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Rest in Peace: Matt Porter überraschend verstorben?!

Der Tod gehört zum Leben dazu und jeder von uns muss früher oder später das Zeitliche segnen. Trotz dieser Tatsache ist es immer wieder erschreckend und traurig zugleich einen geliebten Menschen zu verlieren, besonders wenn dieser viel zu früh von uns gegangen ist. Am vergangenen Donnerstag, den 30. Mai 2019, verstarb der Bodybuilder Matt Porter sehr plötzlich, doch die Gründe dafür bahnten sich womöglich schon länger an. Zwar war der junge Mann selbst nie der erfolgreichste Bühnenathlet, doch war er in der Szene stets als einer der besten Coaches anerkannt und hatte viele Freunde in den Rängen der IFBB-Pros.

Wie wir erschreckend feststellen mussten, postete RxMuscle vor nur wenigen Stunden die erschreckende Nachricht über den Tod des Amerikaners. Darunter finden sich zahlreiche Kommentare von Fans und IFBB-Pros, die es kaum fassen können. Manche von ihnen halten es für einen Scherz und berichten, dass sie nur kurz vorher noch mit ihm telefoniert hätten, andere sprechen seiner Familie bereits ihr Beileid aus. Ein Post auf Porters eigener Facebook-Seite, verfasst von seiner Frau Rachel, gibt jedoch Gewissheit über die Nachricht.

Demzufolge habe sie zunächst nur einen kleinen Kreis von Freunden und angehörigen benachrichtigt, doch da anscheinend einer von ihnen sein Schweigen nicht aufrechterhalten konnte, sah sich die Ehegattin dazu verpflichtet mit Gerüchten aufzuräumen. Der Tod des Wettkampfvorbereiters soll sehr plötzlich aufgetreten sein. Nur wenige Stunden vor der Bekanntgabe postete er die letzte Instagram-Story auf seinem eigenen Profil, die keinerlei Anzeichen zur Besorgnis gab. Wie Rachel Porter beschreibt, sei auch sie schockiert über die Tatsache. Dennoch spricht sie überraschend detailliert über die Umstände.

Die Meldung über Matt Porters Tod schockiert die Bodybuilding-Welt.

Porter habe bereits einige Zeit unter einem hohen Blutdruck gelitten, den er von seinem Vater geerbt habe. Schon seit 2012, dem Jahr, in dem die beiden heirateten, sei er deshalb in Behandlung gewesen. Doch dies sei augenscheinlich nicht die primäre Ursache seines frühzeitigen Todes gewesen. Rachel beschreibt, wie ihr Ehemann vor einigen Wochen von einem Wettkampf zurückkehrte, auf dem er als Coach aktiv war und sich anschließend über Symptome einer Lungenentzündung beklagt habe. Als diese jedoch nach einer Woche nicht abklingen wollten, suchte er einen Arzt auf. Aufgrund der Tatsache, dass es ein Wochenende war und sein Hausarzt nicht anzutreffen gewesen sei, sei er nur zu einer Vertretung gegangen, die ihm lediglich eine schwere Erkältung attestierte.

Als das Problem jedoch nach Tagen nicht besser wurde, habe Matt seinen Hausarzt besucht, der direkt eine Röntgenuntersuchung veranlasste. Als auch hier keine eindeutigen Hinweise gegeben werden konnten, habe der Arzt ein CT angeordnet, dessen Ergebnisse bis heute ausstehen würden.

Am gestrigen Morgen, nachdem der Bodybuilder wie immer einen Shake getrunken und sich anschließend noch einmal hingelegt habe, sei er beim Spielen mit seinem Sohn Noah und Ehefrau Rachel plötzlich kollabiert. Nachdem die junge Mutter den Notarzt alarmiert habe, habe sie versucht ihren Gatten wiederzubeleben, doch die Mühe sei vergebens gewesen. Auch die eintreffenden Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Anfang 30-Jährigen tun.

In dem langen und detaillierten Post beschreibt Rachel Porter, dass in Matts Familie bereits immer eine Tendenz zu Suchtverhalten bestanden habe. Zwar habe Porter selbst kein Alkohol getrunken oder andere Drogen konsumiert, doch gibt sie offen zu, dass Steroide und andere im Bodybuilding übliche Substanzen wahrscheinlich ihren Beitrag zum frühen Ableben ihres Mannes geleistet haben. Dennoch bittet sie um einen respektvollen Umgang mit der Situation.

Matt Porter gewann in Jahre 2010 den Mr. Oregon Wettkampf und nahm im Nachhinein bis 2014 an nationalen Wettkämpfen teil. Nachdem die gesundheitlichen Probleme, sowie der Tod seines Vaters im Jahr 2015 zu einem Krankenhausaufenthalt führten, fuhr der Amerikaner laut eigener Aussage seinen Konsum von leistungssteigernden Mitteln weit herunter und arbeitete an der Verbesserung seiner Gesundheit. Dennoch war er bis zu seinem Tod stets in einer sehr muskulösen Form anzutreffen und experimentierte laut seiner Frau weiterhin mit geringen Dosierungen anaboler Steroide. Als Gründer seiner eigenen Supplementfirma „Matt Proter Approved Supplements“ und seinem Erfolg als Wettkampfvorbereiter, hatte er viele Freunde in den Rängen der IFBB-Pros und zählte immer zu den bekannteren Personen in der Bodybuilding-Szene.

Währenddessen haben Tony Friedrich und Phil Viz, beide bekannte amerikanische Amateur-Bodybuilder und Freunde Porters, eine Spendenaktion zur Finanzierung seiner Beerdigung und seines Nachlasses ins Leben gerufen. Bereits wenige Stunden nach Bekanntgabe seines Todes sind so über 20.000 US-Dollar zusammengekommen. Wir wünschen den Freunden und Hinterbliebenen des jungen Mannes unser herzlichstes Beileid und viel Kraft.

https://www.facebook.com/mattporterapproved/posts/2480506285313319

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3 KOMMENTARE

  1. Zitat:
    Wem „genug“ nicht reicht, dem reicht auch nicht „mehr-als-genug“.

    s.a. Weltgegenwartgeschehen

    Evolution: Gene“RATIO“nen-Weg…“ER“folg = e“R“folg…RATIOfolgen…
    Ratio-Volk Mensch…DER (RATIOreife-)WEG IST DAS ZIEL…

    Def. ERFOLG 2019?…Folgen dementsprechend.

    Zitate:
    „Es fällt uns schwer diejenigen die uns bewundern für Dummköpfe zu halten.“

    „Die eigene Dummheit zu erkennen mag schmerzlich sein,
    keinesfalls jedoch eine Dummmheit.“

    Gruß
    W. Hennig

  2. Mein Beileid dazu.
    Andererseits selbst schuld, wer hohen Blutdruck geerbt hat und sich dann zustofft auch die „geringen Dosen“ ( was natürlich gelogen ist wenn man sich seinen Körper anschaute) muss damit rechnen zeitig abzuleben. Tut mir nur leid für die Frau und das Kind das ohne Vater aufwachsen muss. Unverantwortliches Verhalten von Mr. Porter und wie man so sagt selbst schuld.
    Es werden noch weitere Stoffe folgen dieses Jahr, warten wir’s ab??

  3. Auf Grund der genannten Symptome tippe ich auf eine Lungenembolie, wahrscheinlich in einem größeren Gefäß.

    Ob seine frau dann noch etwas hätte tun können, ist fraglich (auch bei korrekter CPR).

    Lungenembolien (werte Eisenpresser) können jeden treffen, vor allem aber sind Raucher gefährdeter.

    Mein Beileid….

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