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World’s Strongest Man 2019: Machtwechsel an der Spitze! Hafthor Björnsson nur Dritter?

Der wichtigste und prestigeträchtigste Wettbewerb im Sport des Strongman liegt hinter uns. Vom vergangenen Donnerstag bis zum alles entscheidenden Finale am Sonntag kämpften die 25 kräftigsten Männer des Planeten darum, den Titel des World’s Strongest Man unter sich auszumachen. Wer es schafft, sich gegen seine Konkurrenz durchzusetzen, darf sich fortan für ein Jahr als der stärkste Mann der Welt betiteln und reiht sich in die Riege der Gewinner seit Entstehung des Wettstreits 1977 ein. Wie schon in den vergangenen drei Jahren darf sich auch 2019 ein neuer Athlet über den Platz auf dem Thron freuen.

Nachdem der Isländer Hafthor Julius Björnsson, der im Mainstream wohl eher aufgrund seiner Rolle als „The Mountain“ in Game of Thrones bekannt ist, im letzten Jahr den Titel eroberte und noch Anfang März in beeindruckender Verfassung die Arnold Strongman Classic dominierte, verletzte sich der 30-Jährige bereits am Donnerstag im Rahmen der ersten beiden Disziplinen und konnte so den Wettkampf nur unter starken Schmerzen fortführen. Dennoch schaffte er es als Sieger der Gruppe 1, in welcher der einzige Deutsche Raffael Gordzielik den vierten Platz belegte, aus der Qualifikationsrunde hervorzugehen und durfte sich dementsprechend am Samstag über eine wohlverdiente Ruhepause freuen.

Zwischenestand: So liefen die ersten 2 Tage beim World’s Strongest Man!

Der wichtigste Wettbewerb im Sport des Strongman ist im vollen Gange und bis jetzt sind bereits vier von fünf Disziplinen der Vorrunde absolviert worden. Während die jeweiligen Gruppensieger bereits für das morgige Finale qualifiziert sind und sich heute eine wohlverdiente Pause gönnen dürfen, kämpfen die restlichen Athleten beim Last Man Standing um den Einzug in […]

Die jeweils zweit- und drittplatzierten Athleten der fünf Gruppen standen sich am dritten Tag der Veranstaltung in einem erbitterten Wettstreit gegenüber, bei dem ein 200 Kilogramm schwerer Stein abwechselnd über eine Hürde gehoben wurde, bis einer der beiden Kontrahenten aufgeben musste.

Gegenüber standen sich dabei folgende Gegner:

  • Gruppe 1: Luke Stoltman vs. Rob Kearney
  • Gruppe 2: Adam Bishop vs. Robert Oberst
  • Gruppe 3: Tom Stoltman vs. Aivars Smaukstelis
  • Gruppe 4: Martin Kristiansen vs. Jean-Francois Caron
  • Gruppe 5: Trey Mitchell vs. Oleksii Novikov

Zusammengenommen mit den fünf Erstplatzierten jeder Gruppe ergab sich am Sonntag entsprechend ein Finale aus zehn Athleten. Nach einem langen und kräftezehrenden Tag konnte sich ein neuer Athlet über den goldenen Pokal freuen. Mit einem Punkteabstand von beeindruckenden 46 Zählern gilt der US-Amerikaner Martins Licis als der neue World’s Strongest Man. Während der 28-Jährige im März auf der Arnold Strongman Classic noch hinter Hafthor Björnsson auf Platz zwei rangierte, dominierte „The Dragon“, wie der in Lettland geborene Sportler mit Spitznamen genannt wird, regelrecht die Veranstaltung in der Sonne Floridas.

Die deutschen Fans kennen Martins Licis wahrscheinlich vorrangig aufgrund seines Weltrekordes in der Steinborn-Kniebeuge, der aktuell von den beiden Athleten Dennis Kohlruss und Leonidas Arkona aus der Bundesrepublik zu schlagen versucht wird. Zwar waren beide Kraftsportler schon nah dran an der Bestmarke von 260 Kilogramm in dieser ungewöhnlich anmutenden Übung, doch konnte ihm keiner von ihnen bisher offiziell das Wasser reichen.

Steinborn-Squat: Entwickelt sich ein deutscher Zweikampf um den Weltrekord?

Mit dem aktuellen Aufschwung des Strongman-Sports betreten nicht nur immer mehr neue Athleten das Spielfeld, es feiern auch alte Disziplinen eine Renaissance auf den Wettkämpfen dieser Welt. Eine davon ist die Steinborn-Kniebeuge, benannt nach dem Deutschen Heinrich „Milo“ Steinborn. Wie wir unlängst berichteten, arbeitet Dennis Kohlruss, derzeit einer der erfolgreichsten Strongmen aus der Bundesrepublik, darauf […]

Noch wenige Wochen vor dem WSM reiste der spätere Gewinner zu dem 15 Zentimeter größeren und etwa 50 Kilogramm schwereren Björnsson nach Island, um mit ihm gemeinsam zu trainieren. Zwar weist Licis eine wesentlich weniger beeindruckende Statur auf als sein Vorgänger, doch überzeugt er durch seine herausragende Mobilität für einen über 150 Kilogramm schweren Leistungssportler. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Gewinner jeder der fünf Disziplinen zehn Punkte auf sein Konto gutgeschrieben bekommt, wohingegen jeder Platz darunter einen Punkt weniger erhält, sind seine errungenen 46 Zähler eine durchaus beeindruckende Leistung in diesem starken Teilnehmerfeld.

Am Ende des Tages liest sich die Rangordnung der besten Zehn wie folgt:

  1. Martins Licis aus den USA (46 Punkte)
  2. Mateusz Kieliszkowski aus Polen (38 Punkte)
  3. Hafthor Björnsson aus Island (37 Punkte)
  4. Jean-Francois Caron aus Kanada (31 Punkte)
  5. Brian Shaw aus den USA (30 Punkte)
  6. Tom Stoltman aus Großbritannien (30 Punkte)
  7. Luke Stoltman aus Großbritannien (20 Punkte)
  8. Trey Mitchell aus den USA (18 Punkte)
  9. Adam Bishop aus Großbritannien (15 Punkte)
  10. Konstantine Janashia aus Georgien (7 Punkte)

Schlussendlich war es wohl die Verletzung des ersten Tages, die dem Titelträger aus dem vorherigen Jahr den Sieg kostete. Mit einem respektablen dritten Platz beweist Hafthor Björnsson jedoch, dass er auch unter solch widrigen Umständen zur absoluten Weltspitze gehört. Wir beglückwünschen indessen Martins Licis zu seinem fulminanten Sieg und sind uns sicher, in Zukunft noch weitere große Taten des sympathischen US-Amerikaners bewundern zu dürfen!

Eddie Hall gratuliert den ersten Dreien beim World’s Strongest Man 2019.
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