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Heftiger Diskurs: Erste Transgender-Athletin bei den Olympischen Spielen!

In der heutigen Zeit ist das Thema Transgender zwar schon lange kein Tabu mehr, sorgt jedoch vor allem den Sport betreffend weiterhin für hitzige Debatten auf der ganzen Welt. Jede Kritik hat irgendwo seine Daseinsberechtigung, denn schließlich können umgewandelte Männer, die mit Frauen konkurrieren, sich aufgrund der gegebenen Anatomie und trotz gewisser Hormontherapien rein aus biologischer Sicht nicht automatisch auf ein identisches körperliches Niveau begeben. Selbstverständlich gilt dies auch für transformierte Frauen. Dennoch haben wir nun mit Laurel Hubbard eine Transperson, die nach einer offiziellen Ankündigung des neuseeländischen Olympischen Komitees zur ersten Transgender-Olympionikin auserkoren wurde.

Beschluss wird stark kritisiert

Laurel Hubbard sorgte bereits für einige Schlagzeilen, als sie anfing, Glanzleistungen im Gewichtheben abzuliefern. In diversen Berichten schieden sich die Geister und die Meinungen reichten von Zuspruch bis hin zur Kritik. Die Kritiker empfänden es nach wie vor in erster Linie als unfair, wenn eine als Mann geborene Person mit Frauen konkurriere. Darüber hinaus wird im Zuge dessen weiterhin die Tatsache debattiert, dass Laurel schon eine etablierte Gewichtheberin gewesen sei, bevor sie sich selbst als Frau identifizierte.

Medienberichten zufolge habe die 43-Jährige 35 Jahre ihres Lebens als Mann verbracht. Übereinstimmende Aussagen dazu, ob die Gewichtheberin inzwischen eine geschlechtsangleichende Operation durchgeführt habe, stehen bis dato noch aus. Fest zu stehen scheint allerdings, dass die Neuseeländerin bis ins Jahr 2012 ausschließlich an nationalen Männerwettkämpfen teilgenommen hat und erst vor vier Jahren den Titel als Vizeweltmeisterin erlangte.

Bild: Transgender Laurel Hubbard
Laurel Hubbard lebte 35 Jahre lang als Mann.

Das neuseeländische Olympische Komitee steht zu seiner Entscheidung

Nichtsdestotrotz habe Hubbard nach Aussagen des neuseeländischen Olympischen Komitees die internationalen Richtlinien befolgt. Diese fordern unter anderem eine Erklärung über die weibliche Geschlechtsidentität, welche vier Jahre ihre Gültigkeit behalten muss, sowie einen Nachweis über einen gewissen Testosteronwert, der mindestens zwölf Monate vor einem Wettkampf nicht überschritten werden darf. Festgelegt ist hier ein Testosteronwert, der unter zehn Nanomol pro Liter liegt, damit jedoch immer noch um ein Vielfaches höher wäre als der einer Frau am genetischen Maximum.

Des Weiteren ließ der NZOC-Chef Kereyn Smith in einer Mitteilung des Verbands folgendes verlauten:

„Wir haben eine starke Kultur des Respekts und der Inklusion. Wir haben uns verpflichtet, alle teilnahmeberechtigten Athletinnen und Athleten zu unterstützen. Wir erkennen an, dass die Geschlechtsidentität im Sport ein hochsensibles und komplexes Thema ist, das eine Balance zwischen Menschenrechten und Fairness auf dem Spielfeld erfordert.“

Hingegen aller kritischen Stimmen scheint es somit also endgültig beschlossen zu sein, dass Laurel Hubbard als erste Transperson in der Superschwergewichtsklasse der Frauen im kommenden August nach Tokio reisen und bei den Olympischen Spielen antreten wird. Doch was sagt eigentlich die Konkurrenz zu der Entscheidung des Komitees?

Die belgische Gewichtheberin Anna Vanbellinghen, die ebenfalls in der Klasse über 87 Kilogramm Körpergewicht antritt, sei gemäß internationalen Presseberichten weniger begeistert über den Beschluss, weshalb sie ihn zunächst als einen „schlechten Scherz“ bezeichnet habe. Damit wolle die Belgierin sich zwar nicht gegen die Transgender-Community im Allgemeinen aussprechen, sei aber nichtsdestotrotz der Meinung, dass das Prinzip der Inklusion nicht „auf Kosten anderer“ gehen dürfe. 

Bild: Transgender-Gewichtheberin Laurel Hubbard
Laurel Hubbard wird zur ersten olympischen Transgender-Athletin im Gewichtheben.
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4 KOMMENTARE

  1. Ajo, die meisten Frauen findens ja sicher toll. Pride lets go und so. Ist ja ein emotionales Thema.
    Lass die Transgender da nun mal abräumen, irgendwann raffen die es schon.
    Wenn die mal in der Realität im Wettbewerb sehen was wirklich geht, dann werden die schnell zurückrudern.
    Erst wenn einen selbst trifft reagiert man heute. Bis dahin schwätzt man selbstgerecht, gut, tolerant und was weis ich was grade so im Trend ist.

  2. Kurz zuammengefasst:
    Bei Geburt (was man danach an- oder abbaut juckt nicht!)

    einen Rüssel -> Mann
    ä Büchse -> Frau

    Mehr gibt es nicht.

    Für die ganz doofen helfe ich auch gerne.
    Biete ab sofort Geschlechterbestimmung an:
    Kosten pro er/sie/es: 630,-€

  3. Ich weiß nicht mehr woher ich dieses Zitat kenne, aber in diesen Fällen passt es so gut:

    Männer sind sogar die besseren Frauen.

    😂😂

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