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Trotz veganer Ernährung? – Kai Greene macht Werbung für Rindfleisch!

Ähnlich wie Karl Ess hat auch Kai Greene seine Karriere in erster Linie mit Sport begonnen. Der eine als YouTuber, der andere vor allem als Wettkampfathlet beim Mr. Olympia durchgestartet, entwickelten sich beide zu Geschäftsmännern. Was Karl sehr öffentlich preisgibt, verschweigt Kai lieber, zumindest hat man so das Gefühl, wenn man sich seine Social Media Präsenz ansieht. Nachdem der US-Amerikaner behauptet hatte, aufgrund der Netflix-Dokumentation „The Game Changers“ zum Veganer geworden zu sein beziehungsweise für eine Woche ein Selbstexperiment durchzuführen, veröffentlichte er ein E-Book über pflanzliche Ernährung, worüber sich zahlreiche Follower empörten. Dass eine kuriose Aktion nicht immer allein bleiben muss, zeigt nun einer seiner aktuellsten Instagram-Beiträge, in dem er trotz seinem vermeintlich veganen Lebensstil erstaunlicherweise für Rindfleisch wirbt.

Nach seinem 18-seitigen E-Book, das knapp auf das Ende des einwöchigen Selbstexperiments folgte, musste Kai Greene vermehrt Kritik einstecken, denn nicht nur bei der veganen Anhängerschaft, sondern auch bei anderen Fans sorgte der Bodybuilder mit „Plant Based Dieting – Stranded Island“ aufgrund der Empfehlung, weiterhin tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen zu können, für Ablehnung. Einige kommentierten beispielsweise unter seinen Postings, gar nicht gewusst zu haben, dass über solch einen kurzen Zeitraum genügend Wissen gesammelt werden könne, um andere Menschen darüber aufzuklären.

Dass sich Kai Greene jedoch vermutlich wieder seiner alten, gewohnten Ernährung verschrieben hat und das Selbstexperiment, eine Woche auf vegane Lebensmittel zurückzugreifen, keinen weitreichenden Einfluss auf das Verhalten des Bodybuilders hatte, wird durch einen neuen Instagram-Beitrag deutlich. Dort wirbt der 44-Jährige nämlich für eine Marke namens Trifecta Nutrition, die darauf ausgelegt ist, Ernährung für Sportler so einfach wie möglich nach deren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Das System hinter Trifecta funktioniert wie folgt: Der Kunde wählt einen Essensplan aus, woraufhin die Bio-Gerichte individuell von einem Koch zubereitet und nach Hause geliefert werden.

Doch nur Geldgier? – Kai Greene veröffentlicht Buch über vegane Ernährung!

Die Dokumentation „The Game Changers“ ist weltweit in aller Munde, seitdem sie Anfang Oktober auf Netflix veröffentlicht wurde. Darin wird anhand zahlreicher Athleten und wissenschaftlicher Daten dargestellt, wie eine vegane Ernährung gegenüber dem Fleischkonsum für die sportliche Leistung und auch die Gesundheit überlegen sein soll. Der polarisierende Film regte sowohl viele gewöhnliche Menschen und Hobbyathleten […]

Klingt eigentlich nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sich das Angebot von einem Keto-Speiseplan über Paleo-Gerichte bis hin zu veganer Ernährung streckt. Fraglich ist aber, weshalb sich Kai Greene nicht dafür entschieden hat, die rein pflanzlichen Lebensmittel zu bewerben und stattdessen zu Deutsch schreibt:

„Für alle meine Rind-Liebhaber da draußen. Wie klingt kostenloses Rindfleisch für immer?! Spare noch heute 40 % auf Deine Bestellung und sichere Dir lebenslang 1 Pfund kostenloses Rindfleisch!“

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Wie auch schon mit der Veröffentlichung seines E-Books, das sich für die vegane Ernährung ausspricht, sorgte Kai Greene mit seinem Beitrag, der für den Kauf von Rindfleisch anregt, erneut für Furore. Einige Follower verfassten zum Beispiel sarkastische Kommentare über sein „gescheitertes“ Vorhaben, sich aufgrund von „The Game Changers“ der pflanzenbasierten Lebensstil zu verschreiben. Unter einem Kommentar, der ins Deutsche übersetzt lautet: „Also ist die vegane Sache nicht mehr gut?“ antwortete Kai Greene persönlich:

„Ich wende die pflanzenbasierte Ernährung noch an und verwende Trifecta als meine Quelle für die Zubereitung von Mahlzeiten und die Firma hat gerade einen soliden Ausverkauf am Laufen, den sie mit meinem Publikum teilen wollte.“

Obwohl Kai Greene seinen Abonnenten damit scheinbar vermitteln will, dass er immer noch hinter dem Veganismus steht, muss man diese Aussage ebenso kritisch hinterfragen wie die Tatsache, dass er nach rund sieben Tagen der pflanzlichen Ernährung ein neues Buch zu dem genannten Thema publiziert hat. Wenn man irgendwelche Werte vertritt, müsste es dann nicht das Wichtigste sein, hinter ihnen zu stehen, egal wie viel Geld im Spiel ist? Dementsprechend beschweren sich einige Fans über den Geschäftssinn, den sie besonders in den letzten Jahren vermehrt wahrgenommen hätten, denn der Mr. Olympia Teilnehmer würde auf jeden Zug aufspringen und mit jedem Trend mitgehen, um sich finanziell zu bereichern.

Instagram-Screenshot: Kai Greene macht trotz veganer Ernährung Werbung für Rindfleisch.
Kai Greene macht trotz seiner vermeintlich veganen Ernährungsweise Werbung für Rindfleisch.
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