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Mr. Olympia 2019: Das ist der Thronfolger von Flex Lewis in der 212 Division!

Es ist da: Das Mr. Olympia-Wochenende ist das absolute Highlight im Bodybuilding, denn wer sich hier durchsetzt, darf sich als der beste Bodybuilder der Welt in seiner entsprechenden Klasse betiteln. Während die „dicken Jungs“, die Athleten der Classic und Men’s Physique Klassen sowie die Damen der Bikini-Klasse noch auf ihr Finale warten müssen, stehen die Ergebnisse in den übrigen Frauenklassen sowie der 212 Division fest. Da der bisher amtierende Titelträger in diesem Jahr eine Pause einlegt, um 2020 im SUoer sein Glück zu versuchen, war bereits im Vorfeld klar, dass ein neuer Champion gekürt werden würde.

Seit nunmehr elf Jahren ergänzt die Klasse der kleineren Männer den Mr. Olympia Wettbewerb. Während man bereits zwischen 1974 und 1979 in zwei unterschiedliche Gewichtsklassen einteilte, dauerte es fast drei Jahrzehnte, bis man erneut eine Kategorie schuf, in der sich Athleten mit geringerer Körpergröße, aber bezogen darauf beeindruckender Muskelmasse, untereinander messen können. Eingeführt wurde diese Klasse 2008 mit einem Gewichtslimit von 202 amerikanischen Pfund, welches jedoch vier Jahre später auf die Grenze von 212 Pfund beziehungsweise 96,1 Kilogramm angehoben wurde. Seither stammte der ausnahmslose Gewinner von der britischen Halbinsel und hörte auf den Namen James „Flex“ Lewis. Doch da er in diesem Jahr absichtlich eine Auszeit einlegte, musste ein anderer seinen Thron übernehmen.

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Bereits im Vorfeld wurden der US-Amerikaner Derek Lunsford, Kamal Elgargni aus Libyen sowie Ahmad Ashkanani aus dem Wüstenstaat Kuwait, die sich in dieser Reihenfolge im vergangenen Jahr hinter dem Waliser auf Rang zwei bis vier wiederfanden, als Titelanwärter gehandelt. 2019 sollte es jedoch für den „Big Ramy der 212 Klasse“, wie Ashkanani aufgrund seiner Herkunft und Muskelmasse ebenfalls betitelt wurde, nur für den fünften Rang reichen. Stattdessen war es John Jewett, der vor ihm in einem internationalen Teilnehmerfeld den vierten Platz belegte. Der amerikanische Bodybuilder gab erst 2016 sein Profi-Debüt und befindet sich folglich noch nicht lange in den Reihen der ganz großen 212 Pros. Durch einen Sieg auf der Tampa Pro hatte sich der Animal-Athlet für den prestigeträchtigsten Wettkampf im Bodybuilding qualifiziert, nachdem er in Chicago noch auf Rang drei gelandet war..

Am Ende entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Shaun Clarida, Kamal Elgargni und Derek Lunsford (von lins nach rechts).

Eine Menge Boden gut machte auch Shaun Clarida. Der als „Giant Killer“ bekannte US-Amerikaner zählt mit 1,57 Metern zu den kleinsten Profibodybuildern der Welt und sticht selbst in der 212 Klasse durch seine geringe Körpergröße hervor. Dennoch schaffte er es mit einer beeindruckenden Muskelmasse und einer guten Härte auf den dritten Rang, welches bisher mit Abstand die beste Platzierung des von Matt Jansen gecoachten Athleten darstellt. Den Kampf um den Sieg lieferten sich dagegen wenig überraschend die beiden Zweit- und Drittplatzierten des Vorjahres.

Sowohl Derek Lunsford als auch Kamal Elgargni galten als die Top-Favoriten auf den Sieg. Während der amerikanische IFBB Pro durch eine schöne Linie mit einer sehr schmalen Taille sowie einer beeindruckenden Muskelmasse auftrumpfen konnte, gingen die Punkte für die Härte und Muskelreife an seinen libyschen Kontrahenten, der erst durch seinen Sieg auf der Arnold Classic 2018 an der Spitze seiner Klasse angekommen war. Am Ende setzte sich der 47-jährige Nordafrikaner gegen den erst 26-jährigen Lunsford durch und feierte damit in einem Feld aus ganzen 14 Nationen den größten Erfolg seiner Karriere.

Der Hoffnungsträger der deutschen Fans, Steve Benthin, war zum ersten Mal für den Mr. Olympia qualifiziert und schaffe am Ende trotz der Hilfe seines Team-Kollegen Dennis Wolf, der noch immer den erfolgreichsten Bodybuilder aus der Bundesrepublik darstellt, den Sprung ins Finale der besten Zehn nicht und landete auf dem geteilten 16. Platz. Nichtsdestotrotz gibt er sich zufrieden mit seiner Leistung und ist stolz darauf, den Mr. Olympia als eines seiner Karriere-Highlights bestritten haben zu dürfen.

Mr. Olympia 2019 – Top 5 212 Divison

  1. Kamal Elgargni
  2. Derek Lunsford
  3. Shaun Clarida
  4. John Jewett
  5. Ahmad Ashkanani
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