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Headjudge erklärt: Darum zog Phil Heath gegen Shawn Rhoden den Kürzeren!

Es war die Überraschung beim Mr. Olympia 2018: Nach insgesamt sieben aufeinanderfolgenden Siegen wurde Phil Heath überraschenderweise als Titelträger entthront. Objektiv betrachtet war Shawn Rhoden sowohl in der Vorwahl als auch im Finale der komplettere Athlet, obwohl der neue Champion wohl keine Chance gehabt hätte, wenn „The Gift“ in seiner üblichen Form aufgetaucht wäre. An eine Sensation glaubten trotz eindeutiger Anzeichen jedoch bis zum Schluss nur wenige Zuschauer. Dabei scheint es an der spektakulären Entscheidung aber eigentlich nichts zu rütteln gegeben zu haben, so zumindest das Oberhaupt der Kampfrichter!

In einem kurzen Interview mit Generation Iron erklärt Steve Weinberger, Headjudge der IFBB, dass neben Shawn Rhoden selbstverständlich auch Phil Heath in bestechender Form gewesen sei. Was dem siebenmaligen Mr. Olympia aber in nahezu allen Posen geschadet habe, war die ständig außer Kontrolle geratene Mittelpartie. Sogar in der Rückansicht hätten die Kampfrichter diesen Missstand ausmachen können. Da der Bauch mit einer der ausschlaggebendsten Faktoren bei der Betrachtung eines Körpers sei, führte unter dem Strich kein Weg daran vorbei, den vorherrschenden Mangel dementsprechend abzuwerten.

Natürlich habe Phil Heath laut Weinberger auch einige Posen gewonnen, aber eben nicht alle, wie er selbst in mehreren Interviews den Eindruck erweckt hatte. Das Problem für den einstigen Titelträger sei gewesen, dass Shawn Rhoden insgesamt ein äußerst ausbalanciertes Gesamtpaket präsentierte. Dass „The Gift“ wegen der Operation im vergangenen Herbst den diesjährigen Mr. Olympia hätte aussetzen sollen, sieht der oberste Kampfrichter der IFBB nicht unbedingt so. Heath sei dennoch ein großartiger Champion und einer der besten Titelträger aller Zeiten. Darüber hinaus müsse man sich als Zweiter beim prestigeträchtigsten Bodybuilding Wettkampf der Welt keineswegs schämen.


Shawn Rhoden schlägt Phil Heath!


Die Behauptung, irgendjemand habe Phil Heath vor dem Finale bereits mitgeteilt, dass es nicht gut für ihn aussehe, stempelt Steve Weinberger als lächerlich ab. Wie man auf den Scorecards klar erkennen könne, habe Shawn Rhoden nach dem Prejudging lediglich mit einem Punkt geführt. Im Finale wäre demnach noch alles möglich gewesen.

Ob Phil Heath tatsächlich noch einmal am Mr. Olympia teilnehmen wird, vermag Steve Weinberger nicht zu prophezeien. Der US-Amerikaner ist allerdings der Meinung, dass alles andere als ein Comeback dem siebenmaligen Champion nicht gerecht werden würde. Es gebe zudem keinerlei Argumentationsgrundlage dafür, dass „The Gift“ nicht zurückkommen und seinen achten Titel holen könnte. Auch eine neunte und zehnte Sandow hält der IFBB Headjudge nicht für unwahrscheinlich.

Ganz egal, ob Phil Heath noch einmal auf die Bühne zurückkehrt oder nicht: Der Grundstein für eine verbesserte Mittelpartie ist inzwischen gelegt, denn am gestrigen Donnerstag unterzog sich der 38-Jährige einer weiteren Operation zur Bekämpfung des hinlänglich diskutierten „Bauchproblems“. Dieses Mal wird der amerikanische IFBB Pro mit Sicherheit nicht denselben Fehler machen und zu früh wieder mit dem Training beginnen. Eventuell sehen wir den siebenmaligen Mr. Olympia dann bei seinem kolportierten Comeback in knapp zwei Jahren besser als je zuvor!

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