wird mit der Zeit vom Körper abgebaut und bindet körpereigenes Wasser. Es verteile sich laut Madsen gleichmäßig im Muskel, wodurch man nach rund zwei bis drei Tagen einen dauerhaften Pump verspüre.

Auch Feroce berichtet, dass es die Faszien von innen aufdehnen soll, wodurch der Pump sich verbessere, mehr Nährstoffe in den Muskel gepumpt werden würden und sich ein Wachstumsreiz ergebe. Der US-Amerikaner erklärte, dass der Pump rund 36 Stunden anhalte, allerdings habe er ein anderes Produkt namens „Hydronics H2O“ getestet, welches bereits kombiniert mit Wasser injiziert werde.

Jeweils einen Milliliter will sich der selbst als Coach tätige Max in beide Köpfe des Bizeps sowie din en äußeren und inneren Kopf des Trizeps injizieren. Wohl gemerkt habe er laut seiner Begrüßung gerade erst seine Arme trainiert. Während es ihm bei der Vorderseite der Arme selbst möglich ist, die Injektion vorzunehmen, muss ihm beim Trizeps Schützling und „Krankenschwester“ Felix assistieren.

Max Madsen Synthol
Vor laufender Kamera injiziert sich Max Madsen ein Site-Enhancement, ähnlich wie Synthol.

Zwar scheint der Bodybuilder keine Schmerzen dabei zu haben, einen Preis zahlt er jedoch trotzdem für diese Maßnahme. Das Produkt sei laut eigenen Angaben demnach mit einem finanziellen Aufwand von rund 100 US-Dollar pro 30 Milliliter verbunden. Allein die gezeigte Behandlung mit je vier Milliliter pro Arm kostet ihn damit knapp 27 US-Dollar, umgerechnet 23,50 Euro. Ob es diesen Preis wert ist, wird sich noch herausstellen, denn ein abschließendes Fazit kann Madsen nach der dritten Behandlung noch nicht ziehen. 

Nach erfolgreicher Injektion von Substanzen in seinen Körper geht es als nächstes darum, Dinge wieder herauszubekommen. Aufgrund des hohen Hämatokritwertes, der wiederum das Blut zähflüssiger und weniger fließfähig macht, bitten „Krankenschwester“ Felix und Ehefrau Melanie zum Aderlass. Diese blutige Angelegenheit hat der Bodybuilder schon einmal vor laufender Kamera festgehalten, wobei er sich den Zugang jedoch selbst gelegt hatte. Statt 300 Milliliter sollen jetzt 500 Milliliter seinen Körper verlassen. Bewaffnet mit einer Kanüle und einem simplen Messbecher, macht sich das Team Madsen an die Arbeit.

Wenn man den Worten des jungen Mannes Glauben schenken will, sieht so der Bodybuilding-Alltag bei den ganz gestörten Athleten aus. Tatsächlich sind Site-Enhancements und regelmäßiges Blutspenden, um den Hämatokrit zu senken, gang und gäbe unter Profis und ambitionierten Amateur-Athleten. Dennoch ist fraglich, ob man diese Prozeduren sowie deren Kosten freiwillig Kauf nehmen möchte. Wie im Disclaimer bereits erwähnt und am Ende von Max Madsen selbst wiederholt, sind die Praktiken mit Synthol, Steroiden und Co. definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen. 

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4 KOMMENTARE

  1. Wie doof ist eigentlich seine Ehefrau das die den Quatsch mitmacht? Bei seinen „Leistungen“ bisher wird wohl nicht viel Vermögen bleiben und denke der Schwachkopf wird die 40 auch nicht mehr erleben.
    Sollte sich für 100 Dollar besser etwas Hirn kaufen und spritzen??

  2. Würde der bei seinem ganzen Geballer wenigsten nach irgendwas aussehen. Mit Bodybuilding hat das zumindest nichts zu tun.

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