Yamamoto Cup: David Hoffmann sammelt erste Punkte für die Mr. Olympia Qualifikation!

Der elfte Platz beim Mr. Olympia 2019 war für David Hoffmann zwar aufgrund des insgesamt zahlreicher besetzten Teilnehmerfelds eine Verbesserung zum Vorjahr, doch unter dem Strich nicht das, womit man maximal zufrieden hätte zurück nach Deutschland reisen können. Obwohl ihm der Sprung unter die besten Zehn der Classic Physique nicht glückte, blieb nicht viel Zeit, um Trübsal zu blasen, denn nach dem Trip ins schillernde Las Vegas sollte es direkt weiter zum nächsten Wettkampf gehen, um das Abschneiden von vor gut einer Woche vergessen zu machen. 

In Padua stand nämlich am gestrigen Sonntag der Yamamoto Cup auf dem Plan, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde und wegen der zeitlichen Nähe zum Mr. Olympia zumindest im Vorhinein versprach, einige hochkarätige Athleten auf die Bühne zu lotsen. In der Classic Physique war das allerdings nicht wirklich der Fall, denn letztendlich fanden nur drei IFBB Pros den Weg von Las Vegas ins deutlich weniger spektakuläre Italien. Die 5000 US-Dollar, die unter der Top 3 als Preisgeld verteilt wurden, dienten auch nicht unbedingt als Ansporn dafür, die strapaziöse Reise auf sich zu nehmen.

Einer der drei besagten Athleten war David Hoffmann, der beim Mr. Olympia 2019 erneut auf dem elften Platz landete und den Yamamoto Cup als Chance sah, eine verbesserte Form zu präsentieren. Dass ihm das gelang, zeigen nicht nur die bisher spärlich vorhandenen Aufnahmen vom Wettkampf, sondern auch das Ergebnis. Der derzeit von ESN gesponserte Bodybuilder holte in Padua die Bronzemedaille und das mit merklich optimiertem Erscheinungsbild. Es scheint so, als sei man diesmal kein Risiko beim Laden eingegangen, was unter Umständen auch daran gelegen haben könnte, dass Coach Roland Cziurlok mit vor Ort war.

Fazit zum Mr. Olympia: Deshalb reichte es bei David Hoffmann wieder nur für Platz 11?!

Der Mr. Olympia fand am vergangenen Wochenende statt und wir haben mit Brandon Curry nicht nur in der offenen Klasse einen neuen Champion und damit den insgesamt 15. Titelträger der Geschichte, sondern mit Chris Bumstead und Kamal Elgargni beispielsweise auch in der Classic Physique und in der 212 Division. Nicht zu vergessen waren die diesjährigen […]

Als Zweiter schloss Alex Cambronero den Yamamoto Cup ab. Der US-Amerikaner mit Wurzeln in Costa Rica überzeugte nach dem Mr. Olympia demnach auch in Italien. Musste sich der von Neil Hill trainierte IFBB Pro in Las Vegas noch mit dem sechsten Platz zufriedengeben, reichte es jetzt also für den Sprung aufs Siegertreppchen. Am eindeutigen Gewinner des Wettkampfs gab es jedoch selbst für den einstigen 212-Athleten kein Vorbeikommen.

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Dass Breon Ansley in Padua triumphieren würde, war bereits im Vorhinein mehr als nur eine Vermutung. Schließlich kreuzte der zweimalige Olympia-Sieger der Classic Physique mit einer gehörigen Portion Frust beim Yamamoto Cup auf, hatte er doch noch vor rund acht Tagen seinen Titel an Chris Bumstead verloren. Dementsprechend ging der 38-Jährige absolut keine Kompromisse ein, ließ nichts anbrennen und sicherte sich sowohl die Goldmedaille als auch den Scheck über 3000 US-Dollar.

Bahnbrechende Erkenntnisse förderte die Classic Physique beim Yamamoto Cup definitiv nicht zutage. Wegen seiner zwei Titel in Las Vegas ist Breon Ansley ohnehin ein Leben lang startberechtigt, weshalb der Sieg in Padua unter der Kategorie "nice to have" verbucht werden kann. David Hoffmann und Alex Cambronero hingegen streichen die ersten Punkte für die Mr. Olympia Qualifikation ein, müssen aber demzufolge weitere Wettkämpfe bestreiten, um sich auch in circa einem Jahr wieder mit der Crème de la Crème ihrer Zunft messen dürfen. 

Yamamoto Cup 2019 – Classic Physique Top 3

  1. Breon Ansley
  2. Alex Cambronero
  3. David Hoffmann
Beim Yamamoto Cup in Italien belegte David Hoffmann den dritten Platz.

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