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Einer zu viel? – Dennis Wolf spricht Phil Heath einen Mr. Olympia Titel ab!

Seit Mitte September 2018 steht Phil Heath nun nicht mehr an der Spitze des professionellen Bodybuildings. Im Vorfeld deutete zwar alles darauf hin, dass der amerikanische IFBB Pro seinen achten Titel in Folge einfahren würde, doch Shawn Rhoden überraschte in Las Vegas mit einer phänomenalen Form und ließ den Kampfrichtern kaum eine andere Wahl, als „The Gift“ auf den zweiten Platz zu setzen. Während vor allem die Fans des siebenmaligen Mr. Olympia es natürlich gerne gesehen hätte, wie ihr Lieblingsathlet seine achte Sandow mit nach Hause nimmt, gibt es mit Dennis Wolf mindestens eine Person, die dem einstigen Champion sogar einen seiner vorigen Siege absprechen würden.

In einem Exklusiv-Interview mit Muscular Development räumt Dennis Wolf ein, dass er den Hype, der um das gefühlt ewig währende Duell zwischen Phil Heath und Kai Greene entstand, nicht unbedingt habe nachvollziehen können. Wirklich genervt sei der gebürtige Kirgise aber von der Situation nicht gewesen, obwohl man festhalten müsse, dass die Fans es nicht gerade interessant finden würden, wenn immer die gleichen beiden Teilnehmer um den Sieg kämpfen würden beziehungsweise am Ende dann stets derselbe Athlet gewinne. In diesem Zusammenhang lässt der „Big Bad Wolf“, so der Spitzname des deutschen Bodybuilders, in der Tat verlauten, dass er persönlich immerhin ein Mal nicht Phil Heath, sondern Kai Greene als Sieger gesehen habe. Seiner Ansicht nach soll der New Yorker IFBB Pro im Jahr 2012 die Nase vorn gehabt haben.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs erläutert Dennis Wolf aber auch, dass es definitiv nicht einfach sei, als Judge derartige Entscheidungen zu treffen. Jeder Kampfrichter habe natürlich seine Präferenzen, anhand denen er die diversen Athleten bemesse, müsse jedoch gleichzeitig das Regelwerk beachten, um den späteren Sieger festmachen zu können. Halte man sich demnach an die Richtlinien, führe oftmals kein Weg an einem bestimmten Teilnehmer vorbei. Als Bodybuilder wiederum betrachte man die Konkurrenz völlig anders. Wie der deutsche IFBB Pro abschließend betont, sei Kai Greene beim Mr. Olympia 2012 seiner Meinung nach besser gewesen als Phil Heath. Alles in allem soll der „Predator“ vor gut sechs Jahren im direkten Vergleich schlichtweg ästhetischer ausgesehen haben.

Geht es also nach Dennis Wolf, der aufgrund seines Siegs bei der Arnold Classic 2014 wohl zurecht als erfolgreichster Bodybuilder Deutschlands gehandelt wird, habe Phil Heath nicht alle seine Titel zu 100 Prozent verdient. So habe Kai Greene beim Mr. Olympia 2012 ein überlegenes Paket auf die Bühne gebracht und auch mindestens eine Sandow bekommen müssen. Insgesamt platzierte sich der IFBB Pro aus den USA ganze drei Mal auf dem zweiten Rang und gilt mit aus diesem Grund als „Sieger der Herzen“. Da sein augenscheinlich größter Nebenbuhler aller Voraussicht nach im kommenden September nicht teilnimmt, steht das Tor für seine erste Sandow so weit offen wie nie zuvor. Ob Kai allerdings noch einmal beim Event in Las Vegas mitmischt, ist seit 2015 Gegenstand wildester Spekulationen.

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1 KOMMENTAR

  1. Wie kann Dennis nur sowas behaupten, der selbst nur 10. bei der letzten O. wurde.

    Ich denke sowohl, dass sich PhilHealth erneut den Sieg holt.

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