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Beschlossene Sache? – Deshalb wird Hadi Choopan nicht am Mr. Olympia 2020 teilnehmen!

Der Mr. Olympia ist ohne jede Ausnahme der weltweit prestigeträchtigste und auch wichtigste Wettkampf im Leben eines Bodybuilders und wird heutzutage ausschließlich in Las Vegas ausgetragen. Legenden wie Ronnie Coleman, Arnold Schwarzenegger und Lee Haney, die das Event sogar mehrmals für sich entscheiden konnten, spornen Athleten jährlich dazu an, Höchstleistungen abzuliefern. Auf dem Weg zur Sandow-Trophäe gibt es nur zwei Dinge, die einen davon abhalten könnten, ihn mit nach Hause zu nehmen: Man selbst, wenn man sich im Gegensatz zum Vorjahr nicht verbessern konnte oder seine Konkurrenten. Das sollten eigentlich auch die einzigen Faktoren sein, die einen davon abbringen könnten, den Titel als Mr. Olympia zu erlangen. Seit Jahren sieht das bei Hadi Choopan jedoch leider ganz anders aus.

Die Fitnessszene staunte, als Ende August 2019 klar wurde, dass Hadi Choopan das Visum in die USA erhalten hat und somit offiziell einreisen durfte. Das erste Mal wohlgemerkt. Sein Coach Hany Rambod nahm den gebürtigen Iraner persönlich am Flughafen von San Francisco in Empfang und hielt das direkt in einem Instagram-Posting fest, um Fans und Freunde über die geglückten Einreise zu informieren. Im Beitrag wird ebenso verdeutlicht, dass neben der IFBB Pro League auch AMI (American Media, Inc.), also die Veranstalter des Mr. Olympia, ihren Teil dazu beigetragen hätten, um den 32-Jährigen in die USA zu bringen und ihm damit die Chance zu ermöglichen, neben den besten Athleten der Welt um den höchsten Titel im Bodybuilding zu kämpfen.

In den letzten Tagen spitzte sich die politische Lage zwischen den USA und dem Iran so zu, dass Hadi Choopan  aller Voraussicht nach wohl die Möglichkeit genommen wird, im Jahr 2020 am Mr. Olympia in Las Vegas teilzunehmen. Der Grund: Ein Angriff der USA, der einem bestimmten Mann galt: Qasem Soleimani. Soleimani war ein ranghoher Offizier im Iran und Chef der Al-Quds-Brigaden, die wiederum ein Teil der Revolutionsbrigaden im Iran sind. Um es vereinfacht auszudrücken; die Revolutionsbrigaden sind eine paramilitärische Einheit, wobei die Al-Quds vergleichbar sind mit der CIA oder dem israelischen Mossad, also ein Auslandsgeheimdienst des Iran, um die eigenen Interessen im Ausland durchzusetzen.

3. Platz beim Olympia-Debüt: So wurde Hadi Choopan bei seiner Rückkehr in den Iran empfangen!

Allein die Tatsache, dass Hadi Choopan nach jahrelangem Bemühen endlich ein Visum für die USA genehmigt wurde, stellte beinahe eine Sensation dar. Der Mr. Olympia selbst war aufgrund dieser erfreulichen Nachricht erst einmal Nebensache, doch als der iranische Staatsbürger dann auch noch als eigentlicher 212-Athlet den dritten Platz in der offenen Klasse belegte, gab es […]

Soleimani war nicht nur irgendein Chef eines Geheimdienstes, sondern außerordentlich einflussreich. Experten erklären, dass er der zweitmächtigste Mann im Iran gewesen sei. Der Iran stellt eine islamische Republik dar und ist so aufgebaut, dass ein geistliches Oberhaupt (Ayatollah Ali Khameini) das Sagen hat und sogar die Position über dem weltlichen Oberhaupt einnimmt. Über diesem weltlichen Oberhaupt stand wohl auch Soleimani, nur um seine Macht zu verdeutlichen. Der Grund, weshalb die Vereinigten Staaten von Amerika Soleimani getötet haben, ist einfach: Sie hätten ihn als Terroristen angesehen, also als jemanden, der zehntausende Menschen auf dem Gewissen habe. Zum einen durch Folter und Hinrichtungen innerhalb des Iran, zum anderen durch seine Kontrolle und seinen Einfluss auf viele Milizen im Ausland.

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Laut zahlreichen Wochenzeitungen sei es wohl ein seltener, dummer und undurchdachter Akt gewesen, den iranischen Generalmajor und Kommandeur der Al-Quds-Einheit Qasem Soleimani am 3. Januar 2020 durch einen Drohnenangriff in Bagdad zu töten. Was hat das aber nun mit Hadi Choopan und dem Mr. Olympia zu tun? Aufgrund des Konflikts wird ein verschärftes Einreiseverbot für Bürger aus dem Iran in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten verhängt. Dieses wird, wie auch schon in den letzten Jahren, nicht nur die normale Bevölkerung, sondern auch Leistungssportler betreffen. Wer den Bodybuilding-Sport nicht erst seit gestern verfolgt, wird wissen, dass Ähnliches bereits im 2017 und 2018 passierte und Gegenstand hitziger Diskussionen war.

Schon die Teilnahme am Mr. Olympia 2017 und 2018 verpasste Hadi Choopan aus Einreisegründen. Dieses Mal ist es jedoch anders, da weitere Umstände, also der Angriff und die Tötung auf den Generalmajor Qasem Soleimani seitens der USA verübt wurden. Für den 32-Jährigen stellt das gewiss eine herbe Enttäuschung dar, da er sich bei seinem Mr. Olympia Debüt neben der Bronzemedaille auch den „People’s Champ Award“ sichern konnte. Während der Amtszeit von Donald Trump wird sich die politische Lage zwischen dem Iran und der USA wohl nicht mehr verbessern, was zur Folge hat, dass der „persische Wolf“, wie sich der Bodybuilder selbst nennt, bis zum Rücktritt des 45. Präsidenten der vereinigen Staaten von Amerika keine Chance haben wird, seinen Traum in den USA zu verfolgen.

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