Abgelehnte Deals: Goeerki gab Ralf Sättele und Simon Teichmann einen Korb?!

Titelbild: Goeerki über abgelehnte Deals

Bevor Christoph Gehrke alias Goeerki Deals mit neuen Kooperationspartnern abschließt, bedarf es natürlich erst einmal einer Prüfung der vorliegenden Angebote. Der definitiv wichtigste Parameter für eine mögliche Zusammenarbeit ist dem Wahlberliner zufolge schlicht und einfach, ob beim initialen Kontakt die Sympathie stimme. Zusätzlich dazu müsse neben einem abschließenden Bauchgefühl logischerweise auch das zu bewerbende Produkt passen. Dass mindestens einer dieser drei Faktoren in der Vergangenheit bei diversen Anfragen von Bekanntheiten der Fitness-Szene nicht erfüllt war, gibt der YouTuber in einem neuen Video nun offen zu.

Fast schon anekdotisch beginnt Goeerki sein Schwelgen in Erinnerungen und kramt dabei einen Anruf von einem gewissen Ralf S. (vermutlich Ralf Sättele) hervor, der ihn vor einigen Jahren bezüglich eines Deals mit Gym Aesthetics kontaktiert habe. Wie die Geschichte zeigt, kam es jedoch letzten Endes nicht zu einer Einigung mit dem Bekleidungslabel, was einfach daran gelegen habe, dass einer der Primärfaktoren nicht vorhanden gewesen sei, nämlich die Sympathie. Das Telefonat habe den Influencer damals während des Essens in einem Restaurant erreicht und nachdem der besagte Gesprächspartner den Dialog beharrlich nicht auf später verlegen habe wollen, sei die Kiste schnell erledigt gewesen.

"Wenn jemand so am Anfang kommt, ist die Sympathie gleich schon so minus 100. Wieso soll ich mit jemandem zusammenarbeiten, der nicht respektiert, dass ich gerade essen möchte, der seine Geschäfte vor dem Wohlbefinden anderer Menschen stellt?"

Eine ebenfalls interessante Story erzählt Goeerki in Bezug auf Body IP und Simon Teichmann – mit vollstem Respekt. Kennengelernt habe man sich einst auf der FIBO, wo prinzipiell ein positiver Ersteindruck geherrscht habe. Die Mail von Simons Manager beziehungsweise Geschäftspartner Roman, die im Nachgang eingetroffen sei und wohl einen eher arroganten sowie überheblichen Eindruck hinterlassen habe, scheint dem 33-Jährigen aber überhaupt nicht mehr gefallen zu haben. Gerade dann, wenn man einen potenziellen Partner überzeugen wolle, sei es laut Christoph nicht die beste Herangehensweise, sich selbst auf ein Podest zu stellen und die Gegenpartei im gleichen Atemzug abzuwerten. Dass auch Flavio Simonetti beispielsweise eine identische Anfrage erhalten habe, soll das entstandene Bild nicht verbessert haben.

Titelbild: So viel Geld hat Goeerki in sein Home-Gym investiert
"Steuerlich absetzbar": So viel Geld hat Goeerki in sein Home-Gym investiert!

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Auch von einem Ben S., womit Ben Sattinger gemeint sein könnte, sei Goeerki im Zusammenhang mit dem Bewerben von Vemma angesprochen worden. Das gesamte Vorgehen habe zu dieser Zeit sehr gleichgeschaltet gewirkt, hätten verschiedene Fitness-YouTuber an unterschiedlichen Tagen doch in dieselbe Kerbe geschlagen und behauptet, man würde ohne die vermarkteten Drinks nicht ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt werden. Ein Mischa, ein Patrick und ein Karl hätten allesamt gezielt und strategisch den Anschein erweckt, dass die Follower diese Produkte unbedingt benötigen würden.

"Das habe ich natürlich auch gesehen und dachte: Alter, ist das euer Ernst, ist das euer fucking Ernst? Die Leute sowas von zu verarschen, denen einzubläuen, dass ihr das braucht. Da habe ich auch gesagt, da bin ich 'raus, sorry." 

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Zu einer Kooperation mit Prozis sei es trotz eines finanziell lukrativen Deals ebenfalls nicht gekommen, so Goeerki weiter. Begründet lag dies im zu Beginn angesprochenen Bauchgefühl. Da der schlussendlich dann doch verlängerte Vertrag mit MyProtein ausgelaufen war, habe sich der gebürtige Hagener jedenfalls auf dem Markt umgesehen und im Zuge dessen sogar den Weg nach Portugal angetreten, um sich das als Partner infrage kommende Unternehmen vor Ort anzusehen. Ungeachtet des "Overkill"-Angebots in Form einer monatlich fünfstelligen Summe habe Christoph unter dem Strich abgelehnt, weil er es "nicht gefühlt" und zudem nicht gewusst habe, wofür die Marke stehe und was man bewerben könne.

Selbstverständlich haben Goeerki in seiner Karriere als Fitness-YouTuber noch weitere Deals erreicht. Die für unsere Szene relevantesten, brisantesten und interessantesten haben wir in diesem Artikel zusammengefasst. Vollumfänglich informiert seid ihr, wenn ihr das nachfolgend eingebettete Video in Gänze anschaut. In jedem Fall wird klar – und das betont er auch selbst wiederholt -, dass es dem Mann aus der Hauptstadt in puncto Kooperationen bei weitem nicht ausschließlich ums Geld geht. 

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