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Markus Rühl spricht über Stoff, Geld & aktuellen Gesundheitszustand?!

Vor knapp zwei Wochen haben wir über Simon Teichmanns Auftritt bei Leroy Matata berichtet.

Der bekannte YouTuber hat auf seinem anderen Kanal auch noch ein weiteres Format, in dem er Einzelinterviews mit verschiedensten Persönlichkeiten führt. Nachdem bereits Protagonisten der Fitnessszene wie Sophia Thiel und Flying Uwe bei ihm auf der Couch saßen, holte sich der 25-Jährige nun die Bodybuilding-Legende Markus Rühl ins Haus.

Rühl gehört zweifellos zu den erfolgreichsten deutschen Bodybuildern aller Zeiten und konnte im Profi-Bereich mit seinen Muskelbergen neue Maßstäbe setzen.

Vor zehn Jahren musste der 50-Jährige die Posinghose verletzungsbedingt an den Nagel hängen. Heute kann er scheinbar mit einigem Abstand über die damalige Zeit reden und gab mit seinem Interview vielen Fans langersehnte Einblicke.

Doping gehört nur in den Leistungssport?! „Wenn das Training nicht stimmt, hat der Körper keine Chance“

Ein Thema das natürlich sehr vielen Followern und auch Leroy unter den Nägeln brannte waren leistungssteigernde Substanzen.

Der IFBB Pro zeigte sich auskunftsfreudig und vermittelte in dem Zusammenhang warnende Informationen an alle Zuschauer:

„Wenn die Basis das Training nicht stimmt, dann hat der Körper gar keine Chance, dahin zu wachsen. […] Doping wird spannend, wenn du auf nationaler Ebene auf deutscher Ebene schon erfolgreich warst. Dann fällt so das Genetische auf und dann sagst du ‚Ich will aber an die Weltspitze‘. Und jetzt ist das Thema, was brauchst du dafür? Natürlich weiterhin diesen Ehrgeiz, viel Genetik, aber jetzt bist du in einem elitären Kreis der global bedingt vielleicht noch 0,01 % hat an Menschen, die die Chance haben, genetisch da überhaupt mitspielen zu dürfen.“

Neurologische Nebenwirkungen?! „Die Leberwerte sind top“

Wenn dieses brisante Thema schon einmal auf dem Tisch liegt, dann stellt sich natürlich vielen auch die Frage, welche Begleiterscheinungen ein ehemaliger Schwergewichtsbodybuilder möglicherweise verspürt.

Der Darmstädter äußerte sich folgendermaßen:

„Wenn man das alles mit Sinn und Verstand macht, dann kommt man da vielleicht nicht ohne Nebenwirkungen raus, aber es ist nicht so, dass man dann gleich ein komplett zerstörter Mensch ist. Nebenwirkungstechnisch habe ich von meinen Innereien eigentlich gar keine. […] Die Leberwerte sind top. ‚Was hast du heute für Probleme?‘ Neurologische Probleme, das heißt nervliche. […] Alle Profis haben eigentlich heute neurologische Probleme. Das sind mal Nervenzuckungen, nervöse Anfälle oder mal Dinge, dass du nicht zur Ruhe kommst.“

Was verdiente Markus Rühl?

Bodybuilding, egal auf welchem Niveau, ist eine Randsportart. Und das spiegelt sich auch in den Gehältern beziehungsweise den Verdienstmöglichkeiten aktiver Athleten wider. Wer einen Geschäftssinn hat, kann sich in der Industrie eine Marke aufbauen, verdient aber allein mit dem Sport vermutlich nicht genug, um alle Kosten zu decken.

Auf die Frage, wie viel man an der Weltspitze verdiene, antwortete Rühl ohne groß nachzudenken, es sei zu wenig.

Konkrete Zahlen fielen nicht. Der mehrfache Mr. Olympia-Teilnehmer gab aber zumindest seine Einschätzung zu den beruflichen Perspektiven eines Profi-Bodybuilders ab:

„Bodybuilding ist kein Sport, wo du mehrfacher Millionär wirst. Wenn du Glück hast und bist wirtschaftlich gut aufgestellt und kein kompletter Vollidiot, dann kannst du es erreichen, dass du dir eine gute Wirtschaftsbasis nach deiner Karriere aufbaust. Das heißt, du hast die Möglichkeit, danach weiterhin Geld zu verdienen.“

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2 KOMMENTARE

  1. Bravo Markus – Tapfer geschlagen und das Kind beim Namen genannt. Interessant die Windungen des Leeroy Matata zu beobachten, wenn Markus heute sehr drängende und von den „Öffentlich Rechtlichen“ verdrängte und verschwiegende Themen ansprach und sich nicht das Wort nehmen ließ, denn der liebe Leeroy hängt eben auch am Tropf derer, die diese Themen am liebsten gar nicht öffentlich diskutiert wissen wollen und als Meinungsmacher – und einpeitscher der „Politik“ dienen. Eine tolle Vorstellung von Markus wie wir ihn kennen – offen, klar und deutlich in seinen Formulierungen – ein Mann mit Rückrad und Schneid – sicher ein Freund, der niemanden in Gefahr hängen lässt. Leeroy dagegen, auch abhängig von der sogenannten „freien Presse“, die weit von einem seriösen Journalismus entfernt agiert, zeigt doch somit auch seine „Verbundenheit“ zu diesen „Leuten“, wenn er für solche tätig ist. Für Geld und vermeintliche Popularität scheint man wohl alles zu machen – und das im Gewand eines „kritischen Beobachters.“ Wieviel Eitelkeit da wohl dabei ist???

  2. Selten ist es die Leber, die schlapp macht sondern das Herz. Hoffe der Markus bleibt uns noch viele Jahre erhalten. Ein sehr sympathischer Mensch und im Bodybuilding eines der grössten Massemonster überhaupt.

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