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Steroide statt Puddingpulver: Fahnder finden Dopingmittel als Backmischungen getarnt!

Um ihre Leistung zu steigern, die Muskeln schneller zum Wachsen anzuregen und dadurch den vermeintlich perfekten Körper zu erlangen, greifen nicht nur Wettkampf-, sondern auch immer mehr Hobbybodybuilder zu anabolen Steroiden. Während man herausgefunden hat, dass man durch Placebo-Effekte respektive durch die reine Erwartungshaltung die Performance erhöhen kann, führen Anabolika natürlich zu einem signifikanten Aufbau von Muskelmasse und Kraft. Man wird ständig über irgendwelche Konsumenten informiert, die solche Hilfsmittel zu sich nehmen, doch wo bekommen die Händler ihre Ware eigentlich her? Aufgrund der Tatsache, dass der Besitz, der Handel und die private Herstellung der Substanzen in Deutschland rechtswidrig ist, widmen wir uns hier einem tatsächlich etwas speziellerem Fall eines eigenen Untergrundlabors.

Vor nicht allzu langer Zeit, sprich im Sommer berichteten wir über die Operation „Viribus“, einer riesigen Razzia, die in 33 Ländern, unter anderem in Europa, den USA und Kolumbien, vorgenommen wurde. Bei dieser Operation wurden 234 Verdächtige festgenommen, 24 Tonnen Steroide sichergestellt und rund 3,8 Millionen Dopingmittel beschlagnahmt. Im Zuge dessen wurden zusätzlich neun Untergrundlabore ausgehoben und daraufhin geschlossen. Bei dieser Razzia habe es sich laut Europol um den größten Einsatz dieser Art gehandelt, bei dem gegen den Handel mit Anabolika und gefälschten Medikamenten ermittelt wurde.

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So groß sind die Mengen im heutigen Fall nicht, doch dafür kann sich der 38-Jährige, der ebenfalls ein Untergrundlabor im Kreis Recklinghausen, im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, betrieben hat, definitiv ein paar Punkte für Kreativität zuschreiben, denn wie er die Substanzen für die Produktion anaboler Steroide getarnt hat, ist ziemlich außergewöhnlich und überraschend zugleich. Laut dem Zollfahndungsamt Essen hätten die verantwortlichen Beamten letzte Woche in der gemeinsamen Wohnung des Mannes und seiner Mutter eine komplette Laborausrüstung zur Herstellung von Steroiden gefunden. Dabei wurde die Wohnung der 69-jährigen Mutter ohne jegliche Kenntnisse ihrerseits zweckentfremdet und nicht nur als Lager, sondern als richtiges Labor genutzt.

Der Spiegel berichtet: „Mit Anabolika lässt sich wesentlich mehr verdienen als mit Betäubungsmitteln.“

Im Juli dieses Jahres berichteten wir über die „Operation Viribus“, bei der von Europol im Rahmen einer internationalen Doping-Razzia 17 kriminelle Gruppierungen zerschlagen und 234 Verhaftungen vorgenommen wurden. Um genau zu sein, wurde die großangelegte Fahndungsaktion in 33 Ländern, unter anderem auch in Europa, den USA und Kolumbien, vorgenommen. Dabei wurden 24 Tonnen Steroide sichergestellt […]

Der 38-Jährige sei aufgeflogen, als Zollbeamte am 11. Oktober am Flughafen in Frankfurt am Main ein Paket mit 1,5 Kilogramm illegalen Hilfsmitteln beschlagnahmt hätten, das an die Mutter adressiert gewesen sei. Die weiteren Ermittlungen hätten gezeigt, dass der eigentliche Empfänger der Sohn der 69-jährigen Dame war. Dabei seien die notwendigen Wirkstoffe, die zum Mischen der anabolen Steroide benötigt werden, wie schon wohl häufiger, als Puddingpulver und unterschiedliche Backmischungen aus Hong Kong verschickt worden. In Folge der weiteren Nachforschungen fand man bei dem 38-Jährigen, bereits verdächtigen Mann das Untergrundlabor, wo die illegale Produktion stattgefunden hat.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden durch die Päckchen aus Hong Kong Dopingmittel im Verkaufswert von 13.000 Euro beschlagnahmt. „Allein aus der sichergestellten Paketsendung mit 1,5 kg Wirkstoffen hätten sich erfahrungsgemäß über 780 Ampullen á 10 Milliliter Dopingmittel herstellen lassen“, erklärt Heike Sennewald, die Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen. Zudem lagerte der Verdächtige weitere 500 Doping-Ampullen und 850 Gramm Dopingwirkstoffe bei seiner Mutter in Herten.

Aus Hong Kong bestellte der 38-Jährige unterschiedliche Dopingpulver in Form von Backmischungen.

Quelle:
sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-frankfurt-am-main-mann-stellt-in-wohnung-dopingmittel-her-lager-bei-mutter-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191017-99-329922

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