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Wettkampfathlet sorgt mit Transformation für Sexismus-Debatte!

Im Gegensatz zu Instagram und Co. ist TikTok allem Anschein nach eine Plattform, bei der man nicht erst den Algorithmus studiert haben muss, um mit den veröffentlichten Inhalten viral zu gehen. Sobald ein Clip auf der sogenannten „For you“-Page landet, erreicht er in der Regel schnell die Aufmerksamkeit vieler User.

Eine weitere interessante Funktion der Plattform ist der sogenannte „Stitch“, bei dem die Nutzer des sozialen Netzwerks die Möglichkeit haben, die Videosequenzen anderer TikToker aufzugreifen und in den eigenen Beitrag einzubinden.

Kraftsportler präsentiert Transformation

Dabei ist es keine Seltenheit, dass die Ersteller der Inhalte nicht immer begeistert auf das Feedback anderer User reagieren. Dies war auch bei einem Mann namens Kevin Clevenger der Fall, als eine Nutzerin sich mittels des sogenannten „Stitchs“ zu seiner Transformation äußerte.

Der TikToker teilte ein Video, innerhalb dessen er zunächst seinen Körper vor einigen Wochen aufnahm und im Anschluss ein wesentlich durchtrainierteres Spiegelbild von sich selbst präsentierte.

Darauf reagierte die besagte Dame mit folgender Aussage:

„Das ist für mich ein perfektes Beispiel für die Unterschiede im weiblichen und männlichen Blickwinkel. Eigentlich ist das, was eine Frau attraktiv findet, im ersten Bild zu sehen.

Instagram: Die Transformation von Kevin Clevenger
Auch auf Instagram teilte Kevin Clevenger seine Transformation.

Nutzer sprechen von Doppelmoral

„ironsanctuar“, so der Username des Mannes auf der Plattform, fand die Äußerungen der „Mutter“ scheinbar weniger amüsant und legte daraufhin mit dem nächsten Clip nach.

Hierbei ließ Clevenger Folgendes verlauten:

„Das ist ein perfektes Beispiel für: Wie wäre es, wenn wir unsere Gedanken für uns behalten? Was ist, wenn ich das vielleicht nicht getan habe, weil ich wollte, dass du oder irgendjemand anderes mich attraktiver findet? Was ist, wenn ich es getan habe, weil es mir erstens nicht gefiel, wie ich aussah und ich zweitens für einen Bodybuilding-Wettkampf trainierte, bei dem ich nach meinem Aussehen beurteilt wurde?“

Anschließend ahmte er eine Frauenstimme nach und fuhr fort: „Oh, Frauen finden das nicht attraktiv?“ und fügte daraufhin in einem harschen Tonfall hinzu: „Glaubst du, es interessiert mich, was andere Frauen über meinen Körper denken?“.

Darüber hinaus forderte der Kraftsportler seine Zuschauer im Zuge dessen auf „das Blatt zu wenden“ und sich vorzustellen, wie die Leute reagieren würden, wenn er ähnliche Bemerkungen über den Körper einer Frau getätigt hätte. Man hätte ihn als „frauenfeindlich“ abgestempelt, so der TikTok-Influencer weiter.

Kevin Clevenger geht mit Reaktion viral

Clevengers Video erhielt mehr als 5,9 Millionen Aufrufe und 1,4 Millionen Likes auf TikTok, nachdem es auf Reddit geteilt worden war. Die Fans lobten ihn Medienberichte zufolge dafür, dass er die Frau für das, was sie als Doppelmoral bezeichneten, zurechtgewiesen hatte.

Andere TikTok-Nutzer sollen sich jedoch in Bezug auf das Originalvideo, welches mittlerweile nicht mehr aufrufbar ist, auf die Seite der Frau gestellt und behauptet haben, dass Kevin Clevenger den von ihm gezeigten Ausschnitt aus dem Kontext gerissen habe.

Darin soll die kritisierende Userin gemäß internationaler Presse Nachfolgendes behauptet haben:

„Versteht mich nicht falsch, dieser Herr sieht in beiden Richtungen toll aus, oder? Er sieht aus, als hätte er wirklich hart gearbeitet, um seinen Körper so hin zu bekommen, wie er ihn haben wollte. […] Aber eigentlich ist das, was Frauen anziehend finden, auf dem ersten Bild zu sehen: Ein solider, starker Mann, der so aussieht, als könnte er für dich sorgen und der nicht nur sich selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sieht.“

TikTok: Mit diesem Video löste Kevin Clevenger eine Sexismus-Debatte aus
Das Transformations-Video von Kevin Clevenger sorgte für eine hitzige Sexismus-Debatte im Netz.
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3 KOMMENTARE

  1. Mich freut es sehr, dass wir in Gesellschaften leben in denen wir keine andere Probleme haben. Der Kollege ist mir aber sympathisch. Cooler wäre wenn er in seinem Auto weinend berichtet hätte wie schlecht er sich fühlt, dass er ausschließlich auf sein Äußeres reduziert wurde ;-)

  2. Endlich mal ein Kerl, der sein Maul aufmacht – diese ständigen Diskussionen um ein gendergerechtes Verhalten und eine gendergerechte Sprache ist einfach nur hirnlos. Wie mein Vorredner schon sagte -wir haben ganz andere Probleme – schwere Probleme die dafür sorgen, das wir uns spalten – und das gründlich. Und wir lassen das alles auch noch zu!
    Schönheit und Gefallen liegt immer im Auge des Betrachters und unterliegt auch Zeitströmungen. Nicht Schönheit macht schön, sondern Gefallen macht schön. Also Schluss mit diesen Vakuumbemerkungen ob Frauen nun diesen oder jenen Typen bevorzugen..und wie im Artikel richtig bemerkt wurde: Was wäre das für ein Shitstorm geworden wenn ein Mann das Bild einer Frau so kommentiert hätte. Auch hier wird doch wieder versucht zu spalten und zu trennen. Es geht nur gemeinsam. In einer Gesellschaft die mittlerweile nur noch mehr von Geimpften und Ungeimpften spricht, darüber offen diskutiert wird, ob man die Ungeimpfen in bestimmte Stadtteile isoliert(Warschauer Ghetto – kennen wir ja) und JEDES Mittel recht ist zu denunzieren, diffamieren, bloßzustellen. niederzumachen und wieder und wieder Angst zu schüren, ist es nicht mehr weit zum Bürgerkrieg. ERST KAM DIE AUSGRENZUNG,DANN KAM AUSCHWITZ!
    Und… der Mann sieht gut aus – Fleiß, ne Menge Spucke, Disziplin und andere Sachen – warum auch nicht?

  3. Nachtrag: Manch Frau soll froh sein, wenn sie da draußen überhaupt noch einen richtige Kerl, einen richtigen Mann für sich gewinnen kann, wenn ich mir das ansehe, was heute als so als „Mann“ durchgeht.

    Werdet einfach mal wach – dringend!

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