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IOC vertuscht positive Dopingtests jamaikanischer Athleten?

Ende Januar machte die Nachricht die Runde, dass ein Dopingtest von Nesta Carter positiv ausfiel. Der jamaikanische Sprinter soll demnach im Zuge der Olympischen Spiele 2008 in Peking DMAA, auch als 1,3-Dimethylamylamin bekannt, konsumiert haben, was unter anderem dazu führte, dass auch Staffelkollege Usain Bolt eine seiner insgesamt neun Olympischen Goldmedaillen zurückgeben musste. Wie sich aktuell jedoch herausstellt, scheint dies eventuell nicht das einzige Dopingvergehen von Athleten aus dem Karibikstaat gewesen zu sein!

Der ARD Journalist Hajo Seppelt, einer der bekanntesten Dopingenthüller der Welt, präsentierte nun neue Fakten, die nicht nur einige Athleten, sondern auch die zuständige Kontrollorganisationen in Erklärungsnot bringen könnten. Demnach soll das Internationale Olympische Komitee IOC im Sommer 2016 darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass in einigen Urinproben von unter anderem jamaikanischen Sportlern die verbotene Substanz Clenbuterol gefunden wurde. Dies sein im Rahmen von Nachkontrollen für die Olympischen Spiele 2008 in Peking aufgefallen. Namen wurden aufgrund des Schutzes der belasteten Personen nicht genannt.

In Absprache mit der Welt Anti Doping Agentur WADA soll das IOC daraufhin davon abgesehen haben, die positiven Funde weiterzuverfolgen, obwohl die Regularien dies eigentlich verlangt hätten. Als Grund dafür, dass zusätzliche Untersuchungen ausblieben, nannte das IOC in einer offiziellen Erklärung, dass die festgestellten Konzentrationen an Clenbuterol zu gering gewesen seien und auch verunreinigtes Fleisch als Auslöser gehabt hätten können. In einen ähnlichen Fall war 2010 der deutsche Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov verwickelt, der ebenfalls positiv auf Clenbuterol (in China als Mastmittel im Einsathz) getestet, im weiteren Verlauf allerdings von der WADA freigesprochen wurde, da der Befund von verseuchtem Fleisch hergerührt haben soll.

Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen stehen die Athleten aus Jamaika bereits seit vielen Jahren unter Verdacht, diverse Mittel zur Leistungssteigerung zu verwenden. In größerem Umfang nachgewiesen werden konnte den Sportlern aus der Karibik allerdings bislang nichts. Warum man jedoch die hier thematisierten Positivtests von offizieller Seite nicht zumindest regelkonform weiterverfolgte, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt fraglich!

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