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Jeremy Buendia sauer: Verspottet Antoine Vaillant mit diesem Auftritt die Men’s Physique?

Als 2012 die Men’s Physique Klasse in der IFBB eingeführt wurde, hagelte es viel Kritik auf diese Entscheidung herab. Da die Athleten im Gegensatz zu den bestehenden Männerklassen lange Hosen trugen, die die Oberschenkel komplett verdeckten, verhöhnten viele gestandene Bodybuilder die neue Division. Die Teilnehmer müssten keine Beine mehr trainieren und generell habe das nichts mit Hardcore Bodybuilding zu tun, hieß es. Nun, acht Jahre später, sieht die Welt jedoch ein bisschen anders aus.

Seit Einführung der Klasse hat sich einiges getan, was die Form der Athleten angeht. Da es in der Men’s Physique kein Gewichtslimit gibt, wie es beispielsweise in der Classic Physique der Fall ist, werden die Athleten immer massiger und es scheint auch, als würde ein immer niedrigerer Körperfettanteil bei den Kampfrichtern gefragt sein.

Schaut man sich die Trainingsvideos der aktuellen Top-Profis dieser Kategorie an, dann wird klar, dass sie keineswegs weniger hart trainieren müssen als ein Schwergewichtler und auch das Beintraining vernachlässigen nur noch wenige von ihnen. Doch scheinbar fühlen sich manche der „Beach Boys“ immer noch verspottet und auf den Arm genommen.


Irrglaube Steroidkonsum: Sind Men’s Physique Athleten natural?


Seit dem vergangenen Wochenende sorgt ein Video vom Gastauftritt des Kanadiers Antoine Vaillant für besondere Aufmerksamkeit. Nachdem er mit jungen 25 Jahren seine Profi-Lizenz gewann, wurde er als eines der großen Talente im Bodybuilding gehandelt. Nicht nur für seinen beeindruckenden Körper war Vaillant bekannt, sondern auch für seine humorvolle Art und seine unterhaltsamen Videos. Doch im Anschluss an seine ersten Profi-Saison verschwand er von der Bildfläche, tauchte erst 2018 mit der Teilnahme an der Toronto Pro wieder auf und belegte den vierten Platz.


Antoine Vaillant: Bodybuilding Comeback des Jahres?


Aber zurück zum besagten Video. Aktuell befindet sich Antoine Vaillant erneut in der Vorbereitung auf seine nächste Meisterschaft und wurde zu einem Gastauftritt eingeladen. Dabei war durchaus zu erwarten, dass der mittlerweile 31-Jährige einen unterhaltsamen Auftritt zum Besten gibt und so geschah es, dass er sich vor versammelten Publikum in den typischen Men’s Physique Board-Shorts präsentierte. Die Zuschauer applaudierten und waren sichtlich belustigt. Schließlich bringt Vaillant elf Wochen vor seiner nächsten Show immerhin noch gute 275 Pfund, umgerechnet rund 125 Kilogramm, auf die Waage und ist damit deutlich massiver als die echten Athleten dieser Klasse.

Was jedoch allem Anschein nach als Spaß gegenüber sich selbst gemeint war, wurde von dem einen oder anderen als Hohn an der 2012 eingeführten Division wahrgenommen. So geschah es, dass sich der vierfache Men’s Physique Mr. Olympia Jeremy Buendia zu Wort meldete. In seiner Instagram Story beschwert er sich über den anhaltenden Spott und Mangel an Respekt, der seiner Klasse nach all den Jahren immer noch gegenüber gebracht werde. Dabei seien es doch sie, die heutzutage die dicken Schecks bekommen. Vermutlich meint er damit die Werbeverträge, denn in der Öffentlichkeit kommt solch ein Körper meist besser an als der eines Schwergewichtsbodybuilders.


Jeremy Buendia vs. alle: Men’s Physique der Retter des Bodybuildings?


Buendia habe es satt die Klappe zu halten und spricht daher nun aus, was er denkt. Jede andere Männerklasse habe Bilder an der Wand des berühmten Gold’s Gyms in Venice hängen, doch man habe keinem Men’s Physique Athleten bisher diese Ehre erteilt, obwohl gerade er als vierfacher Mr. Olympia es verdient habe. Warum seien seine Titel nicht so wichtig wie der eines Danny Hesters beispielsweise? Zwar würden einige schwere Jungs wie Jay Cutler oder Phil Heath ihn und die Klasse respektieren, doch der Großteil würde sie immer noch belächeln und verspotten.

Eine Antwort auf diese Anschuldigung von Seiten Antoine Vaillants steht bis dato noch aus, doch hat es nicht zwangsweise den Eindruck gemacht, dass er bei seiner Idee negative Intentionen gehegt hat. Schließlich ist der Kanadier für seine Selbstironie und humorvolle Art bekannt und könnte mit diesem Auftritt einfach nur sich selbst aufs Korn genommen haben. Wir sind gespannt, ob es zu einer Reaktion des 31-Jährigen auf die Aussagen Buendias kommt. 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=104&v=ZMPbcnJvC6M

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1 KOMMENTAR

  1. eigentlich mag ich buendia, und er hat auch nicht zu 100% unrecht, aber der sollte mal sein östrogen-level checken :P

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