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Juan Morel gewinnt Toronto Pro!

Sowohl die New York Pro als auch die California Pro konnte Nathan De Asha für sich entscheiden. Damit sicherte sich der gebürtige Brite zwar seine direkte Qualifikation für den Mr. Olympia und heimste darüber hinaus einen zusätzlichen Pro Sieg ein, nahm aber zumindest einem anderen Athleten die Chance, beim prestigeträchtigen Event im kommenden September an den Start gehen zu können. Bei der Toronto Pro verzichtete der von MuscleMeds gesponserte Engländer dann spontan auf eine Teilnahme und ermöglichte dadurch einem weiteren IFBB Pro, sich eine Startberechtigung für das Event in Las Vegas zu holen!

Von vornherein war eigentlich bereits klar, dass die ersten drei Plätze bei der Toronto Pro, sollte alles normal laufen, wohl unter Juan Morel, Akim Williams und Cedric McMillan ausgemacht werden würden. Es kam am Ende auch genau so, doch ob man das Ergebnis wirklich vertreten kann, steht bei einem so subjektivem Sport wie dem Bodybuilding häufig auf einem anderen Blatt Papier. Während die ersten beiden Athleten bereits vor kurzem erst in Wettkampfform auf der Bühne standen, entschied sich Letzterer trotz sicherer Qualifikation ebenfalls für einen Start. Der Grund hierfür bleibt bislang sein Geheimnis.

Mehr oder minder verdient strich Juan Morel in der Konsequenz die Goldmedaille ein, dicht gefolgt von Akim Williams, der sich mit dem zweiten Rang zufrieden geben musste. Vermutlich wäre auch niemand auf die Barrikaden gegangen, wenn die Judges die zwei US-Amerikaner getauscht hätten. Weniger nachvollziehbarer war die Entscheidung, Cedric McMillan auf den dritten Platz zu setzen. Der 40-Jährige profitierte offensichtlich von seinem großen Namen, erschien er doch wieder einmal aufs Neue nicht annähernd in Bestform und blieb demnach einige Erklärungen schuldig. Zum Beispiel, warum die Wettkampfform erneut zu wünschen übrig ließ oder weshalb er sich nicht einfach voll und ganz auf den Mr. Olympia im September konzentriert.


Akim Williams und Juan Morel im Kampf um den Sieg bei der Toronto Pro 2018.

Am meisten bei der Toronto Pro überrascht hat auf jeden Fall Antoine Vaillant. Obwohl man schon in seiner Vorbereitung erkennen konnte, dass der gebürtige Kanadier womöglich in seiner bis dato besten Form auflaufen wird, ließ er er einige Kritiker verstummen. Den vierten Platz sicherte sich der einst von Animal gesponserte Athlet dementsprechend verdient. Man kann fast sagen, dass er sich an diesem Tag an der namhaften Konkurrenz die Zähne ausbiss. Ein Sprung auf den dritten Platz hätte man definitiv argumentativ stützen können.

Den fünften Platz belegte Rafael Brandao. Der Brasilianer überzeugte, wie man es von ihm gewohnt ist, mit einer phänomenalen Härte und positionierte sich aus diesem Grund zurecht im vorderen Feld. Nach guten Platzierungen bei der New York Pro und der California Pro beweist der 24-Jährige damit, dass man in Zukunft durchaus mit ihm rechnen muss und ein Sieg bei einer Pro Show im Bereich des Möglichen liegt.

Letztlich macht Juan Morel mit seinem Sieg die Qualifikation für den Mr. Olympia perfekt. Der US-Amerikaner hatte sich vor heimischem Publikum bei der New York Pro gegen Natha Da Asha geschlagen geben und einen weiteren Wettkampf in Angriff nehmen müssen. Fraglich bleib, wie Akim Williams weiter verfährt. Gerade in puncto Masse ist der Blackstone Labs Athlet mit das beste, was das professionelle Bodybuilding zu bieten hat. Ihn im September in Las Vegas in Form zu sehen, wäre keineswegs uninteressant. Dafür benötigt „The Brooklyn Beast“ aber entweder weitere Punkte oder einen ersten Platz bei einer Pro Show!

Toronto Pro 2018 – Top 5

  1. Juan Morel
  2. Akim Williams
  3. Cedric McMillan
  4. Antoine Vaillant
  5. Rafael Brandao

Bilder: NPC News Online

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