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Statt GNBF: Diesen NPC-Wettkampf fasst BroSep ins Auge!

In der Regel stellt sich die Sache so dar, dass nicht unterstützte Bodybuilder in Natural-Verbänden an den Start gehen und offensichtlich chemisch nachhelfende Athleten ihr Glück in Organisationen versuchen, in denen keine Kontrollen auf die Verwendung leistungssteigernder Substanzen durchgeführt werden. Ausnahmen bestätigen jedoch wie immer die Regel und so kam es erst kürzlich dazu, dass BroSep, eines der bekanntesten Gesichter des dopingfreien Kraftsports, eine Teilnahme an einem noch nicht näher spezifizierten Wettkampf der NPC ankündigte. Welches Event hierfür infrage kommen könnte, scheint nun geklärt zu sein. 

Laut seinem neusten Video wisse BroSep zwar momentan selbst noch nicht genau, an welchen Wettkämpfen er dieses Jahr teilnehmen wolle, doch Fakt sei, dass er als dopingfreier Bodybuilder ein Event der NPC bestreiten wolle. Sozusagen als Testlauf interessiere es den Rocka-Athleten „just for fun“, wie sich sein körperliches Erscheinungsbild neben zum Großteil wohl nicht naturalen Konkurrenten sehen lassen könne. Da die Deutsche Meisterschaft der GNBF Corona-bedingt nicht stattfinde, habe der Kölner prinzipiell nur noch die DFAC-Weltmeisterschaft auf dem Plan. Sich jedoch einzig und allein für eine Veranstaltung vorzubereiten, sei etwas schade, wodurch unter dem Strich der Gedanke an ein Auflaufen bei einem IFBB-zugehörigen Verband geboren worden sei.

BroSep äußert sich dahingehend wie folgt:

„Das Ding ist, am liebsten würde ich aber bei der Dennis James Classic starten, weil ich der Meinung bin, dass das von den ganzen Wettkämpfen so mit am besten organisiert ist. Man hat ein sehr, sehr gutes Starterfeld… hätte ich Bock. Ich weiß gar nicht, ob ich da starten darf als Amateur oder ob ich mich qualifizieren muss, aber das ist so mein Wunschgedanke.“

Dementsprechend möchte BroSep am liebsten sowohl bei der Dennis James Classic als auch bei der DFAC-Weltmeisterschaft starten. Terminlich liegen die beiden Wettkämpfe aber zumindest Stand jetzt nur einen Tag auseinander, was das Unterfangen wegen Reise, Jetlag und Co. quasi unmöglich mache.

Bild: BroSep möchte bei der NPC starten
In seinem neusten Video lüftet BroSep den NPC-Wettkampf, der für ihn interessant sein könnte.

Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, am 31. Oktober 2020 die Deutsche Meisterschaft der WNBF Germany zu absolvieren, sich bei diesem Event die Pro Card zu holen und im Anschluss daran als frisch gebackener Profi beim selben Verband die Weltmeisterschaft in den USA mitzunehmen. Grundsätzlich wäre BroSep bereits im Besitz der WNBF-Profilizenz, die mit seinem GNBF-Gesamtsieg von 2014 im Schlepptau verliehen worden wäre. Da sich die GNBF allerdings ein Jahr zuvor von der WNBF abgekapselt und daraufhin der DFAC angeschlossen hat, bekam der Natural-Bodybuilder eben die Pro Card der letzteren Organisation.

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Zusammengefasst kann man vermutlich sagen, dass das Entwerfen eines Schlachtplans derzeit insbesondere von taktischen Überlegungen geprägt ist. Selbstverständlich möchte man sich als Sportler bei ausnahmslos allen Wettkämpfen in Topform präsentieren, doch wenn wie im zuletzt angesprochenen Szenario drei Events in einer gewissen zeitlichen Distanz voneinander liegen, wird es verhältnismäßig schwer, überall den Peak zu erwischen. Im Fall von BroSep müsste über ungefähr sechs Wochen die Form gehalten werden, was nicht unbedingt die dankbarste Aufgabe ist. Die Alternative wäre, beispielsweise zu pokern und zu versuchen, mit nicht 100 Prozent die Pro Card der WNBF zu holen, um nicht überall in Bestform auflaufen zu müssen. Das könnte aber natürlich in die Hose gehen, womit der Bodybuilder aus dem Rheinland auch die Weltmeisterschaft vergessen könnte.

Fraglich ist derzeit auch, ob die Dennis James Classic tatsächlich am von BroSep berücksichtigten Termin stattfindet respektive ob der Wettkampf in der Frankfurter Jahrhunderthalle in diesem Jahr überhaupt ausgetragen wird. Einem Instagram-Beitrag zufolge wurde die Veranstaltung, die normalerweise am 25. Oktober hätte über die Bühne gehen sollen, aufgrund von Corona auf ein bislang noch nicht bekanntes Datum verschoben. Was wiederum festzustehen scheint: Einen Profi-Wettkampf wird es in der hessischen Großstadt im Jahr 2020 jedenfalls nicht geben. 

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