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eves – Einfachere Dopingkontrollen mit GPS Sender?

Im Sport für gleiche Voraussetzungen zu sorgen und die Verwendung diverser Dopingmittel zu unterbinden, wird oftmals als Kampf gegen Windmühlen bezeichnet und das sicher nicht ganz zu unrecht. Es scheint sich auch bei vielen Zuschauern mittlerweile der Eindruck breit zu machen, dass man den Konsum leistungssteigernder Substanzen weder bei Amateur- noch bei Profiathleten vollständig unterbinden kann. Ein neues System könnte allerdings die Kontrollen auf verbotene Helferlein in Zukunft deutlich einfacher gestalten!

Der ehemalige Leichtathlet Jonas Plass, unter anderem deutscher Meister über 400 Meter, hat zusammen mit IT-Sicherheitsfachmännern und Datenschützern eine Alternative zum aktuell praktizierten Verfahren bei Dopingkontrollen entwickelt. Das Ganze trägt den Namen „eves„, wird mit dem Zusatz „made by athletes“ weiter beschrieben und soll unangekündigte Tests von Athleten maßgeblich vereinfachen. Dafür greift der gebürtige Bamberger auf einen GPS Sender zurück, der nicht größer als ein Feuerzeug sein und das Auffinden eines Sportlers deutlich erleichtern soll.

Die Ansicht vieler Kritiker, dass hier Parallelen zu Straftätern mit elektronischer Fussfessel entstünden, teilt Jonas Plass nicht. Wie der Erfinder erklärt, handele es sich bei „eves“ um ein rein situatives Ortungssystem, bei dem lediglich der zugeteilte Kontrolleur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sprich wenn ein Athlet für eine unangekündigte Dopingkontrolle ausgewählt wurde, den derzeitigen Aufenthaltsort in Erfahrung bringen könne. Eine permanente Überwachung sei demnach nicht vorgesehen und ermittelte Daten würden bereits kurz nach der erfolgten Probenentnahme wieder gelöscht werden.

Ob „eves“ tatsächlich eingeführt werden könnte, unterliegt der Entscheidung der WADA (World Anti Doping Agency) und den entsprechenden Unterorganisationen der einzelnen Länder. Aktuell wird ein System namens ADAMS verwendet, bei dem Athleten ihren Standort drei Monate im Voraus und auf den Tag genau in eine Onlinedatenbank eintragen müssen!

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