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Comeback: Frauen-Bodybuilding bekommt wieder die große Bühne!

Dass es 2019 einen neuen Mr. Olympia in der offenen Klasse geben würde, war eigentlich schon im Vorfeld klar. Nichtsdestotrotz hielt das vergangene Wochenende einige Überraschungen bereit, wurden doch außer in den Kategorien Fitness, Figure und Women’s Physique kurzerhand alle Champions ausgetauscht. Eher beiläufig verkündete Bob Cicherillo darüber hinaus noch ein nicht wirklich zu erwartendes Update fürs kommende Jahr, das zwar äußerst brisant anmutet, letztlich aber wohl nur die aufmerksamen Zuschauer vor Ort oder im Livestream mitbekommen haben dürften.

2014 war das Jahr, in dem Kai Greene zum letzten Mal beim Mr. Olympia auf der Bühne stand und hinter Phil Heath den zweiten Platz belegte. Gleichzeitig holte Jeremy Buendia seinen ersten von vier Titeln in der Men’s Physique, nachdem die „Badehosen-Klasse“ im Vorjahr beim Spektakel in Las Vegas eingeführt worden war. Was viele Kraftsport-Fans jedoch längst vergessen haben, ist die Tatsache, dass mittlerweile auch das Frauen-Bodybuilding seit nunmehr einem halben Jahrzehnt aus dem Programm des prestigeträchtigsten Wettkampfs dieses Sports verbannt wurde.

Natürlich war es nicht so, dass die weiblichen Athleten mit dem höchsten Maß an Muskelmasse überhaupt keine Chance mehr erhielten, sich auf einer Bühne zu präsentieren. Unter anderem Tim Gardner, seines Zeichens Offizieller der IFBB Pro League, ermöglichte es den muskulösen Damen als Promoter weiterhin, ihren Körper zur Schau zu stellen. Beispielsweise bei der Tampa Pro oder den Wings of Strength Rising Phoenix World Championships of Women Bodybuilding, die beide vom US-Amerikaner organisiert werden, gibt es eine sogenannte offene Klasse für Bodybuilderinnen.

Dabei soll es allerdings nicht bleiben!

Iris Kyle und Alina Popa lieferten sich 2014 einen Zweikampf um den Ms. Olympia Titel.

Wie Bob Cicherillo im Rahmen des Mr. Olympia 2019 verkündete, werde im kommenden Jahr wieder eine Ms. Olympia gekürt, obwohl das Women’s Bodybuilding 2014 noch vom Wettkampf in Las Vegas eliminiert wurde, weil scheinbar das Interesse nicht groß genug gewesen sein soll. Inzwischen scheint hier aber ein Umdenken stattgefunden zu haben, denn wie dieser Entschluss ganz deutlich zeigt, gibt es offensichtlich noch immer genügend Befürworter maximal muskulöser Frauen. Eventuell muss neben der offenen Klasse der Männer auch einfach eine zusätzliche Freak-Show her, um das Olympia-Weekend attraktiver zu gestalten.

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Diese Ankündigung verbreitete sich selbstverständlich wie ein Lauffeuer und drang dementsprechend auch zur erfolgreichsten Bodybuilderin der Welt durch. So hört man hinter vorgehaltener Hand, dass Iris Kyle tatsächlich mit dem Gedanken spielen soll, auf die Bühne zurückzukehren. Ohnehin handelt es sich bei der US-Amerikanerin, die heute 45 Jahre alt ist, schon um die beim Olympia-Weekend insgesamt siegreichste Athletin aller Zeiten. Stolze zehn Titel sammelte die in Las Vegas beheimatete Kraftsportlerin in ihrer Karriere und lässt damit sogar Ronnie Coleman und Lee Haney alt aussehen. Ein elfter Triumph nach sechs Jahren der Abstinenz würde sie noch unsterblicher machen.

Ob Iris Kyle beim Mr. Olympia 2020 mit 46 Jahren eine konkurrenzfähige Form vorweisen können wird, lässt sich nach einer Stand jetzt fünfjährigen Auszeit schwer sagen. Fakt ist, dass es mit Sicherheit einige Mitstreiterinnen geben wird, die aktuell in der Women’s Physique starten und entweder den nächsten Schritt gehen wollen oder absichtlich weniger Muskulatur mit sich herumgetragen haben, weil das ursprüngliche Frauen-Bodybuilding zumindest für den Wettkampf in Las Vegas abgeschafft wurde. Wer am Ende auch antreten mag: Für die Fans muskulöser Damen ist dieses Comeback in jedem Fall positiv. 

Iris Kyle könnte ihre Siegesserie als Ms. Olympia im Jahr 2020 weiter ausbauen.
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