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YouTube-Trends: Markus Rühl kommentiert Brusttraining aus dem Jahr 2000!

Markus Rühl galt zweifellos als einer der massivsten Bodybuilder und als wahrer Publikumsliebling. Zu seiner Zeit als aktiver Wettkampfathlet war die internationale Szene regelrecht schockiert, wie brachial „The German Beast“ selbst neben den damals besten Konkurrenten ausgesehen hat. Statt dem Sport nach seiner Bühnenlaufbahn den Rücken zu kehren, wie es einige andere IFBB Pros in der Vergangenheit schon machten, blieb der 48-Jährige seiner Leidenschaft treu, was natürlich auch optisch ersichtlich ist. Um auch während der Coronakrise die Fans mit Videos zu unterhalten, packte Markus Rühl nun eine Videokassette aus, auf der sein Training aus dem Jahr 2000 festgehalten ist, und landete damit tatsächlich auf Platz sieben der deutschen YouTube-Trends.

Die allererste Trainingskassette von Markus Rühl, die auf den Namen „Markus Rühl – XXXL“ hört, ist im Jahr 2000 aufgenommen worden, zwei Wochen nach dem Mr. Olympia. Da es damals keinen Audiokommentar gegeben habe, würde der einstige IFBB Pro das im besagten YouTube-Video nachholen und die eine oder andere Erinnerung auspacken. Mit dem Kameramann, der den Clip vor 20 Jahren gefilmt hat, sei er seit langem sehr gut befreundet und mache in vielen Dingen (beispielsweise Rühls Bestes) gemeinsame Sache, weshalb Markus sogar die originale Kamera präsentiert, mit der der Clip aufgenommen wurde. Um den Fans einen Mehrwert zu bieten, würde es Markus Rühl sogar in Erwägung ziehen, die Aufnahmen vom Training als DVD herauszubringen.

„Markus Rühl – 1,77 Meter groß, 134 Kilo schwer.“ So lautet der Einstiegssatz des Kurzfilms. Darin sieht man die körperliche Entwicklung von Markus Rühl, als er noch ein Jugendlicher war, der noch nie Gewichte gestemmt hat, seine Form nach rund eineinhalb Jahren Training, bei den ersten Wettkämpfen und auch zu seiner besten Zeit. Die erste Meisterschaft, an der der damals 23-Jährige teilgenommen habe, sei der „Große Preis von Hessen“ im Jahr 1995 gewesen, auf der er die Silbermedaille im Schwergewicht mit 104 Kilogramm gewonnen habe.

Screenshot: Markus Rühl Training
Mit seinem aktuellsten Video ist Markus Rühl auf  Platz 7 der deutschen und Platz zehn der österreichischen YouTube-Trends gelandet.

1997 konnte der ambitionierte Sportler bei der Hessen Meisterschaft den ersten Platz erlangen, und das sogar ohne einen Vergleich bekommen zu haben, da für die Judges wohl bereits zu Beginn feststand, dass er als Nummer eins nach Hause gehen würde. Danach folgte die Deutsche Meisterschaft 1997 in Friedrichshafen, bei der Markus von Jean Pierre Fux auf Englisch angesprochen wurde, da er nicht gewusst habe, aus welchem Land der junge Bodybuilder kommt. Daraufhin sei er IFBB Pro geworden und habe sich in Griesheim für seinen ersten Profi-Wettkampf vorbereitet. 1998 habe er New York mit 120 Kilogramm Körpergewicht als Neuntplatzierter verlassen. „Voll der Beschiss“ kommentiert der frühere Mr. Olympia Teilnehmer. Ein Jahr später wurde ihm in derselben Stadt ebenfalls lediglich der vierte Platz zugesprochen, was auch als ungerecht empfunden wird, da dieses Ergebnis für viele Schlagzeilen in den Medien sorgte, weil er der Publikumsliebling gewesen sei.

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Diese Ungerechtigkeit habe sich laut eigener Aussage durch seine ganze Karriere gezogen. Nach seinen Erfolgen wurde Markus Rühl eine ganze Woche lang bei seinem täglichen Training von einem Kamerateam begleitet, um die Workouts festzuhalten und zu dokumentieren. Damals sei der ambitionierte Sportler für die Aufnahmen gebeten worden, ständig zu posieren und oberkörperfrei zu trainieren, obwohl er eigentlich introvertiert gewesen sei, nicht auffallen wollte und deshalb stets im Hoodie trainiert habe. Am Montag sei die Brust trainiert worden, was Markus in diesem Video als einziges Training der Woche kommentiert, wie schon am Videotitel „Markus kommentiert Brusttraining aus dem Jahr 2000 (Markus Rühl XXXL-VHS) Teil 1“ deutlich wird.

Titelbild: Der letzte Wettkampf von Markus Rühl

Rückblick ins Jahr 2010: So lief der letzte Wettkampf von Markus Rühl!

In der deutschen Bodybuilding-Szene hat Markus Rühl längst Legendenstatus erreicht. „The German Beast“ gewann beispielsweise 2002 die New York Pro, ehemals Night of Champions, holte ungefähr zehn Monate später den dritten Platz bei der Arnold Classic 2003 und kann insgesamt stolze acht Teilnahmen beim Mr. Olympia vorweisen. Da gerade die jüngeren Leser unter euch allerdings […]

Das Training, das im Video gezeigt wird, habe sich laut dem 48-Jährigen die letzten 20 Jahre weder in Trainingsausführung noch in Satzzahl etc. geändert. Er habe keine Sätze oder Wiederholungen gezählt, aber stets mit hohem Volumen trainiert. Vom Schrägbankdrücken (acht bis zehn Sätze) über Kurz- oder Langhanteldrücken auf der Flachbank (ebenfalls acht bis zehn Sätze) bis hin zu Butterflys (drei bis vier Sätze) sind einige Übungen des einstigen IFBB Pros im Clip zu sehen, wobei er zu der Zeit nicht allzu schwere Gewichte verwenden konnte, da einige Wochen später ein weiterer Wettkampf auf seinem Plan gestanden habe. „Ihr braucht nicht fünf, sechs Übungen, ist kompletter Bullshit. Zwei richtig schwere im hohen Volumen und zwei mit Isolation, wo du es dir bisschen schwer machst oder mehr Wiederholungszahl und dann langt das voll und ganz.“

Früher sei der mehrmalige Mr. Olympia Teilnehmer eine ganz andere Person gewesen, denn in seinem Leben habe es nur das Bodybuilding gegeben. Markus Rühl klärt ebenfalls über das Bauchmuskeltraining auf und erläutert: „Wenn du schwer trainierst, machst du so viel Bauchmuskeltraining, dass du eigentlich kein Extratraining dafür brauchst. Ist vollkommener Bullshit, wenn die Leute dann immer so einen Scheißdreck erzählen, immer so die Halbschwulis, die dann so mit 20 Kilo den ganzen Tag trainieren. Dass die Bauch trainieren müssen, ist mir klar, aber wenn ihr schwer und hart trainiert, dann siehst du, wie viele Bauchmuskeln du dabei anspannst.“ Trotz der Tatsache, dass er keinem zu Nahe treten wolle, erläutert Markus abschließend, dass es heutzutage keinen Bodybuilder in Deutschland gebe, der annähernd so aussehe, wie er in den 2000er Jahren.

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