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Manipulierte Studie – Kommt DMAA doch in der Natur vor?

Wir haben bereits das eine oder andere Mal darüber berichtet, dass sich die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) und Hi-Tech Pharmaceuticals auf einen Gerichtsprozess bezüglich des natürlichen Vorkommens der brisanten Substanz 1,3-Dimethylamylamine eingelassen haben. Während der Supplement Hersteller fest davon überzeugt ist, dass DMAA in der Natur gefunden werden und damit legal in Produkten verwendet kann, vertritt die US-Behörde einen gegenteiligen Standpunkt. Nun sind allerdings neue Beweise ans Tageslicht gekommen, die für einen Höhepunkt in der Streitfrage sorgen und gleichzeitig einer der Parteien Oberwasser verschaffen könnten!

Wie Gerichtsdokumente enthüllen, besteht wohl Grund zur Annahme, dass die Argumente gegen das natürliche Vorkommen von DMAA dem Anschein nach auf einer Lüge basieren. In einem Brief, den die FDA an USPlabs (Hersteller von Jack3d mit DMAA) verschickte, wird mehrmalig eine Studie erwähnt, die belegen soll, dass 1,3-Dimethylamylamine nicht aus einer Pflanze extrahiert werden kann.

Es handelt sich dabei um die Studie mit dem Namen „1,3-Dimethylamylamine (DMAA) in supplements and geranium products: natural or synthetic“ die von Ying Zhang und Kollegen durchgeführt wurde.

Nachfolgend seht ihr einen Auszug aus dem besagten Experiment:

Auszug aus der veröffentlichten Studie

Kurz zusammengefasst haben die Wissenschaftler acht verschiedene Geranium Extrakte mit unterschiedlichem geographischen Ursprung auf das Vorhandensein von DMAA untersucht. Dabei konnte mithilfe einer Kombination aus Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) und Massenspektrometrie in keinem der Produkte DMAA nachgewiesen werden.

Man könnte dies also als klaren Beweis dafür heranziehen, dass DMAA nicht in der Natur vorkommt und somit für eine Verwendung in Supplements nicht geeignet ist. Genau das machte die FDA auch, indem die Behöre die besagte Studie mehrfach zitierte. In seiner Aussage vor Gerichte legte Jack Wenik, der Anwalt von Hi-Tech Pharmaceuticals, jedoch unter anderem ein Dokument vor, das eine unveröffentlichte Version der Studie „1,3-Dimethylamylamine (DMAA) in supplements and geranium products: natural or synthetic“ zeigt.

Das folgende Bild zeigt einen Auszug aus der unveröffentlichten Studie:

Auszug aus der unveröffentlichten Studie

Es lässt sich erkennen, dass ein Großteil der Beschreibung der veröffentlichten Variante gleicht. Der einzige Unterschied ist die verwendete Messmethode. Bei der unveröffentlichten Studie setzte man auf die Kombination aus Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) und Fluoreszenzdetektor, die gemeinhein als genauer gilt, und siehe da: In zwei der Geranium Präparate ließen sich tatsächlich Spuren von DMAA nachweisen. Diesen Ergebnissen zufolge spräche nichts dagegen, DMAA als verkehrsfähig einzustufen.

Der Eindruck, dass die Wissenschaftler nach dem Nachweis von DMAA in zwei der Geranium Extrakte das verwendete Equipment gezielt veränderten beziehungsweise verschlechterten, um ein anderes Ergebnis zu provozieren, lässt sich zumindest nicht gänzlich verdrängen. Die Betreiber von PricePlow gehen sogar so weit und behaupten mit Gewissheit, dass Zhang und Kollegen das Experiment manipuliert haben.

Man kann nur schwer abstreiten, dass die aktuellen Enthüllungen im Rechtsstreit über das natürliche Vorkommen von DMAA äußerst brisant sind. Es stellt sich nun unter anderem die Frage, ob die FDA von der potenziellen Manipulation wusste oder sie gar selbst in Auftrag gegeben haben könnte. Derzeit bleibt es abzuwarten, wie sich der Fall weiterentwickeln wird und ob Hi-Tech Pharmaceuticals den Prozess am Ende womöglich gewinnen kann. Wie die Redakteure von PricePlow andeuten, sollen weitere heikle Details folgen!

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