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369 Instagram-Accounts: Fitness-Trainerin zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt!

Als einen Fehler bezeichnet man ein unbeabsichtigtes Handeln, das uns nicht zum gewünschten Ziel führt. Die Ursachen für Fehler können beispielsweise in unserer Aufmerksamkeit, unserem Gedächtnis oder unserem Denken liegen. Ein Großteil der Irrtümer passiert, weil man die Situation falsch einschätzt. Meistens sind diese missglückten Entscheidungen keine Katastrophen, nur man selbst erlebt sie so. Andere wiederum können fatale Folgen mit sich bringen. So auch bei Tammy Steffen, die nicht nur aufgrund eines einzigen kleinen Irrtums zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

Tammy Steffen war eine ganz gewöhnliche Mutter, Fitnesstrainerin und Bürgerin von Florida, bis sie es mit ihren Vorfällen, die man eigentlich nur aus Serien oder Filmen kennt, viel zu weit trieb. Die Reihe der unglaublichen Ereignisse begann im Juli 2018, als Tammy die Polizei rief, um zu melden, dass jemand eine kopflose Puppe auf ihrer Veranda platziert hatte. Im Körper befand sich ein Zettel mit der Aufschrift: „Neues Spielzeug für die Kinder“. Genau fünf Tage später kontaktierte sie erneut die Beamten und erklärte, dass ihre 12-jährige Tochter Opfer eines Entführungsversuchs wurde.

Dabei äußerte die Bikini-Athletin einen Verdacht gegen ihren ehemaligen Geschäftspartner, mit dem sie laut Aussagen ein gemeinsames Fitnessstudio in Tampa hatte. Die Polizisten durchsuchten daraufhin den Wald, in dem es zu der vermeintlichen Tat gekommen ist, mit Hubschraubern und Hunden, doch der Verdächtige war zu diesem Zeitpunkt angeblich schon verschwunden. Bei der Suche entdeckten die Beamten eine Laptoptasche mit persönlichen Informationen über Tammy. Wenig später stellten die Ermittler allerdings fest, dass die Dinge nicht so waren, wie sie schienen. Die Entführung wurde, wie zu diesem Zeitpunkt vermutet, lediglich erfunden. Der Grund: Es kam laut der Trainerin aus Florida zu einem Versuch ihres ehemaligen Geschäftspartners, sie daran zu hindern, einen Fitnesswettbewerb zu gewinnen, weshalb sie ihn von der Bildfläche verschwinden lassen wollte.

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Die Polizei wurde noch misstrauischer, als sich die Tochter zu Wort meldete und fragte, was denn mit ihrer Mutter passiere, wenn sie die Wahrheit erzählen würde. Um das ganze Geschehen nachvollziehen zu können und jeden Verdächtigen unter die Lupe zu nehmen, wurde auch Tammy selbst in diesem Moment zu einer möglichen Verdächtigen. Man untersuchte Überwachungsvideos von Walmart und fand tatsächlich Aufzeichnungen über einen Einkauf der US-Amerikanerin. Darauf zu sehen: Die Puppe, die jemand angeblich vor die Haustür gelegt hat, und den Laptop mit dazugehöriger Tasche.

Nicht nur aufgrund dieser Taten wurde Tammy Steffen am Freitag, den 20. September 2019 verhaftet. Die 37-Jährige würde zusätzlich wegen Cyberstalking, des Sendens von Drohnachrichten, des inszenierten Kidnappings und der Kindesvernachlässigung zu ganzen vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Berichten zufolge erstellte die aus Pasco stammende Frau zusätzlich unglaubliche 369 gefälschte Instagram-Profile und 18 E-Mail-Adressen, um einerseits ihren einstigen Kollegen zu belästigen und andererseits „Rivalen“ der Fitnessindustrie das Leben schwerzumachen und ihnen Drohnachrichten zu schicken.

Einige dieser Nachrichten lauteten wie folgt: „Ich habe vor, dich in kleine Stücke zu schneiden. Dein Blut soll ich schmecken.“, „Ich komme.“ oder „Die ganze Hölle wird Feuer auf deine Welt regnen lassen, wie du es noch nie gesehen hast. Du hast die falsche Person ausgewählt, mit der du dich anlegen willst. Du hast keine Ahnung, was du getan hast. Ich werde den nächsten Flug nach Michigan von hier nehmen.“ Tammy Steffen bekannte sich zu jeder Straftat schuldig und schrieb dem zuständigen Richter einen Brief, in dem sie sich für ihre Verbrechen entschuldigte.

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