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„Das Ende des Bodybuildings“ – Robby Robinson kritisiert IFBB!

Ohne Zweifel hat das Bodybuilding eine Generalüberholung erlebt, die so noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Selbst eingefleischte Athleten der alten Schule sind aktuell dabei, sich der neuen Entwicklung zu öffnen und erstellen fleißig Social Media Accounts, obwohl sie vor einiger Zeit noch strikt gegen die Verbindung von Bodybuilding und digitalen Medien waren. Grundsätzlich ist diese Entwicklung als positiv zu bewerten und als Athlet sollte man doch eigentlich froh darüber sein, dass dem Sport eine ganz neue Reichweite geboten wird. Trotzdem hat die Renovierung des ursprünglichen Bodybuildings für einige Old School Athleten auch ihre Schattenseiten.

Man muss nur einen Blick auf den riesigen Erfolg der erst im Jahr 2016 neu gegründeten Classic Physique werfen, um zu erkennen, wohin der Trend geht. Vorbei ist die Zeit, in der der durchschnittliche Fan des Bodybuildings nach Massemonstern verlangte.

Gehört man aber selbst zur alten Garde, wird man diesem aufkeimenden Wunsch nach einem ästhetischeren Erscheinungsbild nicht viel abgewinnen können, wurde einem doch über die Jahre hinweg eingetrichtert, dass es auf der Bühne darum geht, immer breiter und muskulöser als im letzten Jahr zu sein.

So kann sich auch eine Legende vergangener Zeiten nicht mit den neuesten Entwicklungen anfreunden und prophezeit den Tod des Bodybuildings.

Das Ende

Schon immer war Robby Robinson eine Legende der goldenen Ära, dafür bekannt, dass er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält, wenn es um den Vergleich zwischen dem früheren und heutigen Bodybuilding geht.

In einem aktuellen Post holt er zum Rundumschlag aus und ist felsenfest davon überzeugt, dass das Bodybuilding, so wie er es versteht, nicht mehr existiert.

Er beschreibt seine Liebe zum Sport, prangert aber an, dass das einstige Bodybuilding über Jahre hinweg misshandelt und getötet wurde. Schuld sind seiner Meinung nach die Strippenzieher der Industrie, die den Sport nur als Gelddruckmaschine sehen.

So sieht er in erster Linie die Machthaber der IFBB dafür verantwortlich, dass der Sport zu Grunde gegangen ist. Als Beispiel führt er die diesjährige Arnold Classic in Ohio an, bei der durch die Geldgier der IFBB weniger Messestände verkauft wurden.

Zusätzlich lag das Preisgeld beim Wettkampf niedriger als im Jahr zuvor, was laut Aussage von Robby auch beim Mr. Olympia 2018 der Fall sein wird. Tatsächlich sind es nur noch weniger als 16 Wochen bis zum prestigeträchtigsten Wettkampf im Bodybuilding und eine offizielle Zahl für das Preisgeld ist bisher nicht veröffentlicht.

Mit diesem Post machte Robby seinem Ärger Luft.

Schuld ist die Classic Physique

Der 72-Jährige ist der Meinung, dass die IFBB nur noch daran interessiert ist, die Classic Physique zu promoten, weil diese wesentlich mehr Geld in die Kassen spült.

Diese Aussage belegt er durch einen Brief, den er von hochrangigen Personen erhalten hat. In diesem Schriftstück wird ihm mitgeteilt, dass die Fans keine Massemonster mehr auf der Bühne sehen wollen. Für Robby reicht dieses Statement, um der IFBB zu unterstellen, dass sie das klassische Bodybuilding abschaffen möchte.

Seitens der IFBB sieht man die Sache aber anders. Weder will man das klassische Bodybuilding abschaffen noch in irgendeiner Form die Classic Physique Division über die offene Klasse stellen.

Was aber erreicht werden soll ist, dass die in letzter Zeit immer häufiger auftretenden riesigen Mittelpartien und Blähbäuche wieder aus dem Sport verschwinden, sodass man wieder einen Look kreiert, der dem der 70er bis 90er Jahre gleicht.

Die aktuellen Entwicklungen im Bodybuilding scheinen Robby Robinson nicht zu gefallen. Aus diesem Grund vertritt er in den sozialen Netzwerken seinen ganz eigenen Standpunkt und beschuldigt die Industrie, das klassische Bodybuilding getötet zu haben. Auch wenn man die Legende in gewisser Weise verstehen kann, sind viele Anschuldigungen auch aus der Luft gegriffen und sollten nicht ohne weiteres hingenommen werden. Fakt ist, dass die Classic Physique sich größter Beliebtheit erfreut und täglich neue Fans gewinnt, sodass am Ende nicht die IFBB bestimmt, wohin das Bodybuilding geht, sondern die Meinung der Menschen, die den Sport aktiv betreiben und verfolgen.

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