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Ende einer Ära? – Flex Lewis tritt aus 212er Klasse zurück!

In der 212er Klasse ist Flex Lewis die unangefochtene Nummer eins. Stolze sechs Titel stellte der gebürtige Waliser innerhalb der vergangenen sechs Jahre beim Mr. Olympia sicher, was seine Dominanz in der Division, in der die teilnehmenden Athleten umgerechnet maximal 96 Kilo wiegen dürfen, ganz klar verdeutlicht. Seit der Einführung dieser Kategorie im Jahr 2008 konnte kein Konkurrent mehr Siege feiern als der in Florida beheimatete IFBB Pro. Mehr als einen weiteren Triumph in Las Vegas, geplant für den kommenden September, wird es für den 34-Jährigen aber nicht geben, zumindest wenn man seine aktuellen Aussagen für bare Münze nimmt!

Sowohl über einen Beitrag auf Instagram als auch in einem Interview, geführt mit dem FLEX Magazine, verkündete Flex Lewis nun, dass er in wenigen Wochen zum letzten Mal als 212er Athlet beim Mr. Olympia auf der Bühne stehen werde. Die Entscheidung sei ihm zwar nicht leicht gefallen, doch schon voriges Jahr habe er ernsthaft darüber nachgedacht, einen Schlussstrich zu ziehen, am Ende aber realisiert, dass es nicht der richtige Zeitpunkt gewesen wäre. Unter anderem begründet der walisische IFBB Pro seinen Entschluss, doch weiterzumachen, mit dem überraschenden Tod seines Freundes Dallas McCarver, dem er einen sechsten Titel in Las Vegas widmete.

Sein Statement formuliert Flex Lewis gewohnt ehrlich und erklärt, dass er zum Teil sehr hoch geflogen, auf der anderen Seite aber auch wieder sehr tief gefallen sei. Sogar an einer Depression, die er stets für sich behielt, habe der Brite aufgrund des unerwarteten Verlusts von Dallas McCarver gelitten. Ebenfalls ein Grund, der 212er Klasse den Rücken zu kehren, sei unweigerlich das mit ihr verbundene Gewichtslimit. Den Ausführungen des Yamamoto Nutrition Athleten könne er mit einigen Kilo mehr auf der Bühne stehen, müsse aber vor dem Mr. Olympia immer gezielt Masse abwerfen.



Wer den Beitrag bis hierher aufmerksam gelesen hat, wird festgestellt haben, dass Flex Lewis keineswegs vom Karriereende spricht. Während er selbst im Interview mit dem FLEX Magazine verhältnismäßig defensiv agiert, wählt Neil Hill, der Coach des sechsmaligen Champions, in einem Kommentar unter dem Instagram Beitrag seines Schützlings aussagekräftigere Worte. Demnach sehe der gebürtige Waliser sich selbst lediglich nicht mehr in der 212er Klasse, sondern wolle zukünftig mit den „schweren Jungs“ auf der Bühne stehen.

Um tatsächlich in der offenen Klasse an den Start zu gehen, müsse Flex Lewis seinen Angaben zufolge aber zunächst einige Anpassungen vornehmen und die nötigen Verbesserungen erzielen. Es sei eine große Herausforderung, gegen die massivsten Bodybuilder der Welt anzutreten. Dabei wolle er auf keinen Fall voreilig agieren und mit dem Masseaufbau seine Linie zerstören beziehungsweise verbaut wirken. Aus diesem Grund werde der 34-Jährige frühestens im Jahr 2020 auf die Bühne zurückkehren.

Wer sich also rein auf die Stellungnahme von Flex Lewis beruft, muss dessen Start in der offenen Klasse definitiv als hypothetisch ansehen. Die Mutmaßungen, der britische IFBB Pro könnte es mit Phil Heath und Co. aufnehmen wollen, gibt es allerdings nicht erst seit gestern. Auch sein Coach erweckt den Eindruck, dass sein Athlet noch lange nicht mit dem Bodybuilding abgeschlossen habe und sich eventuell nach dem Mr. Olympia 2018 auf eine Teilnahme bei den „schweren Jungs“ vorbereitet!

Hier geht’s zum Flex Lewis Interview mit dem FLEX Magazine!

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